Montag, 14. September 2026
Buchtipp: Wir lasen für Sie „Vier Minuten“ von Monika Maron
Nachdem die Figur einen Unfall knapp überlebt, denkt sie nach über Zufälle und das Leben und einen eventuellen Gott. So eine dramaturgische Anordnung hat ein hohes Vermasselungs-Risiko, es unterläuft leicht, dass es entweder thesenhaft wird oder verstiegen, auch gerät es schnell zu platt, um die Leser nicht zu sehr zu strapazieren.
Das geschieht Monika Maron nicht, an keiner Stelle wird es uninteressant oder gar langweilig, man geht mit der Figur mit, ohne dass die Figur sich uns anbiedernd präsentiert würde.
Die dezente Spannung führt dazu, dass man einen Schreck bekommt, wenn im letzten Kapitel wieder, wie im ersten, in der dritten Person statt in der ersten erzählt wird.

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Da muss man zur Beruhigung natürlich sofort mit einemShrek dagegenhalten.

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Fortsetzung folgt.

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