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Mittwoch, 24. Juni 2026
Vermutungsschwankungen
tagesschauder, 10:50h
Wie wir feststellen, wechseln die Wahrscheinlichkeiten, was man als eine vermutete Ursache bei Katastrophenfällen bevorzugt, Sabotage, Terror, technisches Versagen, Klima, Trump.
Der gesamte Bahnverkehr fiel mehrere Stunden aus. Software.
Hier kann man einen Zeitstrahl machen, wann man was mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für die wahre Ursache angesehen hätte. Vor einiger Zeit Terror. Vor nicht ganz so langer Zeit wäre an eine tiefenstaatliche Aktion zu denken gewesen, entweder akut, alles auf Stopp, wegen einer Gefahr, die beunruhigen würde und nicht anders abgewendet werden kann, oder für eine eigene Maßnahme, wie wenn man die Überwachungskamera ausschaltet, indem man die ganze Stadt wegen einer Havarie vom Stromnetz nimmt.
Inzwischen ist es aber das Wahrscheinlichste, dass es wirklich nicht funktioniert hat, wie es hätte sollen.
Der gesamte Bahnverkehr fiel mehrere Stunden aus. Software.
Hier kann man einen Zeitstrahl machen, wann man was mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für die wahre Ursache angesehen hätte. Vor einiger Zeit Terror. Vor nicht ganz so langer Zeit wäre an eine tiefenstaatliche Aktion zu denken gewesen, entweder akut, alles auf Stopp, wegen einer Gefahr, die beunruhigen würde und nicht anders abgewendet werden kann, oder für eine eigene Maßnahme, wie wenn man die Überwachungskamera ausschaltet, indem man die ganze Stadt wegen einer Havarie vom Stromnetz nimmt.
Inzwischen ist es aber das Wahrscheinlichste, dass es wirklich nicht funktioniert hat, wie es hätte sollen.
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Dienstag, 23. Juni 2026
Kulissenprobleme
tagesschauder, 11:07h
Ein Beispiel für die ideologischen Kulissen der Erzeugung von Problemen, aktueller Schulreport, Lehrkräfte können nicht unterrichten und leiden unter den Leistungsunterschieden der Schüler.
Ja, denkt man, die eigentlichen Probleme werden wieder umgangen, es wird nicht benannt, wer die Problemschüler sind, und wenn doch die Problemlagen angesprochen werden, kommt, wir brauchen doch Vielfalt zur Bereicherung und Sicherung des Sozialstaates.
Damit sind die Verantwortlichen geschützt.
Wer sind die? Die das gewollt haben. Seit Jahren und Jahrzehnten arbeiten Bildungspolitiker an der Herstellung der Zustände, dass die Lehrer Antiautoritäten sind, dass die Schüler nichts zu lernen brauchen und dass die restdeutschen Schulkinder diskriminiert werden. Daran haben sie Freude, das gefällt denen.
Und es gefällt ihnen weiterhin, weil sie nie zur Verantwortung gezogen werden und nicht einmal befragt. Mehr Geld fordern, das können sie vielleicht.
Und das Geld wird es geben, für Sozialkräfte und Vielfaltsbeschwörer.
Es geht doch um die Zukunft und die Bildung der Kinder.
Ja, denkt man, die eigentlichen Probleme werden wieder umgangen, es wird nicht benannt, wer die Problemschüler sind, und wenn doch die Problemlagen angesprochen werden, kommt, wir brauchen doch Vielfalt zur Bereicherung und Sicherung des Sozialstaates.
Damit sind die Verantwortlichen geschützt.
Wer sind die? Die das gewollt haben. Seit Jahren und Jahrzehnten arbeiten Bildungspolitiker an der Herstellung der Zustände, dass die Lehrer Antiautoritäten sind, dass die Schüler nichts zu lernen brauchen und dass die restdeutschen Schulkinder diskriminiert werden. Daran haben sie Freude, das gefällt denen.
Und es gefällt ihnen weiterhin, weil sie nie zur Verantwortung gezogen werden und nicht einmal befragt. Mehr Geld fordern, das können sie vielleicht.
Und das Geld wird es geben, für Sozialkräfte und Vielfaltsbeschwörer.
Es geht doch um die Zukunft und die Bildung der Kinder.
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Montag, 22. Juni 2026
Günthers Leute
tagesschauder, 10:48h
Auf den Faschismusvorwurf der Linken-Führung hat nun der Sprecher der Kommunistischen Plattform in der CDU Daniel Günther reagiert, geschichtsvergessen nannte er das. So. Aha. Ja.
Friedrich Merz wird es wohl nicht mal aus den Ohrwinkeln mitbekommen haben.
Kann gut sein, dass Daniel Günther sich wirklich wundert und das ganz doll unfair findet. Die CDU hat weder intellektuell noch medial die Möglichkeiten, damit umzugehen. Die Etikettierung als geschichtsvergessen oder als sonstwas nützt gar nichts und ist nicht einmal rudimentär.
Auch hat Daniel Günther den Rücktritt von dem gefordert. Auf der Ebene spielt es sich ab. Wer ist er denn, um das zu fordern.
Was geschehen wird, ist, dass die CDU noch mehr anschlussfähig an die Linkspartei werden will und noch mehr den Kampf gegen Steuerbordfaschisten bezuschusst in der Hoffnung, damit zu zeigen, doch nicht den Faschismusvorwurf verdient zu haben.
Friedrich Merz wird es wohl nicht mal aus den Ohrwinkeln mitbekommen haben.
Kann gut sein, dass Daniel Günther sich wirklich wundert und das ganz doll unfair findet. Die CDU hat weder intellektuell noch medial die Möglichkeiten, damit umzugehen. Die Etikettierung als geschichtsvergessen oder als sonstwas nützt gar nichts und ist nicht einmal rudimentär.
Auch hat Daniel Günther den Rücktritt von dem gefordert. Auf der Ebene spielt es sich ab. Wer ist er denn, um das zu fordern.
Was geschehen wird, ist, dass die CDU noch mehr anschlussfähig an die Linkspartei werden will und noch mehr den Kampf gegen Steuerbordfaschisten bezuschusst in der Hoffnung, damit zu zeigen, doch nicht den Faschismusvorwurf verdient zu haben.
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Sonntag, 21. Juni 2026
Hinter vorgehaltenem Handspiel
tagesschauder, 10:47h
Nach dem Dritten Reich diskutierte man unter Juristen, wie das denn sein soll mit falschem Recht und schlimmen Gesetzen. Die als Radbruchsche Formel bekannte Ansage geht so, grundsätzlich gelten auch rechtssystemwidrige Gesetze und sind zu befolgen, bis sie korrigiert werden, wenn aber die Norm selbst gegen alle Voraussetzungen des Rechts steht, kann sie keine Rechtsnorm sein und nicht gelten.
Womit wir beim Fußball wären.
Rote Karte dafür, sich die Hand vor den Mund zu halten.
Jetzt könnte man sagen, die Organisation FIFA kann ihre eigenen Regeln machen, ist ja nur Sport.
Eben nicht. Es könnte die Spielregel geben, wer einmal schräg über das Feld rennt, darf kein Tor schießen, oder es gibt Freistoß, wenn gleichzeitig alle Spieler im Abseits stehen.
Aber nicht die Hand vor den Mund halten, weil man was Kolonialistisches sagen könnte, und dafür rote Karte, das ist keine sportliche Spielregel. Eine solche Regel kann es nicht geben.
Kann es doch, wie zu sehen ist, es gibt nur keine rechtsstaatliche Möglichkeit, dagegen etwas zu machen.
Hier hat nicht etwa „die Politisierung das Spielfeld erreicht“, hier hat die Erosion der Vorstellung von Recht und Rechtsstaatlichkeit und fairem Spiel die Folgeerscheinung verursacht.
Womit wir beim Fußball wären.
Rote Karte dafür, sich die Hand vor den Mund zu halten.
Jetzt könnte man sagen, die Organisation FIFA kann ihre eigenen Regeln machen, ist ja nur Sport.
Eben nicht. Es könnte die Spielregel geben, wer einmal schräg über das Feld rennt, darf kein Tor schießen, oder es gibt Freistoß, wenn gleichzeitig alle Spieler im Abseits stehen.
Aber nicht die Hand vor den Mund halten, weil man was Kolonialistisches sagen könnte, und dafür rote Karte, das ist keine sportliche Spielregel. Eine solche Regel kann es nicht geben.
Kann es doch, wie zu sehen ist, es gibt nur keine rechtsstaatliche Möglichkeit, dagegen etwas zu machen.
Hier hat nicht etwa „die Politisierung das Spielfeld erreicht“, hier hat die Erosion der Vorstellung von Recht und Rechtsstaatlichkeit und fairem Spiel die Folgeerscheinung verursacht.
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Samstag, 20. Juni 2026
Lebensschützer
tagesschauder, 10:53h
Die Linkspartei hat nun das israelische Vorgehen in Gaza als Völkermord anerkannt. Wenn hier irgendetwas andersherum wäre, würde es immer, wenn jemand Völkermord in Gaza sagt, heißen: Das ist SED-Vokabular!
Auf das Existenzrecht Israels konnte man sich kompromisshalber einigen, der Schutz jüdischen Lebens soll gewährleistet werden, wie auch der Schutz palästinensischen Lebens. Gleichstellung der Leben, das ist doch ganz Partei ohne Rassismus.
So kommen die Konsensbeschlüsse daher. Gerede wird für Politik gehalten, das daraus resultierende Geschehen hat dann nichts damit zu tun.
Interessant wäre zu erfahren, wie es steht, wenn jüdisches Leben vor palästinensischem geschützt werden müsste.
Auf das Existenzrecht Israels konnte man sich kompromisshalber einigen, der Schutz jüdischen Lebens soll gewährleistet werden, wie auch der Schutz palästinensischen Lebens. Gleichstellung der Leben, das ist doch ganz Partei ohne Rassismus.
So kommen die Konsensbeschlüsse daher. Gerede wird für Politik gehalten, das daraus resultierende Geschehen hat dann nichts damit zu tun.
Interessant wäre zu erfahren, wie es steht, wenn jüdisches Leben vor palästinensischem geschützt werden müsste.
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Freitag, 19. Juni 2026
Gucktipp
tagesschauder, 20:24h
Gespräche des Beantwortungsbeauftragten der Büchermesse Seitenwechsel in Halle
Susanne Dagen:
https://beantwortungsbeauftragter.blogspot.com/2026/06/video-leiterin-susanne-dagen-und.html
Uwe Steimle:
https://beantwortungsbeauftragter.blogspot.com/2026/06/video-warum-herr-steimle.html
Susanne Dagen:
https://beantwortungsbeauftragter.blogspot.com/2026/06/video-leiterin-susanne-dagen-und.html
Uwe Steimle:
https://beantwortungsbeauftragter.blogspot.com/2026/06/video-warum-herr-steimle.html
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Sprache des Grünen Reiches: „Denkverbote“
tagesschauder, 06:41h
„Es darf keine Denkverbote geben“ ist zwar nicht der Propaganda entnommen, aber ein Resultat, ein Abdruck, eine versuchte Lockerung, die komplett in der Sprache des Grünen Reiches und in den Vorgaben des Zeitungsdeutschs bleibt.
Einmal mit der Formulierung, die meistens „wir brauchen keine“ oder „es darf jetzt keine“ das strukturelle Gequatsche reproduziert, ohne die zugehörige Machtposition, aus der sonst solche prinzipiellen Ansagen kommen. Man denkt immer, man könne mit Verweis auf das Grundsätzliche ein überzeugendes Argument vortragen, das dann doch in den Diskurs einflösse.
Diese Situation besteht nicht.
Auch ist die Bezeichnung Denkverbot eine unterordnende, sich fügende. Wer verbietet wem was und verfügt über welche Mittel und Ressourcen, es durchzusetzen? Da könnte es anfangen, interessant zu werden.
Die Sprache des Grünen Reiches hat einmal mehr ihren Zweck erfüllt, das Denken einzuhegen.
Einmal mit der Formulierung, die meistens „wir brauchen keine“ oder „es darf jetzt keine“ das strukturelle Gequatsche reproduziert, ohne die zugehörige Machtposition, aus der sonst solche prinzipiellen Ansagen kommen. Man denkt immer, man könne mit Verweis auf das Grundsätzliche ein überzeugendes Argument vortragen, das dann doch in den Diskurs einflösse.
Diese Situation besteht nicht.
Auch ist die Bezeichnung Denkverbot eine unterordnende, sich fügende. Wer verbietet wem was und verfügt über welche Mittel und Ressourcen, es durchzusetzen? Da könnte es anfangen, interessant zu werden.
Die Sprache des Grünen Reiches hat einmal mehr ihren Zweck erfüllt, das Denken einzuhegen.
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Donnerstag, 18. Juni 2026
Kinderbelastung
tagesschauder, 10:46h
In den Zeitungsrubriken für Lifestyle und Gesellschaft gibt es immer mehr Erfahrungsberichte von Menschen, die sich entschlossen haben, keine Kinder zu bekommen.
Abseits vom propagandistischen Zweck ist es nicht weiter interessant.
Es wäre durchaus ein zivilisatorischer Fortschritt, wenn nur noch Menschen Kinder bekommen, die wissen, was sie tun und die Folgen ihres Handelns überschauen. Das gesellschaftliche Problem oder die gesellschaftliche Relevanz ist die: Auch die, die selbst keine Kinder haben, müssten sich um die nächste Generation kümmern. Die freien Kapazitäten müssten aufgewendet werden, um sich für bestimmte Kinder oder die Kinderschaft im Allgemeinen einzusetzen.
Das ist nun nicht die überwiegende Beobachtung. Stattdessen Ersatzhandlungen. Engagement für Ersatzkinder, Randgruppen oder andere neu gekommene Menschen.
Dies gilt als nützlich, ist es aber nicht, erstens aus Mangel an Einsatz für die Kinder und zweitens, weil nur der Einsatz für Kinder und dann wieder Alte staatlich gefördert werden dürfte und sonst nichts. An Kranke denkt sowieso niemand, die müssen hier nicht aufgezählt werden. Kein Lautwerden für queere Laute oder religiöse Mehrheitsminderheiten oder Soziokultur, nichts.
Man muss sich klarmachen, dass alles, was mit Hakenregenbogen beflaggt ist, zu Lasten der Kinder geht.
Abseits vom propagandistischen Zweck ist es nicht weiter interessant.
Es wäre durchaus ein zivilisatorischer Fortschritt, wenn nur noch Menschen Kinder bekommen, die wissen, was sie tun und die Folgen ihres Handelns überschauen. Das gesellschaftliche Problem oder die gesellschaftliche Relevanz ist die: Auch die, die selbst keine Kinder haben, müssten sich um die nächste Generation kümmern. Die freien Kapazitäten müssten aufgewendet werden, um sich für bestimmte Kinder oder die Kinderschaft im Allgemeinen einzusetzen.
Das ist nun nicht die überwiegende Beobachtung. Stattdessen Ersatzhandlungen. Engagement für Ersatzkinder, Randgruppen oder andere neu gekommene Menschen.
Dies gilt als nützlich, ist es aber nicht, erstens aus Mangel an Einsatz für die Kinder und zweitens, weil nur der Einsatz für Kinder und dann wieder Alte staatlich gefördert werden dürfte und sonst nichts. An Kranke denkt sowieso niemand, die müssen hier nicht aufgezählt werden. Kein Lautwerden für queere Laute oder religiöse Mehrheitsminderheiten oder Soziokultur, nichts.
Man muss sich klarmachen, dass alles, was mit Hakenregenbogen beflaggt ist, zu Lasten der Kinder geht.
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Mittwoch, 17. Juni 2026
Staatstheater
tagesschauder, 10:52h
Aus unerfindlichen Gründen wird in einem Thüringer Kreis der Landrat gewählt, und ein klares Gesicht zeigt der Intendant des städtischen Theaters, er tritt zurück, wenn in der Stichwahl nicht der Amtsinhaber gewinnt, sondern der andere von den Anderen.
Im Kulturradio wird er ausführlich befragt. Holocaustrelativierer sei der, er habe die Namen auf den Stolpersteinen als Kriegsopfer bezeichnet.
Das klingt schon nach interpretatorischer Zuschreibung, denn wenn es etwas Genaueres gäbe, würde man das vorbringen. Wenn der das so als Aussage getätigt hat, dann ist sie inhaltlich falsch, und auf dieser Ebene sollte man damit umgehen, was ja leicht möglich wäre. Aber Umgang auf inhaltlicher Ebene ist gerade nicht mehr gewollt, dann machen sich die Leute ihre eigenen Meinungen.
Der Intendant beschreibt auch die zu erwartenden Auswirkungen auf das Theater. Was er da anspricht, sind die Verflechtungen des Theaters mit dem Staat. Staatsleute in den Gremien und all das. Bisher eben im politischen Einklang. Der Einklang ist in Gefahr.
Man kann also auch das Theater abwählen.
Wird schon gut ausgehen für den Intendanten.
Im Kulturradio wird er ausführlich befragt. Holocaustrelativierer sei der, er habe die Namen auf den Stolpersteinen als Kriegsopfer bezeichnet.
Das klingt schon nach interpretatorischer Zuschreibung, denn wenn es etwas Genaueres gäbe, würde man das vorbringen. Wenn der das so als Aussage getätigt hat, dann ist sie inhaltlich falsch, und auf dieser Ebene sollte man damit umgehen, was ja leicht möglich wäre. Aber Umgang auf inhaltlicher Ebene ist gerade nicht mehr gewollt, dann machen sich die Leute ihre eigenen Meinungen.
Der Intendant beschreibt auch die zu erwartenden Auswirkungen auf das Theater. Was er da anspricht, sind die Verflechtungen des Theaters mit dem Staat. Staatsleute in den Gremien und all das. Bisher eben im politischen Einklang. Der Einklang ist in Gefahr.
Man kann also auch das Theater abwählen.
Wird schon gut ausgehen für den Intendanten.
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Dienstag, 16. Juni 2026
Verfallsvorarbeiter
tagesschauder, 10:38h
Gesehen bei NiUS, Altkomiker giften gegen NiUS, Kalkofe ganz eklig, wie wenn er bei den Prinzen 'rausgeflogen wäre.
Das Furchtbare ist, das ist völlig unkomisch. Das muss doch jemandem vom Fach auffallen. Aber darum geht es längst nicht mehr. Wäre Kalkofe komisch, wäre er in der Gefahr, von der Szene ausgesondert zu werden.
Das bedeutet praktisch für ihn: Er versucht, Böhmermann zu kopieren.
Wir sehen, auch der Kulturverfall ist geführt, die Kultur löst sich nicht einfach auf oder wird schlechter, „verliert an Qualität“ in zeitungsdeutscher Formulierung, sondern die Kulturvernichtung wird aktiv betrieben durch Unterordnung unter Partei und Politik, die Kulturabschaffenden machen mit, weil sie müssen und nicht anders können, und die Führungspersönlichkeit ist dann eben Böhmermann.
Die andere Seite davon wäre, dass die Absetzung von Böhmermann, bei aller Unwahrscheinlichkeit, einen realen Effekt auf die aufgeschreckte Comedy-Szene hätte, das Signal hätte restaurative Wirkung, solange diese noch möglich wäre.
Das Furchtbare ist, das ist völlig unkomisch. Das muss doch jemandem vom Fach auffallen. Aber darum geht es längst nicht mehr. Wäre Kalkofe komisch, wäre er in der Gefahr, von der Szene ausgesondert zu werden.
Das bedeutet praktisch für ihn: Er versucht, Böhmermann zu kopieren.
Wir sehen, auch der Kulturverfall ist geführt, die Kultur löst sich nicht einfach auf oder wird schlechter, „verliert an Qualität“ in zeitungsdeutscher Formulierung, sondern die Kulturvernichtung wird aktiv betrieben durch Unterordnung unter Partei und Politik, die Kulturabschaffenden machen mit, weil sie müssen und nicht anders können, und die Führungspersönlichkeit ist dann eben Böhmermann.
Die andere Seite davon wäre, dass die Absetzung von Böhmermann, bei aller Unwahrscheinlichkeit, einen realen Effekt auf die aufgeschreckte Comedy-Szene hätte, das Signal hätte restaurative Wirkung, solange diese noch möglich wäre.
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Montag, 15. Juni 2026
Reste des Redens
tagesschauder, 08:33h
Auch Joe Biden soll früher ein brillanter Redner gewesen sein, bevor er als Präsident hauptsächlich Demenz zum Ausdruck brachte. Friedrich Merz ist hingegen allem Anschein nach im Vollbesitz seiner bisherigen geistigen Kräfte, was es umso schockierender macht, wenn er Unsinn redet, zumal die Rhetorik nicht das Erschreckende ist, sondern das Inhaltliche, mit dem er grundlos Beziehungen ruiniert oder normale Menschen beleidigt.
Dies hat zwei zusammenkommende Ursachen. Es sind immer solche Portale, die es verbreiten und aufbereiten, die gelten für ihn gar nicht und er ist noch die alte Medienwelt gewöhnt, jedenfalls stellen es solche Portale uns so dar.
Aber das Phänomen der anlasslosen Schimpferei ist ein Anzeichen, das Eigentliche nicht sagen zu können. So was passiert, wenn man das, wovon man weiß, dass man es sagen müsste, aber um keinen Preis sagen darf, über-redet. Man redet Unfug auf einem anderen Feld, damit es nicht unterläuft, das Verschwiegene auszuplaudern.
Demnach kennt der Kanzler das noch.
Was ja nun auch keine gute Nachricht ist.
Dies hat zwei zusammenkommende Ursachen. Es sind immer solche Portale, die es verbreiten und aufbereiten, die gelten für ihn gar nicht und er ist noch die alte Medienwelt gewöhnt, jedenfalls stellen es solche Portale uns so dar.
Aber das Phänomen der anlasslosen Schimpferei ist ein Anzeichen, das Eigentliche nicht sagen zu können. So was passiert, wenn man das, wovon man weiß, dass man es sagen müsste, aber um keinen Preis sagen darf, über-redet. Man redet Unfug auf einem anderen Feld, damit es nicht unterläuft, das Verschwiegene auszuplaudern.
Demnach kennt der Kanzler das noch.
Was ja nun auch keine gute Nachricht ist.
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Sonntag, 14. Juni 2026
Künstliche Kenntnis
tagesschauder, 11:04h
Wir erinnern uns an die kategorische Forderung, der Wissenschaft zu folgen, inzwischen stellt sich die Wissenschaft als KI-generiert heraus, da passt es wieder zum politischen Komplex. Denn wenn manchmal Widersprüchliches, nicht Zusammenpassendes, vermittelt wird, nehmen wir Feminismus und Islam, dann passt das nur aus realer Sicht nicht, während die virtuelle Welt, in der sich die politischen Passivdenker bewegen, damit gut zurechtkommt.
Man könnte meinen, die Künstliche Intelligenz denkt grün. Sie sucht nicht nur zusammen, was gewünscht wird, sie denkt sich Quellen aus, die zur Bestätigung dienen. Sie unterscheidet nicht, wenn sie es nicht angewiesen bekommt, zwischen Informationen, die aus einem realen Bezug heraus entstehen, und Denkmodellen, die zu Wunschprämissen führen. Genau wie Bärbel Bas in ihren viralen Äußerungen oder all die anderen. Es gibt keine und wir brauchen. Das ist nicht deren Kenntnisstand, das ist deren Wissenschaft.
Man könnte meinen, die Künstliche Intelligenz denkt grün. Sie sucht nicht nur zusammen, was gewünscht wird, sie denkt sich Quellen aus, die zur Bestätigung dienen. Sie unterscheidet nicht, wenn sie es nicht angewiesen bekommt, zwischen Informationen, die aus einem realen Bezug heraus entstehen, und Denkmodellen, die zu Wunschprämissen führen. Genau wie Bärbel Bas in ihren viralen Äußerungen oder all die anderen. Es gibt keine und wir brauchen. Das ist nicht deren Kenntnisstand, das ist deren Wissenschaft.
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Samstag, 13. Juni 2026
Eingeworbene Finanzen
tagesschauder, 10:48h
Die Bundeswirtschaftsministerin hat eine namhafte Werbeagentur mit Werbung beauftragt, so heißt es, die Kosten belaufen sich auf einen Haufen Geld.
Wonach es nicht aussieht: Ministerin will ihr Image aufpolieren und engagiert professionelle Hilfe.
Wonach es aussieht: Geldweichspülung, Staatsgeld geht an die Zivilgesellschaft für Aktivitäten, wo man sich immer fragt, wie die finanziert werden. Das sind Beraterverträge für Betätigte, die nichts zu beraten haben, sie lassen sich dafür bezahlen, Einfluss darauf zu nehmen, wie Staatsgeld fließt und wer an der Position bleiben darf.
Die Ministerin hat sich etwas Ruhe erkauft.
Wonach es nicht aussieht: Ministerin will ihr Image aufpolieren und engagiert professionelle Hilfe.
Wonach es aussieht: Geldweichspülung, Staatsgeld geht an die Zivilgesellschaft für Aktivitäten, wo man sich immer fragt, wie die finanziert werden. Das sind Beraterverträge für Betätigte, die nichts zu beraten haben, sie lassen sich dafür bezahlen, Einfluss darauf zu nehmen, wie Staatsgeld fließt und wer an der Position bleiben darf.
Die Ministerin hat sich etwas Ruhe erkauft.
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Freitag, 12. Juni 2026
Deal oder nicht
tagesschauder, 10:07h
Ist ein Deal zwischen Partnern, also Gegnern, überhaupt möglich, wenn nur der eine ein Interesse an einem Deal hat?
Am Beispiel von Iran ist festzustellen, dass selbst ein drohender Untergang kein Motiv ist einzulenken, zumal, wenn zum Beispiel Trump darauf angewiesen ist. Für Trump ist es schon eine Niederlage in der öffentlichen Wahrnehmung, wenn weiter Krieg ist.
Wir haben durchaus einen zivilisatorischen Fortschritt erreicht, es gibt keine Kriegsbegeisterung, man kann damit keine Wahlen gewinnen. Man kann nicht einmal, wie bei Orwell, aus dem Kriegszustand den repressiven Nutzen ziehen.
Jedenfalls nicht, wenn Demokratie besteht.
Vielleicht transformiert sich das auch für Unseredemokratie.
Am Beispiel von Iran ist festzustellen, dass selbst ein drohender Untergang kein Motiv ist einzulenken, zumal, wenn zum Beispiel Trump darauf angewiesen ist. Für Trump ist es schon eine Niederlage in der öffentlichen Wahrnehmung, wenn weiter Krieg ist.
Wir haben durchaus einen zivilisatorischen Fortschritt erreicht, es gibt keine Kriegsbegeisterung, man kann damit keine Wahlen gewinnen. Man kann nicht einmal, wie bei Orwell, aus dem Kriegszustand den repressiven Nutzen ziehen.
Jedenfalls nicht, wenn Demokratie besteht.
Vielleicht transformiert sich das auch für Unseredemokratie.
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Donnerstag, 11. Juni 2026
Mehr Offenheit wird gewagt
tagesschauder, 10:36h
Wenn Lars Klingbeil sagt, „wir sehen, dass die Vielfalt uns reicher macht“, klingt das gefälliger als bei Bärbel Bas, die hatte auch die rhetorische Figur „ich habe zugehört, als das gesagt wurde“, der sagt, „wir sehen“, alles so eklig. Als ob der was sieht, aber da fragt keiner nach, wo denn?
Es würde ihm sowieso spontanst was einfallen aus den Unterlagen der Künstlichen emotionalen Intelligenz.
Was wir immer denken sollen, ist, die wollen es bunt und vielfältig, denen gefällt die Vielfalt besser als das Einheitskolorierte, und da nehmen sie Kollateralverwerfungen inkauf, die sie gar nicht bemerken.
Es geht aber um die Verwerfungen. Die sind Sinn und Zweck, die sind beabsichtigt, denn nach linker Vorstellung sind die revolutionär oder transformatorisch, die rütteln an den Verhältnissen.
Das ist es, was denen gefällt.
Brennende Barrikade und bürgerkriegsähnliche Zustände sind für die allenfalls beunruhigend, wenn sie vom politischen Gegner angefangen werden, das ist aber nichts, worauf man nicht vorbereitet wäre, das ist was, womit man arbeiten kann. Die können sehr gut damit umgehen, weil sie in ihrer Vorstellung bestens aufgestellt sind und den Bürgerkrieg gewinnen würden.
Wahlen und das ganze Rechtsstaatliche sind da viel hinderlicher, da kann man nicht ganz so offen agieren.
Auch hier ist die Öffnung im Gange.
Es würde ihm sowieso spontanst was einfallen aus den Unterlagen der Künstlichen emotionalen Intelligenz.
Was wir immer denken sollen, ist, die wollen es bunt und vielfältig, denen gefällt die Vielfalt besser als das Einheitskolorierte, und da nehmen sie Kollateralverwerfungen inkauf, die sie gar nicht bemerken.
Es geht aber um die Verwerfungen. Die sind Sinn und Zweck, die sind beabsichtigt, denn nach linker Vorstellung sind die revolutionär oder transformatorisch, die rütteln an den Verhältnissen.
Das ist es, was denen gefällt.
Brennende Barrikade und bürgerkriegsähnliche Zustände sind für die allenfalls beunruhigend, wenn sie vom politischen Gegner angefangen werden, das ist aber nichts, worauf man nicht vorbereitet wäre, das ist was, womit man arbeiten kann. Die können sehr gut damit umgehen, weil sie in ihrer Vorstellung bestens aufgestellt sind und den Bürgerkrieg gewinnen würden.
Wahlen und das ganze Rechtsstaatliche sind da viel hinderlicher, da kann man nicht ganz so offen agieren.
Auch hier ist die Öffnung im Gange.
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