Donnerstag, 9. April 2026
Förderkult
tagesschauder, 11:19h
Es mehren sich die Meldungen über Angriffe auf Kultur, und zwar derart, dass Fördergelder gekürzt werden.
Allein im Moment geht es um Geld für eine Gesprächsrunde mit Juden gegen Israel sowie Demokratie leben, Wolfgang Thierse warnt dazu Ministerin Prien, und im Kulturradio ist nach neutralem Verweis auf extremistische Einstufung einer beteiligten Anti-Israel-Bewegung zu hören, wie eine Jüdin im Publikum doch nicht gegen Israel ist und Eva Menasse sagt, ja schön, dass Sie kommen, wenn doch alle so wären; die wird ihr ja nicht gefährlich, die verlangt nicht die Geldkürzungen und will auch kein Geld für sich und die Gegenpositionen.
Und gleichzeitig geht es immer noch um die Angriffe auf Buchhandlungen durch den Minister und auf noch mehr von dem und die Bedrohung, wenn erst umgewählt wird.
Was daran entsetzt, ist die Selbstverständlichkeit, die Eigenkorrumpierung, also die Mentalität, die gar keinen Abstand zu sich selbst durchklingen lässt. Wir sind links, gebt uns Geld!
Die Außenwirkung, also auf das Publikum, mag unterschiedlich sein, die einen lassen sich einstimmen und die anderen nicht, das zahlenmäßige Verhältnis lässt sich kaum schätzen. Sehr wahrscheinlich ist das Einstimmenlassen wirkmächtiger, weil es keine weiteren Folgen braucht, wogegen eine Gegenmeinung sich noch bemerkbar zu machen hätte, aber folgenlos und belanglos bleibt.
Der Kulturbetrieb hat also zu tun und arbeitet weiter an der Selbstbestätigung, mit Erfolg.
Allein im Moment geht es um Geld für eine Gesprächsrunde mit Juden gegen Israel sowie Demokratie leben, Wolfgang Thierse warnt dazu Ministerin Prien, und im Kulturradio ist nach neutralem Verweis auf extremistische Einstufung einer beteiligten Anti-Israel-Bewegung zu hören, wie eine Jüdin im Publikum doch nicht gegen Israel ist und Eva Menasse sagt, ja schön, dass Sie kommen, wenn doch alle so wären; die wird ihr ja nicht gefährlich, die verlangt nicht die Geldkürzungen und will auch kein Geld für sich und die Gegenpositionen.
Und gleichzeitig geht es immer noch um die Angriffe auf Buchhandlungen durch den Minister und auf noch mehr von dem und die Bedrohung, wenn erst umgewählt wird.
Was daran entsetzt, ist die Selbstverständlichkeit, die Eigenkorrumpierung, also die Mentalität, die gar keinen Abstand zu sich selbst durchklingen lässt. Wir sind links, gebt uns Geld!
Die Außenwirkung, also auf das Publikum, mag unterschiedlich sein, die einen lassen sich einstimmen und die anderen nicht, das zahlenmäßige Verhältnis lässt sich kaum schätzen. Sehr wahrscheinlich ist das Einstimmenlassen wirkmächtiger, weil es keine weiteren Folgen braucht, wogegen eine Gegenmeinung sich noch bemerkbar zu machen hätte, aber folgenlos und belanglos bleibt.
Der Kulturbetrieb hat also zu tun und arbeitet weiter an der Selbstbestätigung, mit Erfolg.
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories