Mittwoch, 14. Oktober 2026
Darstellung im Vordergrund
tagesschauder, 10:58h
Kann gut sein, dass die Berliner Linkskoalition nicht zustandekommt, weil das nun doch nicht geht, noch nicht, da mögen Kräfte gewirkt haben, die das verhindern konnten.
Die Inszenierung vor den Kulissen kann nun sein, wie die Lage in den Nachrichten vermeldet wird: Linke hat sich nicht an Absprachen gehalten, also kann man nicht. Die Inszenierung kann nicht sein: wegen Antisemitismus und Clankriminalität nicht.
Das Ausstiegsszenario ist also ein normalpolitisches, damit wäre das Thema Antisemitismus beiseitegeschoben, denn wegen dieses Punktes kann man die Koalition nicht scheitern lassen, das wäre nicht vermittelbar gegenüber den eigenen Leuten.
Die Linkspartei kann Grünen und SPD den Polithintern gerettet haben, indem sie Absprachen übergeht, und das könnte die Absprache gewesen sein, damit alle Seiten gesichtswahrend herauskommen.
Diese dramaturgische Theorie ist dann wahrscheinlich, wenn die Koalition nicht zustandekommt. Kommt sie zustande, dann gibt es noch größere interessierte Mächte, die sich SPD und Grüne eingehandelt haben.
Die Inszenierung vor den Kulissen kann nun sein, wie die Lage in den Nachrichten vermeldet wird: Linke hat sich nicht an Absprachen gehalten, also kann man nicht. Die Inszenierung kann nicht sein: wegen Antisemitismus und Clankriminalität nicht.
Das Ausstiegsszenario ist also ein normalpolitisches, damit wäre das Thema Antisemitismus beiseitegeschoben, denn wegen dieses Punktes kann man die Koalition nicht scheitern lassen, das wäre nicht vermittelbar gegenüber den eigenen Leuten.
Die Linkspartei kann Grünen und SPD den Polithintern gerettet haben, indem sie Absprachen übergeht, und das könnte die Absprache gewesen sein, damit alle Seiten gesichtswahrend herauskommen.
Diese dramaturgische Theorie ist dann wahrscheinlich, wenn die Koalition nicht zustandekommt. Kommt sie zustande, dann gibt es noch größere interessierte Mächte, die sich SPD und Grüne eingehandelt haben.
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Dienstag, 13. Oktober 2026
Überraschender Lagerwahlkampf
tagesschauder, 10:42h
Der Lagerwahlkampf geht los, das tut er nicht selbst, er wird veranstaltet und zwar von dem einen Lager, dem linken, aber noch etwas heruntergekommener als erwartet. Jetzt geht es nicht um Links gegen Rechts oder Fortschrittlich gegen Konservativ oder Vielfalt gegen Deutsch.
Empathisch gegen Herzlos.
Das wird lanciert und durchgezogen.
Emotionalisierung war schon immer, aber die Emotion war doch bislang nicht selbst der Inhalt.
Frau gegen Schlau, und das Lars macht sich für sie „stark“, so dass es Vorsitzendes bleibt und für wichtig gehalten wird im Sinne von empathisch.
Das wird funktionieren. Die CDU kann dagegen nicht anfühlen. Untaugliche Versuche wird es geben, die zeigen nur die fehlende Menschlichkeit, und warum tun sie das, weil sie in den Leitstrommedien so gerahmt werden.
Die SPD gewinnt mit der Entlastung von Realpolitik.
Empathisch gegen Herzlos.
Das wird lanciert und durchgezogen.
Emotionalisierung war schon immer, aber die Emotion war doch bislang nicht selbst der Inhalt.
Frau gegen Schlau, und das Lars macht sich für sie „stark“, so dass es Vorsitzendes bleibt und für wichtig gehalten wird im Sinne von empathisch.
Das wird funktionieren. Die CDU kann dagegen nicht anfühlen. Untaugliche Versuche wird es geben, die zeigen nur die fehlende Menschlichkeit, und warum tun sie das, weil sie in den Leitstrommedien so gerahmt werden.
Die SPD gewinnt mit der Entlastung von Realpolitik.
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Montag, 12. Oktober 2026
Leidkumulation
tagesschauder, 10:55h
Hätte die Ministerin und Parteimitvorsitzende es beim Rücktritt mit der persönlichen Begründung bewenden lassen, dann hätte man still vermuten können, das ist vorgeschoben und es sollte halt nicht Manuela Schwesig vorkommen, aber man kann ja etwas Glaubhaftes vorschieben. Nach einem derartigen Schicksalsschlag kann man kaum voll funktionsfähig bleiben, das geht nicht, das hätten alle verstanden, und mehr hätte ihr Rückzug nicht thematisch hergegeben. Kaum jemand hätte nachtreten mögen.
Das konnte sie aber nicht, sie musste noch von Anfeindungen und unmenschlichen Beschimpfungen sprechen und sprechen lassen, und das zeigt, sie hat die persönliche Begründung, den familiären Schlag, benutzt. Das geht nicht. Politisch ja, aber nicht in der menschenfreundlichen Rhetorikpolitik.
Denn allen, die etwas Derartiges erleben, das man niemandem wünscht, hat sie noch eine Nase gedreht, die werden nämlich nicht politisch angefeindet und stehen somit auf der Leidleiter unter ihr.
Natürlich denkt sie an so was und an diese Menschen gar nicht.
Sie tröstet sich mit dem Abgeordnetenmandat.
Das konnte sie aber nicht, sie musste noch von Anfeindungen und unmenschlichen Beschimpfungen sprechen und sprechen lassen, und das zeigt, sie hat die persönliche Begründung, den familiären Schlag, benutzt. Das geht nicht. Politisch ja, aber nicht in der menschenfreundlichen Rhetorikpolitik.
Denn allen, die etwas Derartiges erleben, das man niemandem wünscht, hat sie noch eine Nase gedreht, die werden nämlich nicht politisch angefeindet und stehen somit auf der Leidleiter unter ihr.
Natürlich denkt sie an so was und an diese Menschen gar nicht.
Sie tröstet sich mit dem Abgeordnetenmandat.
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Sonntag, 11. Oktober 2026
Filzmauer
tagesschauder, 11:37h
Bei diesem Gebrandmauere wird völlig übergangen, dass es gar nicht um politische Positionen geht, die auseinanderliegen oder nicht so weit weg voneinander entfernt wären, und ob die Mitte an den Rand reicht, also gar nicht und kein bisschen um Inhaltliches und politische Ausrichtung, sondern um Parteienfilz. Die Blockparteien können keine neue Partei gebrauchen, die noch nicht in den Filz eingebunden ist, weil dann nicht nur Geldflüsse und Korruptionsstrukturen beeinträchtigt werden, sondern an die staunende überraschte Öffentlichkeit geraten würden.
Das schimmert durch, wenn gewarnt wird, dass dasselbe vollzogen werden könnte, das man selbst die ganze Zeit betrieben hat, Posten in Justiz und Behörden besetzen, Stiftungsgelder kassieren, was nicht alles.
Da ging es bisher schon nicht um politische Programme, allenfalls als Methode, um noch mehr in den Filz einzufilzen und mehr Filz zu schaffen.
Genau dies soll die in der Demokratie vorgesehene Möglichkeit der Abwahl verhindern, eigentlich. So war es gedacht, um die Schamlosigkeit einzudämmen. Funktioniert nur bei echter Konkurrenzsituation und wenn es freie Medien gibt, die für Momente der Scham sorgen könnten. Die machen aber Aktivfilz.
Mehrheitlich können sich die Blockparteien auf ihre Wähler verlassen.
Das schimmert durch, wenn gewarnt wird, dass dasselbe vollzogen werden könnte, das man selbst die ganze Zeit betrieben hat, Posten in Justiz und Behörden besetzen, Stiftungsgelder kassieren, was nicht alles.
Da ging es bisher schon nicht um politische Programme, allenfalls als Methode, um noch mehr in den Filz einzufilzen und mehr Filz zu schaffen.
Genau dies soll die in der Demokratie vorgesehene Möglichkeit der Abwahl verhindern, eigentlich. So war es gedacht, um die Schamlosigkeit einzudämmen. Funktioniert nur bei echter Konkurrenzsituation und wenn es freie Medien gibt, die für Momente der Scham sorgen könnten. Die machen aber Aktivfilz.
Mehrheitlich können sich die Blockparteien auf ihre Wähler verlassen.
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Samstag, 10. Oktober 2026
Postideologisches Syndrom
tagesschauder, 11:27h
Nach der DDR meinten, nicht gerade alle, aber doch viele, das war nicht so, wie sich das Marx und Lenin vorgestellt haben, dass es allen gutgehen soll und es schön ist.
Dabei war es besser, als die es sich vorgestellt haben. Die totale Macht haben sie sich vorgestellt, dann würden es alle schön finden.
Man hat ein Zutrauen an diejenigen, die schöne Versprechungen machen, man will, dass sie es selbst glauben, man hält die Personen darum für gut und vertrauenswürdig, dabei können schöne Versprechen auch oder vielleicht besser von rücksichtslosen Egomanen umgesetzt werden.
Damit ist nicht erklärt, warum es funktioniert, Schlechtes und Böses mit wohlklingenden Worten zu verdecken, da müsste doch die Diskrepanz auffallen. Wir denken da an Berlin. Das geht eigentlich nicht, sollte jedenfalls nicht, denkt man oder will es denken.
Es muss sich um die nächste Stufe der Infanitlisierung handeln. Wo der Bundespräsident wie ein Starboxer aufgerufen wird oder Großtanten gegen steuerbord ihr Diplomjodeln anwenden, da lassen sich Berlinende alles erzählen, was wiegute Stimmung klingt. Sagen wir jetzt mal so.
Aus dieser Lage kommt man nicht zurück zu einem Zustand, in dem man einer ideologischen Systematik glauben kann und sie nur für falsch umgesetzt hält.
Dabei war es besser, als die es sich vorgestellt haben. Die totale Macht haben sie sich vorgestellt, dann würden es alle schön finden.
Man hat ein Zutrauen an diejenigen, die schöne Versprechungen machen, man will, dass sie es selbst glauben, man hält die Personen darum für gut und vertrauenswürdig, dabei können schöne Versprechen auch oder vielleicht besser von rücksichtslosen Egomanen umgesetzt werden.
Damit ist nicht erklärt, warum es funktioniert, Schlechtes und Böses mit wohlklingenden Worten zu verdecken, da müsste doch die Diskrepanz auffallen. Wir denken da an Berlin. Das geht eigentlich nicht, sollte jedenfalls nicht, denkt man oder will es denken.
Es muss sich um die nächste Stufe der Infanitlisierung handeln. Wo der Bundespräsident wie ein Starboxer aufgerufen wird oder Großtanten gegen steuerbord ihr Diplomjodeln anwenden, da lassen sich Berlinende alles erzählen, was wiegute Stimmung klingt. Sagen wir jetzt mal so.
Aus dieser Lage kommt man nicht zurück zu einem Zustand, in dem man einer ideologischen Systematik glauben kann und sie nur für falsch umgesetzt hält.
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Freitag, 9. Oktober 2026
Richtige Umgangsform
tagesschauder, 11:01h
Wir behandeln hier wiederkehrend, wie Zeitungsdeutsch und Sprache des Grünen Reiches falsche Bilderwelten vermitteln, in denen man nur empfangen, aber nicht entgegnen kann.
„Mitte“ ist so ein Quatschstandard. Sagt nicht nur nichts, wovon und in welcher Ausdehnung, sondern vermittelt auch das Gefühl, dass man sich am besten in dieser Schutzzone aufhält und sie nicht verlässt.
Wirkt ja auch, nützt nur nichts, wie jetzt an diesem Beispiel zu sehen ist, so zu lesen auf Apollo-News: „Friedrich Merz wollte mit Manuela Schwesig schimpfen, weil sie ihn im Wahlkampf scharf attackierte. 'Sie haben die demokratische Mitte zerstört', warf er ihr an den Kopf. Schwesig ließ ihn einfach stehen: Wenn er etwas wolle, solle er doch einen Termin machen.“
Er hätte in der Quatschanordnung nicht gewinnen können, das ist nicht möglich. Er versucht, sich in dem Gerederaum zu bewegen, von dem er denkt, dass da der Dialog stattfünde. Szenisch ist er unten, das spürt Schwesig und handelt vollkommen richtig, dramaturgisch gesehen.
Da hätte er was lernen können, wenn er lernfähig wäre.
„Mitte“ ist so ein Quatschstandard. Sagt nicht nur nichts, wovon und in welcher Ausdehnung, sondern vermittelt auch das Gefühl, dass man sich am besten in dieser Schutzzone aufhält und sie nicht verlässt.
Wirkt ja auch, nützt nur nichts, wie jetzt an diesem Beispiel zu sehen ist, so zu lesen auf Apollo-News: „Friedrich Merz wollte mit Manuela Schwesig schimpfen, weil sie ihn im Wahlkampf scharf attackierte. 'Sie haben die demokratische Mitte zerstört', warf er ihr an den Kopf. Schwesig ließ ihn einfach stehen: Wenn er etwas wolle, solle er doch einen Termin machen.“
Er hätte in der Quatschanordnung nicht gewinnen können, das ist nicht möglich. Er versucht, sich in dem Gerederaum zu bewegen, von dem er denkt, dass da der Dialog stattfünde. Szenisch ist er unten, das spürt Schwesig und handelt vollkommen richtig, dramaturgisch gesehen.
Da hätte er was lernen können, wenn er lernfähig wäre.
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Donnerstag, 8. Oktober 2026
Scheinmauer
tagesschauder, 11:24h
Was wir hier schon befunden haben, zeigt sich wieder: Das Gerede von der Brandmauer, auch von ihrem Ende, reproduziert sie. Der Satz „Die Brandmauer ist gefallen“ ist genauso leer wie der Begriff Brandmauer selbst, der nur durch Gerede aufgeblasen wird.
Zu sagen wären immer konkrete Dinge. Die CDU hat einen Landtagspräsidenten gewählt. Und? Dagegen haben Linke etwas. Was und warum? Egal was, es sind Linke, darum. Irgendein Beschluss kommt nicht zustande, warum? Weil Linke das nicht wollen. Wie machen sie das? Sie reden der CDU etwas von Brandmauer ein. So halt.
Der Effekt des Unverzeihlichen wirkt auf die sonstigen Menschen, die sollen abgehalten werden, etwas zu sagen, zu wählen oder sich zu wundern, wenn jemand wegen Zugehörigkeit zu einer Partei ausgestoßen wird. Von wem, wer stößt aus mit welcher Begründung? Darum müsste es gehen. Aber normale Menschen möchten nicht in die Nähe des Unverzeihlichen gerückt werden, und sie glauben, sie würden gerückt.
Es ist eine Folge der durch das Zeitungsdeutsch geschaffenen Sprachräume, der Pseudosphäre, dass man glaubt und hinnimmt, über die Brandmauer Informationen zu erhalten. Die Scheinwelt mit Scheinbrandmauer bleibt, auch wenn sie in einzelnen politischen Verfahren als überwunden bezeichnet wird.
Zu sagen wären immer konkrete Dinge. Die CDU hat einen Landtagspräsidenten gewählt. Und? Dagegen haben Linke etwas. Was und warum? Egal was, es sind Linke, darum. Irgendein Beschluss kommt nicht zustande, warum? Weil Linke das nicht wollen. Wie machen sie das? Sie reden der CDU etwas von Brandmauer ein. So halt.
Der Effekt des Unverzeihlichen wirkt auf die sonstigen Menschen, die sollen abgehalten werden, etwas zu sagen, zu wählen oder sich zu wundern, wenn jemand wegen Zugehörigkeit zu einer Partei ausgestoßen wird. Von wem, wer stößt aus mit welcher Begründung? Darum müsste es gehen. Aber normale Menschen möchten nicht in die Nähe des Unverzeihlichen gerückt werden, und sie glauben, sie würden gerückt.
Es ist eine Folge der durch das Zeitungsdeutsch geschaffenen Sprachräume, der Pseudosphäre, dass man glaubt und hinnimmt, über die Brandmauer Informationen zu erhalten. Die Scheinwelt mit Scheinbrandmauer bleibt, auch wenn sie in einzelnen politischen Verfahren als überwunden bezeichnet wird.
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Mittwoch, 7. Oktober 2026
Die Absurdisierung der Sprache
tagesschauder, 10:52h
Was sind denn das für Nachrichten, ein „Wer war es“-Krimi als Aufmacher in Tagesschau.de und den Radionachrichten, es gibt Gesprächsbedarf in der Koalition, großer Krach, das alles nicht einmal als Mechanik oder Methoden des Journalismus oder Entertainment, sondern als pures Parteidenken. Aus Sicht der Partei wird die Parteiempfindung zur Nachricht gemacht.
Nun sind wir das schon gewohnt und erwarten nichts mehr von den Hurnalisten. Das haben sie selbst so gestaltet.
Es ist aber noch weiter fortgeschritten, schon die Sprache selbst hat ihre Funktion eingebüßt, sie dient nicht mehr der Verständigung, weil die Masse und Menge an Zeitungsdeutsch-Gequatsche sowohl Redefähigkeit als auch Verständnisfähigkeit zerstört hat. Die absurde Gestalt des Bundespräsidenten redet absurde Sachen, der absurde Verteidigungsminister tut es ihm gleich, an diesem Punkt sind wir angelangt und niemand ist noch in der Lage, sich zu wundern.
Genauer gesagt, wen es noch wundert, der ist irgendwas mit absurder Bezeichnung.
Nun sind wir das schon gewohnt und erwarten nichts mehr von den Hurnalisten. Das haben sie selbst so gestaltet.
Es ist aber noch weiter fortgeschritten, schon die Sprache selbst hat ihre Funktion eingebüßt, sie dient nicht mehr der Verständigung, weil die Masse und Menge an Zeitungsdeutsch-Gequatsche sowohl Redefähigkeit als auch Verständnisfähigkeit zerstört hat. Die absurde Gestalt des Bundespräsidenten redet absurde Sachen, der absurde Verteidigungsminister tut es ihm gleich, an diesem Punkt sind wir angelangt und niemand ist noch in der Lage, sich zu wundern.
Genauer gesagt, wen es noch wundert, der ist irgendwas mit absurder Bezeichnung.
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Dienstag, 6. Oktober 2026
Chef vom Dienst
tagesschauder, 11:28h
Die Koinzidenz mit der Eilmeldung ist zufällig.
Steinmeier wird den meisten erst als Außenminister in Merkel I. bekannt geworden sein, davor war er bei Schröder Kanzleramtsminister und hatte intern einen Ruf als effizienter Macher, „der Frank kann das“ soll Schröder gesagt haben, als er ihn zum Macher machte. Als ideologisch oder sonderlich links war er damals nicht auffällig, er soll die Hartz-Reformen vorangetrieben haben, wofür er von Linken gehasst wurde. Es schien, dass die SPD ganz richtig denkt, wenn sie ihn zum Kanzlerkandidaten macht, weil die Frage nach Linksparteikoalition damit nicht stehen würde.
Von diesem Informationsstand her erscheint es als Wandlung, wozu er als Bundespräsident wurde.
Es wären zwei Wandlungen, die erste von dem Linksextremen zum Realpolitiker und dann die Restauration zu dem heutigen.
Er war aber als Kanzleramtsminister zugleich Geheimdienstkoordinator, Chef der Geheimdienste sozusagen, nominell, und da passt das Puzzle wieder in ein größeres Puzzle.
Da fängt man nicht einfach an und hört nicht einfach auf.
Es kann sein, dass er Schröder vor die Nase gesetzt wurde.
Seine Beförderung zum Außenminister kann auch durch unterstütztes Verhandlungsgeschick erfolgt sein wie auch die weitere.
Stoff für fiktive Geschichten gäbe es also.
Wie wir wissen, übertreffen die fiktiven Geschichten immer die Realität.
Steinmeier wird den meisten erst als Außenminister in Merkel I. bekannt geworden sein, davor war er bei Schröder Kanzleramtsminister und hatte intern einen Ruf als effizienter Macher, „der Frank kann das“ soll Schröder gesagt haben, als er ihn zum Macher machte. Als ideologisch oder sonderlich links war er damals nicht auffällig, er soll die Hartz-Reformen vorangetrieben haben, wofür er von Linken gehasst wurde. Es schien, dass die SPD ganz richtig denkt, wenn sie ihn zum Kanzlerkandidaten macht, weil die Frage nach Linksparteikoalition damit nicht stehen würde.
Von diesem Informationsstand her erscheint es als Wandlung, wozu er als Bundespräsident wurde.
Es wären zwei Wandlungen, die erste von dem Linksextremen zum Realpolitiker und dann die Restauration zu dem heutigen.
Er war aber als Kanzleramtsminister zugleich Geheimdienstkoordinator, Chef der Geheimdienste sozusagen, nominell, und da passt das Puzzle wieder in ein größeres Puzzle.
Da fängt man nicht einfach an und hört nicht einfach auf.
Es kann sein, dass er Schröder vor die Nase gesetzt wurde.
Seine Beförderung zum Außenminister kann auch durch unterstütztes Verhandlungsgeschick erfolgt sein wie auch die weitere.
Stoff für fiktive Geschichten gäbe es also.
Wie wir wissen, übertreffen die fiktiven Geschichten immer die Realität.
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Montag, 5. Oktober 2026
Methode zur Stärkung des Zusammenhalts
tagesschauder, 10:44h
Wer bezüglich der Kerkelingiade fragte, „was sollte das denn?“, kann es jetzt sehen: Hape wird, eigenen Bekundungen zufolge, angefeindet und beschimpft, er bekommt Solidarität von Kulturschaffenden und anderen bei Hofe, die sich mit ihm solidarisieren. Das ist es, was es sollte.
Die Szene ist zusammengehalten dadurch, dass sie, unabhängig vom fragwürdigen Anlass, gegen die real Schlimmen zusammenhalten muss. Wer wollte da nicht mitmachen.
Wir hatten über Kanzler Scholz gesagt, er handelt wie jemand mit einem Interesse an einem stabilen Krieg. Auch er hielt sich für unersetzbar, weil andernfalls der Ernstfall eintritt. Friedrich Merz ist nachgerückt.
Er lässt sich beschießen, verhält sich also so wie gegenüber Lars Klingbeil.
Nun ist das ein Thema, das, wie wir vermuten beabsichtigt, als gesellschaftsspaltend eingesetzt wird, wie Corona. Es geht weniger darum, dass alle mitmachen, als dass alle verstritten sind.
Man darf für Russland sein genauso wie für Ukraine, die Argumentationen beider erschöpfen sich inzwischen jedoch im Beschimpfen der anderen. Damit können die Herrschenden am besten umgehen.
Es ist nur wieder so, dass das, was Friedrich Merz tut, falsch und mindestens unzulänglich ist bezüglich der eigenen bekundeten Absicht. Diese finden manche falsch, aber auch dann, wenn man sie vertretbar findet, ist das Agieren falsch.
Aber: wieder ist der Koalitionsfrieden gewahrt, jedenfalls soweit er den Erhalt der Koalition bietet.
Die Methode beider Fälle und aller ähnlicher ist, der innere Feind wird zum äußeren Feind gemacht. Damit schafft man den Zusammenhalt.
Nachtrag: Das mit Merz wird heute in NiUS noch ausführlicher zutrefend behandelt,
eine Sendung für die Zuschauer aus der Zukunft:
https://www.youtube.com/watch?v=WMd4Po8Md3E
Die Szene ist zusammengehalten dadurch, dass sie, unabhängig vom fragwürdigen Anlass, gegen die real Schlimmen zusammenhalten muss. Wer wollte da nicht mitmachen.
Wir hatten über Kanzler Scholz gesagt, er handelt wie jemand mit einem Interesse an einem stabilen Krieg. Auch er hielt sich für unersetzbar, weil andernfalls der Ernstfall eintritt. Friedrich Merz ist nachgerückt.
Er lässt sich beschießen, verhält sich also so wie gegenüber Lars Klingbeil.
Nun ist das ein Thema, das, wie wir vermuten beabsichtigt, als gesellschaftsspaltend eingesetzt wird, wie Corona. Es geht weniger darum, dass alle mitmachen, als dass alle verstritten sind.
Man darf für Russland sein genauso wie für Ukraine, die Argumentationen beider erschöpfen sich inzwischen jedoch im Beschimpfen der anderen. Damit können die Herrschenden am besten umgehen.
Es ist nur wieder so, dass das, was Friedrich Merz tut, falsch und mindestens unzulänglich ist bezüglich der eigenen bekundeten Absicht. Diese finden manche falsch, aber auch dann, wenn man sie vertretbar findet, ist das Agieren falsch.
Aber: wieder ist der Koalitionsfrieden gewahrt, jedenfalls soweit er den Erhalt der Koalition bietet.
Die Methode beider Fälle und aller ähnlicher ist, der innere Feind wird zum äußeren Feind gemacht. Damit schafft man den Zusammenhalt.
Nachtrag: Das mit Merz wird heute in NiUS noch ausführlicher zutrefend behandelt,
eine Sendung für die Zuschauer aus der Zukunft:
https://www.youtube.com/watch?v=WMd4Po8Md3E
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Sonntag, 4. Oktober 2026
Präsidialprognose
tagesschauder, 10:49h
Wieder eine Prognose zum Test der Prognosefähigkeit. Wenn es keine Wende gibt, und es gibt keine, wird der nächste Bundespräsident noch übler.
Man wird nicht einmal eine Enttäuschung aufstellen, also jemanden, mit dem manche die Erwartung verbinden, es würde ein bisschen normaler, vergleichbar mit Kanzlerkandidat Merz. Schon ein solcher Eindruck muss vermieden werden, denn er könnte Effekte auslösen. Man kann nicht erst wie bei Gauck mit der Antrittsrede alle Hoffnungen zunichtemachen, die durch die Nominierung in die Debatte gebracht wurden.
Das ist das systemisch Gedachte, damit stehen die Mehrheitsverhältnisse im Einklang. Man braucht in der Bundesversammlung die CDU für die achtzig Prozent Unseredemokratie, die einen Menschenwürde-Kandidaten aufstellen. Heißt, die CDU kann keinen gemäßigten Vernunftkandidaten anschleppen, den kriegt sie nicht durch, nicht als Frau und nicht als Transqueer, höchstens Merkel, was auch schon die These bestätigen würde. Die CDU wird dulden dürfen.
Es wird eine Person, die in der Öffentlichkeit nicht sonderlich umstritten ist, weil sie nicht sehr bekannt ist, das ist schlecht für Katrin Göring-Eckardt, aber einen Klon von ihr, der noch keinen Ärger ausgelöst hat, kann man bringen. Modell Steinmeier, jemand der als farblos gilt und von dem nur gut informierte Menschen sagen, wie er wirklich einzuschätzen wäre, was aber keinen Widerhall findet.
Auch den neuen Amtsinhaber wird nicht interessieren, was eigentlich Funktion und Grenzen seines Amtes sein sollen.
Man wird nicht einmal eine Enttäuschung aufstellen, also jemanden, mit dem manche die Erwartung verbinden, es würde ein bisschen normaler, vergleichbar mit Kanzlerkandidat Merz. Schon ein solcher Eindruck muss vermieden werden, denn er könnte Effekte auslösen. Man kann nicht erst wie bei Gauck mit der Antrittsrede alle Hoffnungen zunichtemachen, die durch die Nominierung in die Debatte gebracht wurden.
Das ist das systemisch Gedachte, damit stehen die Mehrheitsverhältnisse im Einklang. Man braucht in der Bundesversammlung die CDU für die achtzig Prozent Unseredemokratie, die einen Menschenwürde-Kandidaten aufstellen. Heißt, die CDU kann keinen gemäßigten Vernunftkandidaten anschleppen, den kriegt sie nicht durch, nicht als Frau und nicht als Transqueer, höchstens Merkel, was auch schon die These bestätigen würde. Die CDU wird dulden dürfen.
Es wird eine Person, die in der Öffentlichkeit nicht sonderlich umstritten ist, weil sie nicht sehr bekannt ist, das ist schlecht für Katrin Göring-Eckardt, aber einen Klon von ihr, der noch keinen Ärger ausgelöst hat, kann man bringen. Modell Steinmeier, jemand der als farblos gilt und von dem nur gut informierte Menschen sagen, wie er wirklich einzuschätzen wäre, was aber keinen Widerhall findet.
Auch den neuen Amtsinhaber wird nicht interessieren, was eigentlich Funktion und Grenzen seines Amtes sein sollen.
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Samstag, 3. Oktober 2026
Suchmaschine in Republikfarbe
tagesschauder, 10:41h
Die Google-Startseite sieht auf den ersten Blick etwas anders aus, hat Google was zu feiern? Die Schrift ist anders, schwarz, rot und gelb. Tatsächlich, Google begeht den Tag der deutschen Einheit mit den Nationalfarben.
Das wäre früher nicht gegangen und noch früher normal gewesen, sind wir wieder normal? Wenn sogar der Bundestrainer ein positives Verhältnis zu den Farben der Republik wünscht?
Es sieht danach aus.
Es schient so. Darum müssen wir professionelle Vorbehalte anmelden. Da fallen uns folgende ein: Man kann so eine Konzession machen, warum nicht, andere Länder machen es doch auch.
Oder: spielt gar keine Rolle mehr. Die Fahne ist so bedeutungslos geworden, dass sie auch gehisst werden kann. Davon hängt nichts mehr ab, das macht nichts.
Es ist durch und vorbei, Berlin ist berlinisiert, der Rest des Landes folgt nach, da kann man noch einmal schwarz-rot-gelb googeln, es interessiert nicht mehr.
Das wäre früher nicht gegangen und noch früher normal gewesen, sind wir wieder normal? Wenn sogar der Bundestrainer ein positives Verhältnis zu den Farben der Republik wünscht?
Es sieht danach aus.
Es schient so. Darum müssen wir professionelle Vorbehalte anmelden. Da fallen uns folgende ein: Man kann so eine Konzession machen, warum nicht, andere Länder machen es doch auch.
Oder: spielt gar keine Rolle mehr. Die Fahne ist so bedeutungslos geworden, dass sie auch gehisst werden kann. Davon hängt nichts mehr ab, das macht nichts.
Es ist durch und vorbei, Berlin ist berlinisiert, der Rest des Landes folgt nach, da kann man noch einmal schwarz-rot-gelb googeln, es interessiert nicht mehr.
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Freitag, 2. Oktober 2026
Unterlassene Fragestellung
tagesschauder, 11:15h
Das hätte eine Presseanfrage sein können, etwa von der Jenaer Seniorenzeitung, an die Moderatorin in MDR-Kulturkampf, da lief ein linksaktivistisches Agitationslied, die Moderatorin sagt, das hat das Jahr 2026 im Titel, vielleicht gebe es nächstes Jahr eine neue Version, „dann werden wir das wieder spielen“.
Das weiß sie jetzt schon, da wäre die Frage an sie gewesen, ob es eine Anweisung gibt, linksagitatorische Titel zu spielen, oder ob sie davon ausgeht, dass ohne gesonderte Anweisung die Musik nach linksaktivistischen Kriterien ausgewählt wird von einem, der halt so ist.
Nun stellt man eine Anfrage doch nur, wenn ein Erkenntnisgewinn zu erwarten wäre, und zwar einer für die Leser. Die Frage hätte aber nur die Moderatorin verunsichert und vielleicht noch die Redaktion, wenn sie davon erfährt, es hätte zum Nachdenken angeregt, ob die darauf etwas antworten, das wäre schon komisch gewesen, aber ohne Informationswert für uns.
Darum unterblieb die Frage.
Das weiß sie jetzt schon, da wäre die Frage an sie gewesen, ob es eine Anweisung gibt, linksagitatorische Titel zu spielen, oder ob sie davon ausgeht, dass ohne gesonderte Anweisung die Musik nach linksaktivistischen Kriterien ausgewählt wird von einem, der halt so ist.
Nun stellt man eine Anfrage doch nur, wenn ein Erkenntnisgewinn zu erwarten wäre, und zwar einer für die Leser. Die Frage hätte aber nur die Moderatorin verunsichert und vielleicht noch die Redaktion, wenn sie davon erfährt, es hätte zum Nachdenken angeregt, ob die darauf etwas antworten, das wäre schon komisch gewesen, aber ohne Informationswert für uns.
Darum unterblieb die Frage.
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Donnerstag, 1. Oktober 2026
Anfangsantifaschismus
tagesschauder, 11:10h
Wir müssen uns natürlich auch selbst fragen, ob wir nicht gar in demselben Mentalzustand sind, nur andersherum, wie Hape und Didi, dass also die und die Sonstigen ganz oder teilweise rechthaben und wir so sind, wie uns sie vorkommen, verbohrt und unfähig zum parteifreien Denken. Die denken ja auch, sie denken selbst und wissen was.
Wir werden es nicht abschließend beantworten können, weil wir nicht außerhalb unseres Denkens denken können, ist halt so.
Wir können mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass die sich selbst so eine Frage schon mal nicht stellen, die Fragestellung ist bereits ein Ansatz gegen paranoid-narzisstisches Besserwissen.
In seiner Rede redet Kerkeling vom Oberbegriff her, der da ist Faschismus, er schlussfolgert aus seinem eigenen Folgeentwurf. Faschismus, also muss den Anfängen gewehrt werden. Alles ist möglich, also auch Buchenwald. Das geht in der Comedy, ist aber logisch mangelhaft. Didi hat es etwas konkreter gemacht, Bomben und Krieg hat er erlebt, will es nicht noch einmal, das ist ein Grund für sein Argument für die Begründung der Notwendigkeit. Funktioniert auf der Bühne, ist aber keine politische Logik.
Wenn wir es unterlassen, den Argumentationsvektor auf einen emotional besetzen metaphorischen umschreibenden Begriff zu richten, können wir zumindest sicher sein, nicht auf einen selbstgemachten Trick hereinzufallen.
Wir werden es nicht abschließend beantworten können, weil wir nicht außerhalb unseres Denkens denken können, ist halt so.
Wir können mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass die sich selbst so eine Frage schon mal nicht stellen, die Fragestellung ist bereits ein Ansatz gegen paranoid-narzisstisches Besserwissen.
In seiner Rede redet Kerkeling vom Oberbegriff her, der da ist Faschismus, er schlussfolgert aus seinem eigenen Folgeentwurf. Faschismus, also muss den Anfängen gewehrt werden. Alles ist möglich, also auch Buchenwald. Das geht in der Comedy, ist aber logisch mangelhaft. Didi hat es etwas konkreter gemacht, Bomben und Krieg hat er erlebt, will es nicht noch einmal, das ist ein Grund für sein Argument für die Begründung der Notwendigkeit. Funktioniert auf der Bühne, ist aber keine politische Logik.
Wenn wir es unterlassen, den Argumentationsvektor auf einen emotional besetzen metaphorischen umschreibenden Begriff zu richten, können wir zumindest sicher sein, nicht auf einen selbstgemachten Trick hereinzufallen.
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