Mittwoch, 17. Juni 2026
Staatstheater
tagesschauder, 10:52h
Aus unerfindlichen Gründen wird in einem Thüringer Kreis der Landrat gewählt, und ein klares Gesicht zeigt der Intendant des städtischen Theaters, er tritt zurück, wenn in der Stichwahl nicht der Amtsinhaber gewinnt, sondern der andere von den Anderen.
Im Kulturradio wird er ausführlich befragt. Holocaustrelativierer sei der, er habe die Namen auf den Stolpersteinen als Kriegsopfer bezeichnet.
Das klingt schon nach interpretatorischer Zuschreibung, denn wenn es etwas Genaueres gäbe, würde man das vorbringen. Wenn der das so als Aussage getätigt hat, dann ist sie inhaltlich falsch, und auf dieser Ebene sollte man damit umgehen, was ja leicht möglich wäre. Aber Umgang auf inhaltlicher Ebene ist gerade nicht mehr gewollt, dann machen sich die Leute ihre eigenen Meinungen.
Der Intendant beschreibt auch die zu erwartenden Auswirkungen auf das Theater. Was er da anspricht, sind die Verflechtungen des Theaters mit dem Staat. Staatsleute in den Gremien und all das. Bisher eben im politischen Einklang. Der Einklang ist in Gefahr.
Man kann also auch das Theater abwählen.
Wird schon gut ausgehen für den Intendanten.
Im Kulturradio wird er ausführlich befragt. Holocaustrelativierer sei der, er habe die Namen auf den Stolpersteinen als Kriegsopfer bezeichnet.
Das klingt schon nach interpretatorischer Zuschreibung, denn wenn es etwas Genaueres gäbe, würde man das vorbringen. Wenn der das so als Aussage getätigt hat, dann ist sie inhaltlich falsch, und auf dieser Ebene sollte man damit umgehen, was ja leicht möglich wäre. Aber Umgang auf inhaltlicher Ebene ist gerade nicht mehr gewollt, dann machen sich die Leute ihre eigenen Meinungen.
Der Intendant beschreibt auch die zu erwartenden Auswirkungen auf das Theater. Was er da anspricht, sind die Verflechtungen des Theaters mit dem Staat. Staatsleute in den Gremien und all das. Bisher eben im politischen Einklang. Der Einklang ist in Gefahr.
Man kann also auch das Theater abwählen.
Wird schon gut ausgehen für den Intendanten.
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Dienstag, 16. Juni 2026
Verfallsvorarbeiter
tagesschauder, 10:38h
Gesehen bei NiUS, Altkomiker giften gegen NiUS, Kalkofe ganz eklig, wie wenn er bei den Prinzen 'rausgeflogen wäre.
Das Furchtbare ist, das ist völlig unkomisch. Das muss doch jemandem vom Fach auffallen. Aber darum geht es längst nicht mehr. Wäre Kalkofe komisch, wäre er in der Gefahr, von der Szene ausgesondert zu werden.
Das bedeutet praktisch für ihn: Er versucht, Böhmermann zu kopieren.
Wir sehen, auch der Kulturverfall ist geführt, die Kultur löst sich nicht einfach auf oder wird schlechter, „verliert an Qualität“ in zeitungsdeutscher Formulierung, sondern die Kulturvernichtung wird aktiv betrieben durch Unterordnung unter Partei und Politik, die Kulturabschaffenden machen mit, weil sie müssen und nicht anders können, und die Führungspersönlichkeit ist dann eben Böhmermann.
Die andere Seite davon wäre, dass die Absetzung von Böhmermann, bei aller Unwahrscheinlichkeit, einen realen Effekt auf die aufgeschreckte Comedy-Szene hätte, das Signal hätte restaurative Wirkung, solange diese noch möglich wäre.
Das Furchtbare ist, das ist völlig unkomisch. Das muss doch jemandem vom Fach auffallen. Aber darum geht es längst nicht mehr. Wäre Kalkofe komisch, wäre er in der Gefahr, von der Szene ausgesondert zu werden.
Das bedeutet praktisch für ihn: Er versucht, Böhmermann zu kopieren.
Wir sehen, auch der Kulturverfall ist geführt, die Kultur löst sich nicht einfach auf oder wird schlechter, „verliert an Qualität“ in zeitungsdeutscher Formulierung, sondern die Kulturvernichtung wird aktiv betrieben durch Unterordnung unter Partei und Politik, die Kulturabschaffenden machen mit, weil sie müssen und nicht anders können, und die Führungspersönlichkeit ist dann eben Böhmermann.
Die andere Seite davon wäre, dass die Absetzung von Böhmermann, bei aller Unwahrscheinlichkeit, einen realen Effekt auf die aufgeschreckte Comedy-Szene hätte, das Signal hätte restaurative Wirkung, solange diese noch möglich wäre.
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Montag, 15. Juni 2026
Reste des Redens
tagesschauder, 08:33h
Auch Joe Biden soll früher ein brillanter Redner gewesen sein, bevor er als Präsident hauptsächlich Demenz zum Ausdruck brachte. Friedrich Merz ist hingegen allem Anschein nach im Vollbesitz seiner bisherigen geistigen Kräfte, was es umso schockierender macht, wenn er Unsinn redet, zumal die Rhetorik nicht das Erschreckende ist, sondern das Inhaltliche, mit dem er grundlos Beziehungen ruiniert oder normale Menschen beleidigt.
Dies hat zwei zusammenkommende Ursachen. Es sind immer solche Portale, die es verbreiten und aufbereiten, die gelten für ihn gar nicht und er ist noch die alte Medienwelt gewöhnt, jedenfalls stellen es solche Portale uns so dar.
Aber das Phänomen der anlasslosen Schimpferei ist ein Anzeichen, das Eigentliche nicht sagen zu können. So was passiert, wenn man das, wovon man weiß, dass man es sagen müsste, aber um keinen Preis sagen darf, über-redet. Man redet Unfug auf einem anderen Feld, damit es nicht unterläuft, das Verschwiegene auszuplaudern.
Demnach kennt der Kanzler das noch.
Was ja nun auch keine gute Nachricht ist.
Dies hat zwei zusammenkommende Ursachen. Es sind immer solche Portale, die es verbreiten und aufbereiten, die gelten für ihn gar nicht und er ist noch die alte Medienwelt gewöhnt, jedenfalls stellen es solche Portale uns so dar.
Aber das Phänomen der anlasslosen Schimpferei ist ein Anzeichen, das Eigentliche nicht sagen zu können. So was passiert, wenn man das, wovon man weiß, dass man es sagen müsste, aber um keinen Preis sagen darf, über-redet. Man redet Unfug auf einem anderen Feld, damit es nicht unterläuft, das Verschwiegene auszuplaudern.
Demnach kennt der Kanzler das noch.
Was ja nun auch keine gute Nachricht ist.
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Sonntag, 14. Juni 2026
Künstliche Kenntnis
tagesschauder, 11:04h
Wir erinnern uns an die kategorische Forderung, der Wissenschaft zu folgen, inzwischen stellt sich die Wissenschaft als KI-generiert heraus, da passt es wieder zum politischen Komplex. Denn wenn manchmal Widersprüchliches, nicht Zusammenpassendes, vermittelt wird, nehmen wir Feminismus und Islam, dann passt das nur aus realer Sicht nicht, während die virtuelle Welt, in der sich die politischen Passivdenker bewegen, damit gut zurechtkommt.
Man könnte meinen, die Künstliche Intelligenz denkt grün. Sie sucht nicht nur zusammen, was gewünscht wird, sie denkt sich Quellen aus, die zur Bestätigung dienen. Sie unterscheidet nicht, wenn sie es nicht angewiesen bekommt, zwischen Information, die aus einem realen Bezug heraus entstehen, und Denkmodellen, die zu Wunschprämissen führen. Genau wie Bärbel Bas in ihren viralen Äußerungen oder all die anderen. Es gibt keine und wir brauchen. Das ist nicht deren Kenntnisstand, das ist deren Wissenschaft.
Man könnte meinen, die Künstliche Intelligenz denkt grün. Sie sucht nicht nur zusammen, was gewünscht wird, sie denkt sich Quellen aus, die zur Bestätigung dienen. Sie unterscheidet nicht, wenn sie es nicht angewiesen bekommt, zwischen Information, die aus einem realen Bezug heraus entstehen, und Denkmodellen, die zu Wunschprämissen führen. Genau wie Bärbel Bas in ihren viralen Äußerungen oder all die anderen. Es gibt keine und wir brauchen. Das ist nicht deren Kenntnisstand, das ist deren Wissenschaft.
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Samstag, 13. Juni 2026
Eingeworbene Finanzen
tagesschauder, 10:48h
Die Bundeswirtschaftsministerin hat eine namhafte Werbeagentur mit Werbung beauftragt, so heißt es, die Kosten belaufen sich auf einen Haufen Geld.
Wonach es nicht aussieht: Ministerin will ihr Image aufpolieren und engagiert professionelle Hilfe.
Wonach es aussieht: Geldweichspülung, Staatsgeld geht an die Zivilgesellschaft für Aktivitäten, wo man sich immer fragt, wie die finanziert werden. Das sind Beraterverträge für Betätigte, die nichts zu beraten haben, sie lassen sich dafür bezahlen, Einfluss darauf zu nehmen, wie Staatsgeld fließt und wer an der Position bleiben darf.
Die Ministerin hat sich etwas Ruhe erkauft.
Wonach es nicht aussieht: Ministerin will ihr Image aufpolieren und engagiert professionelle Hilfe.
Wonach es aussieht: Geldweichspülung, Staatsgeld geht an die Zivilgesellschaft für Aktivitäten, wo man sich immer fragt, wie die finanziert werden. Das sind Beraterverträge für Betätigte, die nichts zu beraten haben, sie lassen sich dafür bezahlen, Einfluss darauf zu nehmen, wie Staatsgeld fließt und wer an der Position bleiben darf.
Die Ministerin hat sich etwas Ruhe erkauft.
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Freitag, 12. Juni 2026
Deal oder nicht
tagesschauder, 10:07h
Ist ein Deal zwischen Partnern, also Gegnern, überhaupt möglich, wenn nur der eine ein Interesse an einem Deal hat?
Am Beispiel von Iran ist festzustellen, dass selbst ein drohender Untergang kein Motiv ist einzulenken, zumal, wenn zum Beispiel Trump darauf angewiesen ist. Für Trump ist es schon eine Niederlage in der öffentlichen Wahrnehmung, wenn weiter Krieg ist.
Wir haben durchaus einen zivilisatorischen Fortschritt erreicht, es gibt keine Kriegsbegeisterung, man kann damit keine Wahlen gewinnen. Man kann nicht einmal, wie bei Orwell, aus dem Kriegszustand den repressiven Nutzen ziehen.
Jedenfalls nicht, wenn Demokratie besteht.
Vielleicht transformiert sich das auch für Unseredemokratie.
Am Beispiel von Iran ist festzustellen, dass selbst ein drohender Untergang kein Motiv ist einzulenken, zumal, wenn zum Beispiel Trump darauf angewiesen ist. Für Trump ist es schon eine Niederlage in der öffentlichen Wahrnehmung, wenn weiter Krieg ist.
Wir haben durchaus einen zivilisatorischen Fortschritt erreicht, es gibt keine Kriegsbegeisterung, man kann damit keine Wahlen gewinnen. Man kann nicht einmal, wie bei Orwell, aus dem Kriegszustand den repressiven Nutzen ziehen.
Jedenfalls nicht, wenn Demokratie besteht.
Vielleicht transformiert sich das auch für Unseredemokratie.
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Donnerstag, 11. Juni 2026
Mehr Offenheit wird gewagt
tagesschauder, 10:36h
Wenn Lars Klingbeil sagt, „wir sehen, dass die Vielfalt uns reicher macht“, klingt das gefälliger als bei Bärbel Bas, die hatte auch die rhetorische Figur „ich habe zugehört, als das gesagt wurde“, der sagt, „wir sehen“, alles so eklig. Als ob der was sieht, aber da fragt keiner nach, wo denn?
Es würde ihm sowieso spontanst was einfallen aus den Unterlagen der Künstlichen emotionalen Intelligenz.
Was wir immer denken sollen, ist, die wollen es bunt und vielfältig, denen gefällt die Vielfalt besser als das Einheitskolorierte, und da nehmen sie Kollateralverwerfungen inkauf, die sie gar nicht bemerken.
Es geht aber um die Verwerfungen. Die sind Sinn und Zweck, die sind beabsichtigt, denn nach linker Vorstellung sind die revolutionär oder transformatorisch, die rütteln an den Verhältnissen.
Das ist es, was denen gefällt.
Brennende Barrikade und bürgerkriegsähnliche Zustände sind für die allenfalls beunruhigend, wenn sie vom politischen Gegner angefangen werden, das ist aber nichts, worauf man nicht vorbereitet wäre, das ist was, womit man arbeiten kann. Die können sehr gut damit umgehen, weil sie in ihrer Vorstellung bestens aufgestellt sind und den Bürgerkrieg gewinnen würden.
Wahlen und das ganze Rechtsstaatliche sind da viel hinderlicher, da kann man nicht ganz so offen agieren.
Auch hier ist die Öffnung im Gange.
Es würde ihm sowieso spontanst was einfallen aus den Unterlagen der Künstlichen emotionalen Intelligenz.
Was wir immer denken sollen, ist, die wollen es bunt und vielfältig, denen gefällt die Vielfalt besser als das Einheitskolorierte, und da nehmen sie Kollateralverwerfungen inkauf, die sie gar nicht bemerken.
Es geht aber um die Verwerfungen. Die sind Sinn und Zweck, die sind beabsichtigt, denn nach linker Vorstellung sind die revolutionär oder transformatorisch, die rütteln an den Verhältnissen.
Das ist es, was denen gefällt.
Brennende Barrikade und bürgerkriegsähnliche Zustände sind für die allenfalls beunruhigend, wenn sie vom politischen Gegner angefangen werden, das ist aber nichts, worauf man nicht vorbereitet wäre, das ist was, womit man arbeiten kann. Die können sehr gut damit umgehen, weil sie in ihrer Vorstellung bestens aufgestellt sind und den Bürgerkrieg gewinnen würden.
Wahlen und das ganze Rechtsstaatliche sind da viel hinderlicher, da kann man nicht ganz so offen agieren.
Auch hier ist die Öffnung im Gange.
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Mittwoch, 10. Juni 2026
Kolonialistische Unruhen
tagesschauder, 10:57h
Üble wie vorhersehbare Berichterstattung oder wie heißt das dann Einordnungserstattung, wer zu den ausländerfeindlichen Unruhen aufruft oder den „verstörenden“ Messerangriff eines mutmaßlichen Migranten in gesichert Belfast ausnutzt. Das miese perfide Presserahmen ist nicht nur, dass es Extremisten von steuerbord sein müssen, sondern dass es ausländerfeindlich ist – diese Kanalisierung führt weg von der politischen Verantwortlichkeit.
In der Tat ist das ein Schwachpunkt, der schon lange vorbereitet worden ist. Die Protestierer müssten zuerst die Redaktionen besetzen und danach die Parteibüros. Die Ämter wären dann verhandlungsbereit.
Jetzt macht die Presse etwas daraus, das uns alle gar nichts angeht, weil es uns nicht betrifft, wo die Falschen ein gefundenes Fressen finden und fressen.
Pogrom ist schon verbraucht für Fußball-WM 2006.
In der Tat ist das ein Schwachpunkt, der schon lange vorbereitet worden ist. Die Protestierer müssten zuerst die Redaktionen besetzen und danach die Parteibüros. Die Ämter wären dann verhandlungsbereit.
Jetzt macht die Presse etwas daraus, das uns alle gar nichts angeht, weil es uns nicht betrifft, wo die Falschen ein gefundenes Fressen finden und fressen.
Pogrom ist schon verbraucht für Fußball-WM 2006.
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Dienstag, 9. Juni 2026
Stabile Ruhe der schlechten Stimmung
tagesschauder, 11:06h
Vielleicht hat es schon jemand so kommentiert, wir sind manchmal später dran als andere, von denen wir es nicht wissen. Der große Koalitionsreformtermin ist ja abgesagt, der Big Bang kommt nicht, so hat es der Kanzler angekündigt, und das kann man wohl glauben. Ohne diese Zurücknahme der Ankündigung hätte sogar Friedrich Merz bei einem Null-Ergebnis die Koalition beenden müssen. Das muss er nun nicht mehr, weil ja gar nichts erwartet wird.
Es gilt zu verstehen, dass die schlechten Umfragewerte und miesen Wahlaussichten eine stabilisierende Wirkung haben. Natürlich hätten die lieber gute Zahlen. Gäbe es keine Umfragen und keine Wahlen, wäre die Laune vor allem bei den Wählern noch schlechter. Die Aussicht auf Veränderung durch Wahlen hält still, und das ist gut für die Ruhe im Lande und die Politik.
Die sogenannten Bürgerlichen gehen nicht auf die Straße, was sollen sie da. Die warten die Wahlen ab. Auf die Straße schicken müsste Lars Klingbeil den Gegenmob. Brauchen wir vorerst alles nicht.
Es gilt zu verstehen, dass die schlechten Umfragewerte und miesen Wahlaussichten eine stabilisierende Wirkung haben. Natürlich hätten die lieber gute Zahlen. Gäbe es keine Umfragen und keine Wahlen, wäre die Laune vor allem bei den Wählern noch schlechter. Die Aussicht auf Veränderung durch Wahlen hält still, und das ist gut für die Ruhe im Lande und die Politik.
Die sogenannten Bürgerlichen gehen nicht auf die Straße, was sollen sie da. Die warten die Wahlen ab. Auf die Straße schicken müsste Lars Klingbeil den Gegenmob. Brauchen wir vorerst alles nicht.
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Montag, 8. Juni 2026
Missmanagement
tagesschauder, 11:26h
Es ist ein Managementfehler, geringe nachrangige Probleme zu verwenden für die Lösung oder Bearbeitung großer Probleme. Wegen der emotionalen Leichtigkeit kommt das häufig vor, besonders in der Politik.
So etwa, das immense Rentenproblem anzugehen mit Kürzung der Rentenpunkte für Pflegende oder den Steuerbedarf mit Zuckersteuer und Reichensteuer und so weiter zu mildern. Es ist eben kein Problem, welches zu lösen wäre, dass es für die Pflege Rentenpunkte gibt oder dass die Reichen zu reich wären. Das wird zu diesem Zweck noch besser vermittelt, aber es ist nicht als politisches Problem vorrangig anzugehen.
Das sind nur zeitungsdeutsch die Stellschrauben; da kann eine Gesetzesänderung leicht vorgenommen werden, ohne eine Reform vornehmen zu müssen.
Der Effekt ist aber, dass gerade dadurch die Probleme verstärkt werden, die man wegen Geringfügigkeit nicht bemerkt hatte und bei denen man glaubte, wenig Widerstand zu erhalten.
Dass Süßgetränke zu viel Zucker haben, kann sein, wenn dies ein Hauptproblem wäre, könnte man über Lösungen nachdenken und vielleicht sogar auf die Besteuerung kommen. Es bliebe ein Managementfehler, etwas anderes erreichen zu wollen mit demselben Mittel.
In unserer politischen Situation ist es so, dass das Problem der staatlichen Ausgaben sogar erkannt ist, der Staat ist aber nicht willens und fähig, dies anzugehen, sondern nur, mehr Geld einzuziehen.
Sämtliche Überlegungen, die in diese Richtung gehen, sollten als Missmanagement zurückgewiesen werden.
So etwa, das immense Rentenproblem anzugehen mit Kürzung der Rentenpunkte für Pflegende oder den Steuerbedarf mit Zuckersteuer und Reichensteuer und so weiter zu mildern. Es ist eben kein Problem, welches zu lösen wäre, dass es für die Pflege Rentenpunkte gibt oder dass die Reichen zu reich wären. Das wird zu diesem Zweck noch besser vermittelt, aber es ist nicht als politisches Problem vorrangig anzugehen.
Das sind nur zeitungsdeutsch die Stellschrauben; da kann eine Gesetzesänderung leicht vorgenommen werden, ohne eine Reform vornehmen zu müssen.
Der Effekt ist aber, dass gerade dadurch die Probleme verstärkt werden, die man wegen Geringfügigkeit nicht bemerkt hatte und bei denen man glaubte, wenig Widerstand zu erhalten.
Dass Süßgetränke zu viel Zucker haben, kann sein, wenn dies ein Hauptproblem wäre, könnte man über Lösungen nachdenken und vielleicht sogar auf die Besteuerung kommen. Es bliebe ein Managementfehler, etwas anderes erreichen zu wollen mit demselben Mittel.
In unserer politischen Situation ist es so, dass das Problem der staatlichen Ausgaben sogar erkannt ist, der Staat ist aber nicht willens und fähig, dies anzugehen, sondern nur, mehr Geld einzuziehen.
Sämtliche Überlegungen, die in diese Richtung gehen, sollten als Missmanagement zurückgewiesen werden.
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Sonntag, 7. Juni 2026
Historikerstreitkultur
tagesschauder, 10:53h
Im gestrigen DLF-Kalenderblatt 40 Jahre Historikerstreit, Nolte-Aritikel in der FAZ, ob das Dritte Reich und Holocaust eine Vorab-Gegenreaktion auf asiatische Bedrohung waren.
Das Wort asiatisch war damals noch etwas anders besetzt, lässt sich heraushören.
Im fünfminütigen Beitrag wird nicht der Anfang der Cancel-Kultur behandelt und nicht, wie die Habermasianer über Nolte hergefallen sind, aber an der referieren Gegenmeinung lässt es sich merken. Die haben durchweg ihm entgegengehalten, dass man das nicht sagen kann, soll und darf. Weil sonst und wegen. Also auf einer ganz anderen Ebene argumentiert.
Das ist das Merkmal der Ausschließkultur, die Debatte gibt es gar nicht, wenn dem Gesagten nicht auf derselben Ebene widersprochen wird, wenn die Konsequenzen oder der sogenannte Gegenwind andere als Geganargumente sind.
Dabei hätte es die geben können und sie wären wirksamer gewesen für das Verständnis, denn Noltes Auffassung ist doch lückenhaft. Was hätte denn das für einen Sinn, die asiatische Grausamkeit vorwegzunehmen? Ist der Holocaust ein geeignetes Mittel, die Bedrohung durch die Sowjetunion zu verhindern, oder war der Beginn des Krieges wirklich so viel besser, als die Abwehr vorzubereiten?
Dass Nolte die Fragen aufwirft, ist völlig legitim. Es ist nicht legitim, schon die Fragestellung zu unterbinden.
So lange ist also der herrschaftsfreie Diskurs schon beendet.
Das Wort asiatisch war damals noch etwas anders besetzt, lässt sich heraushören.
Im fünfminütigen Beitrag wird nicht der Anfang der Cancel-Kultur behandelt und nicht, wie die Habermasianer über Nolte hergefallen sind, aber an der referieren Gegenmeinung lässt es sich merken. Die haben durchweg ihm entgegengehalten, dass man das nicht sagen kann, soll und darf. Weil sonst und wegen. Also auf einer ganz anderen Ebene argumentiert.
Das ist das Merkmal der Ausschließkultur, die Debatte gibt es gar nicht, wenn dem Gesagten nicht auf derselben Ebene widersprochen wird, wenn die Konsequenzen oder der sogenannte Gegenwind andere als Geganargumente sind.
Dabei hätte es die geben können und sie wären wirksamer gewesen für das Verständnis, denn Noltes Auffassung ist doch lückenhaft. Was hätte denn das für einen Sinn, die asiatische Grausamkeit vorwegzunehmen? Ist der Holocaust ein geeignetes Mittel, die Bedrohung durch die Sowjetunion zu verhindern, oder war der Beginn des Krieges wirklich so viel besser, als die Abwehr vorzubereiten?
Dass Nolte die Fragen aufwirft, ist völlig legitim. Es ist nicht legitim, schon die Fragestellung zu unterbinden.
So lange ist also der herrschaftsfreie Diskurs schon beendet.
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Samstag, 6. Juni 2026
Geldschutz
tagesschauder, 11:20h
Wonach sieht es aus, wenn der Berliner Senat einen Haufen Geld, waren es 175.000 Euro, ausgibt für einen Wagen zum CSD? Nach Verschwendung aus dem Wirhamsja-Fonds? Damit Kai Wegner sich beliebt macht bei der queeren Szene?
Eben nicht. Das ist Geldweichspülung, aus Staatsgeld wird Aktivistenfinanzierung, ohne dass etwas daran illegal wäre.
Kai Wegner erkauft sich Duldungsstatus.
Eben nicht. Das ist Geldweichspülung, aus Staatsgeld wird Aktivistenfinanzierung, ohne dass etwas daran illegal wäre.
Kai Wegner erkauft sich Duldungsstatus.
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Freitag, 5. Juni 2026
Neue Ausgabe der Jenaer Seniorenzeitung Akrützel
tagesschauder, 18:11h
Die Nr. 80 hier zum Aufklicken -->
https://seniorenakruetzel.blogger.de/static/antville/seniorenakruetzel/files/senioren-akruetzel%2080.pdf

https://seniorenakruetzel.blogger.de/static/antville/seniorenakruetzel/files/senioren-akruetzel%2080.pdf

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Berlinverfall
tagesschauder, 10:38h
Wir müssen uns klarmachen, dass wir es mit Leuten zu tun haben, die einen mit Werbung beschrifteten Bus beschatten.
In Berlin wirbt NiUS an einem Bus, die Zivilgesellschaft ist außer sich, die haben ihren Bus mit Gegenparolen beschriftet und fahren dem Bus mit der Werbung hinterher.
Magisches Denken, kultische Handlung, da ist nichts mehr mit „Haben die nie was von Barbra Streisand gehört?“ Die tun das für sich, für ihre Gruppe und für ihre Struktur.
Die Vorwürfe gegen NiUS lauten sinngemäß Neodreiunddreißig. Wenn an den Vorwürfen etwas dran wäre, würden sie sich mit dem Jeweiligen beschäftigen können, können sie aber nicht. Reiner Tribalismus, da ist die Gegengruppe.
Dafür kriegen die mal Rente.
In Berlin wirbt NiUS an einem Bus, die Zivilgesellschaft ist außer sich, die haben ihren Bus mit Gegenparolen beschriftet und fahren dem Bus mit der Werbung hinterher.
Magisches Denken, kultische Handlung, da ist nichts mehr mit „Haben die nie was von Barbra Streisand gehört?“ Die tun das für sich, für ihre Gruppe und für ihre Struktur.
Die Vorwürfe gegen NiUS lauten sinngemäß Neodreiunddreißig. Wenn an den Vorwürfen etwas dran wäre, würden sie sich mit dem Jeweiligen beschäftigen können, können sie aber nicht. Reiner Tribalismus, da ist die Gegengruppe.
Dafür kriegen die mal Rente.
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Donnerstag, 4. Juni 2026
Weiche Zeit
tagesschauder, 11:17h
Die bekannte Wochenzeitung DIE ZEIT hat für das Titelthema Bildung und so weiter sogar den bisher wenig beachteten Gag gebracht, ihren Titel zu ändern, da steht tatsächlich DIE ZEID.
Nett, werbetechnisch in Ordnung, fällt auf ohne unbeabsichtigt zu wirken.
Was zum Thema noch beigetragen wird, wissen wir nicht, ist auch unerheblich, vielleicht argumentiert wer, man versteht den Titel doch auch mit einem Fehlerchen, wir müssen alles gar nicht so genau nehmen und uns orthographiekonservativ einengen.
Das wäre dann auch der entscheidende Punkt; man muss wissen, wie es richtig ist. Man muss die Rechtschreibung kennen, um auch das Falsche lesen zu können. Geschrieben wie gesprochen, das funktioniert nur, solange man noch wie geschrieben sprechen kann.
Man muss schon froh sein, wenn der weiche Konsonant nicht noch andere Bedeutungen haben soll, die man wissen muss, etwas die sprachliche Sichtbarmachung von Menschen mit erektiler Dysfunktion.
Nett, werbetechnisch in Ordnung, fällt auf ohne unbeabsichtigt zu wirken.
Was zum Thema noch beigetragen wird, wissen wir nicht, ist auch unerheblich, vielleicht argumentiert wer, man versteht den Titel doch auch mit einem Fehlerchen, wir müssen alles gar nicht so genau nehmen und uns orthographiekonservativ einengen.
Das wäre dann auch der entscheidende Punkt; man muss wissen, wie es richtig ist. Man muss die Rechtschreibung kennen, um auch das Falsche lesen zu können. Geschrieben wie gesprochen, das funktioniert nur, solange man noch wie geschrieben sprechen kann.
Man muss schon froh sein, wenn der weiche Konsonant nicht noch andere Bedeutungen haben soll, die man wissen muss, etwas die sprachliche Sichtbarmachung von Menschen mit erektiler Dysfunktion.
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