Samstag, 4. April 2026
Nachkriegsordnung
tagesschauder, 11:05h
Mal eine weitere Prognose, die vielleicht gar nicht viel Vorhersagekompetenz erfordert. Wir nach dem Iran-Krieg. Wir, in Form der Bundesregierung, haben schon bekundet, nicht unser Krieg, aber hinterher, unser Aufbau, unser Geld.
Irgendwann ist der Krieg vorbei, wie auch immer er ausgeht.
Es ist total wünschenswert, sich lieber nicht an Krieg zu beteiligen, wir meinen keineswegs, dass von den schlechten Optionen, die es nur gibt, sogenannte Bündnistreue Vorrang hat vor anderen Optionen. Es wird nur nichts nützen, sich herausgehalten zu haben.
Wie es aussieht, kann man sicher annehmen, dass es zu Recht so aussieht, dass wir etwas anderes als Heraushalten nicht tun. Wie es Friedrich Merz in dem lichten Moment sagte, wir hätten sollen und haben nicht, jetzt können wir nicht. Wir sind hier nicht Vermittler oder Friedensstifter, auch nicht späterer Aufbauhelfer, wir zeigen, dass wir uns denen unterwerfen, vor denen wir mehr Angst haben. Das sind halt nicht die Amerikaner.
Wir werden hinterher als noch belangloser und unwürdiger und islamisierungsbereiter gelten als bisher schon.
Doch, das geht.
Irgendwann ist der Krieg vorbei, wie auch immer er ausgeht.
Es ist total wünschenswert, sich lieber nicht an Krieg zu beteiligen, wir meinen keineswegs, dass von den schlechten Optionen, die es nur gibt, sogenannte Bündnistreue Vorrang hat vor anderen Optionen. Es wird nur nichts nützen, sich herausgehalten zu haben.
Wie es aussieht, kann man sicher annehmen, dass es zu Recht so aussieht, dass wir etwas anderes als Heraushalten nicht tun. Wie es Friedrich Merz in dem lichten Moment sagte, wir hätten sollen und haben nicht, jetzt können wir nicht. Wir sind hier nicht Vermittler oder Friedensstifter, auch nicht späterer Aufbauhelfer, wir zeigen, dass wir uns denen unterwerfen, vor denen wir mehr Angst haben. Das sind halt nicht die Amerikaner.
Wir werden hinterher als noch belangloser und unwürdiger und islamisierungsbereiter gelten als bisher schon.
Doch, das geht.
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fritz_,
Samstag, 4. April 2026, 19:05
"... wir zeigen, dass wir uns denen unterwerfen, vor denen wir mehr Angst haben. Das sind halt nicht die Amerikaner."
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Amen. Ich habe einen Artikel in der Hand, den Broder 2011 schrieb. Da hatte Obama gerade den Mösenmarder, äh, Massenmörder Osama zu Gott geschickt. Broders Artikel geht folgendermaßen los: "Tucholsky hat einmal gesagt: Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen."
Sofort anschließend weist Broder auf Churchills Ausspruch von 1943 hin, wonach man die Deutschen ("The Hun") entweder an der Gurgel hat oder zu Füßen liegen hat.
Obwohl alle drei geschickte Psychologen sind, sahen weder Broder noch Tucholsky noch Churchill den Tag kommen, an dem der Westen hauptsächlich sich selbst an der Gurgel sitzen würde und Orgasmusgeräusche zu hören sind.
Selbstschädigendes Verhalten, Neurotizisnus (und die zunächst autoerotische und die sadistische Komponente dabei) und zwar auf kollektiver Ebene, das überstieg die Phantasie der besten Psychologen bis auf einen.
Der sah es kommen und schrub 1885 jenseits von gut und böse: Irrsinn ist bei Gruppen die Regel. Und er wüsste auch diesmal warum: "Wer sich selbst verachtet, achtet sich als Verächter." Viel mehr ist da nicht.
Dahin hat sich die Geilheit offensichtlich verschoben. Nicht "Normale Leute reden normal", sondern Neurotiker tun Neurotikerzeug und spielen dabei an sich rum.
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Amen. Ich habe einen Artikel in der Hand, den Broder 2011 schrieb. Da hatte Obama gerade den Mösenmarder, äh, Massenmörder Osama zu Gott geschickt. Broders Artikel geht folgendermaßen los: "Tucholsky hat einmal gesagt: Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen."
Sofort anschließend weist Broder auf Churchills Ausspruch von 1943 hin, wonach man die Deutschen ("The Hun") entweder an der Gurgel hat oder zu Füßen liegen hat.
Obwohl alle drei geschickte Psychologen sind, sahen weder Broder noch Tucholsky noch Churchill den Tag kommen, an dem der Westen hauptsächlich sich selbst an der Gurgel sitzen würde und Orgasmusgeräusche zu hören sind.
Selbstschädigendes Verhalten, Neurotizisnus (und die zunächst autoerotische und die sadistische Komponente dabei) und zwar auf kollektiver Ebene, das überstieg die Phantasie der besten Psychologen bis auf einen.
Der sah es kommen und schrub 1885 jenseits von gut und böse: Irrsinn ist bei Gruppen die Regel. Und er wüsste auch diesmal warum: "Wer sich selbst verachtet, achtet sich als Verächter." Viel mehr ist da nicht.
Dahin hat sich die Geilheit offensichtlich verschoben. Nicht "Normale Leute reden normal", sondern Neurotiker tun Neurotikerzeug und spielen dabei an sich rum.
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