Sonntag, 13. September 2026
Dünne Verbindung
tagesschauder, 11:30h
Etwas aus der Primärbeobachtung.
Früher, in Zeiten der Wählscheibentelefone und überlasteter Leitungen und Fräulein vom Amt, da hatte man üblicherweise beim Telefonieren eine typische Fernsprechweise, besonders deutlich, langsam, laut, eben verständlicher als im gewöhnlichen Unterhalten, außerdem eine Reduktion aufs Wichtige. Langes Plaudern am Telefon wurde Brauch mit den besseren Verbindungen.
Heute kommt es gelegentlich noch vor, dass ein Funkloch in das Telefonat eingreift, die Verbindung ist vergleichbar schlecht wie früher, nur die Hälfte ist zu hören. Was aber niemanden mehr dazu bewegt, so zu sprechen, dass der Mangel ausgeglichen würde. Man hält es für das Problem des Empfangenden am anderen Apparat oder man kommt nicht auf den Gedanken, man könnte selbst etwas tun, um die Information zu übermitteln.
Vielleicht gab es keinen Ratgeber, der empfiehlt, wie man bei schlechten Verbindungen reden kann.
Früher, in Zeiten der Wählscheibentelefone und überlasteter Leitungen und Fräulein vom Amt, da hatte man üblicherweise beim Telefonieren eine typische Fernsprechweise, besonders deutlich, langsam, laut, eben verständlicher als im gewöhnlichen Unterhalten, außerdem eine Reduktion aufs Wichtige. Langes Plaudern am Telefon wurde Brauch mit den besseren Verbindungen.
Heute kommt es gelegentlich noch vor, dass ein Funkloch in das Telefonat eingreift, die Verbindung ist vergleichbar schlecht wie früher, nur die Hälfte ist zu hören. Was aber niemanden mehr dazu bewegt, so zu sprechen, dass der Mangel ausgeglichen würde. Man hält es für das Problem des Empfangenden am anderen Apparat oder man kommt nicht auf den Gedanken, man könnte selbst etwas tun, um die Information zu übermitteln.
Vielleicht gab es keinen Ratgeber, der empfiehlt, wie man bei schlechten Verbindungen reden kann.
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Samstag, 12. September 2026
Etwas ist etwas anderes
tagesschauder, 10:41h
Wenn der Kanzler den Vorwurf formuliert, Remigration bedeute ethnische Säuberungen, dann hält man das für eine weitere Übertreibung, die zugleich eine Verharmlosung des herangezogenen Begriffs bedeutet. Strafbar wird es eher nicht sein als Zuspitzung in der politischen Auseinandersetzung.
Der Kanzler übernimmt aber eine rhetorische Methode, die unwürdig ist, obschon linksnormativ alltäglich: irgendetwas ist irgendetwas anderes. Das ist -istisch! Das ist -lichkeit!
Feststellung und Wertung verschmolzen, der Ausspruch ist Beweis. Eine Entgegnung ist kaum sinnvoll möglich, sie müsste in mehrere Richtungen zugleich argumentieren und wäre deshalb schwach.
Darum ist diese rhetorische Figur gar keine Aussage im logischen Sinne, wahr oder falsch oder ein bisschen von beidem, sondern ein Mittel, eine Machtposition zu zeigen und zu reproduzieren.
Keine besonders gute; die benutzen nur solche, die es nötig haben.
Der Kanzler übernimmt aber eine rhetorische Methode, die unwürdig ist, obschon linksnormativ alltäglich: irgendetwas ist irgendetwas anderes. Das ist -istisch! Das ist -lichkeit!
Feststellung und Wertung verschmolzen, der Ausspruch ist Beweis. Eine Entgegnung ist kaum sinnvoll möglich, sie müsste in mehrere Richtungen zugleich argumentieren und wäre deshalb schwach.
Darum ist diese rhetorische Figur gar keine Aussage im logischen Sinne, wahr oder falsch oder ein bisschen von beidem, sondern ein Mittel, eine Machtposition zu zeigen und zu reproduzieren.
Keine besonders gute; die benutzen nur solche, die es nötig haben.
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Freitag, 11. September 2026
End-CDU
tagesschauder, 10:55h
Wenn man die Linksverschiebung der CDU als Anpassung an den Zeitgeist beschreibt, ist die Bezeichnung Anpassung vielleicht gerade noch irgendwie zutreffend und die mentale Verfasstheit beschreibend, es ist aber nicht der Zeitgeist, an den die in der CDU sich anpassen, sie passen sich an diejenigen an, die den Zeitgeist definieren und die ihre eigene Machterschleichung mit Zeitgeist maskieren.
Darum macht die CDU mit, die funktionierende Machtmethode ist alternativlos.
Die CDU hat immer die Funktion des Machtapparates ausgeübt, wenig überraschend, und dass es in Parteien zur Negativ-Auslese kommt, das war auch in der CDU nicht vermieden. Mit dem Marsch der Linken durch die Institutionen veränderte sich aber Anpassungsdruck. Man hatte linke Methoden zu übernehmen und tat dies wegen der Aussicht auf den Erfolg.
Das vollzog sich langsam und nur für die Unbeteiligten bemerkbar, während man innerhalb der Partei gar nicht in die Situation kam zu merken, was man da anrichtet. Machen doch alle so, ist jetzt so, nicht auffallen.
Angela Merkel war die oberste Akteurin des Mitmachens, die heutige CDU kennt es nicht anders und ist mental nicht mehr in der Lage, sich zu widersetzen.
Das wird nichts mehr.
Darum macht die CDU mit, die funktionierende Machtmethode ist alternativlos.
Die CDU hat immer die Funktion des Machtapparates ausgeübt, wenig überraschend, und dass es in Parteien zur Negativ-Auslese kommt, das war auch in der CDU nicht vermieden. Mit dem Marsch der Linken durch die Institutionen veränderte sich aber Anpassungsdruck. Man hatte linke Methoden zu übernehmen und tat dies wegen der Aussicht auf den Erfolg.
Das vollzog sich langsam und nur für die Unbeteiligten bemerkbar, während man innerhalb der Partei gar nicht in die Situation kam zu merken, was man da anrichtet. Machen doch alle so, ist jetzt so, nicht auffallen.
Angela Merkel war die oberste Akteurin des Mitmachens, die heutige CDU kennt es nicht anders und ist mental nicht mehr in der Lage, sich zu widersetzen.
Das wird nichts mehr.
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Donnerstag, 10. September 2026
Lage und Dramaturgie
tagesschauder, 09:35h
NiUS und solche Portale inszenieren den Kanzler als Vollversager und unfähigen Loser, dies mit äußerstem Nachdruck.
Es geschieht ihm völlig recht. Und selbst, wenn es zu Unrecht geschähe oder ganz unfair übertrieben wäre, würde es zum berechtigten Handeln der Medienöffentlichkeit gehören, zumal andere Medien sagen, der Kanzler hat die alte Kraft wiedergefunden und so was.
Was wir sehen, ist, dass es auf die Inszenierung ankommt. Der Journalismus erzählt eine Nachinszenierung, gestaltet das Bild selbst, bei dem es zunächst darum geht, dass es in sich schlüssig ist, danach, wieweit es ein Modell zur Anwendung auf die Informationslage ist, und dann, wie wirkmächtig es selbst Teil der Realität wird.
Seit dem Merkeljournalismus kennt man nur noch Haltung, jetzt gibt es doch wieder Geschehen.
Es geschieht ihm völlig recht. Und selbst, wenn es zu Unrecht geschähe oder ganz unfair übertrieben wäre, würde es zum berechtigten Handeln der Medienöffentlichkeit gehören, zumal andere Medien sagen, der Kanzler hat die alte Kraft wiedergefunden und so was.
Was wir sehen, ist, dass es auf die Inszenierung ankommt. Der Journalismus erzählt eine Nachinszenierung, gestaltet das Bild selbst, bei dem es zunächst darum geht, dass es in sich schlüssig ist, danach, wieweit es ein Modell zur Anwendung auf die Informationslage ist, und dann, wie wirkmächtig es selbst Teil der Realität wird.
Seit dem Merkeljournalismus kennt man nur noch Haltung, jetzt gibt es doch wieder Geschehen.
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Mittwoch, 9. September 2026
Werbetexteridee
tagesschauder, 10:41h
Die Erwägung, der Bundeskanzler solle emotionaler herüberkommen, ist wieder so ein Werbetexter-Einfall, eine Reduzierung auf ein umschreibendes Eigenschaftswort.
Die Werbetexter wissen, dass man die Leute mit Emotionen ansprechen soll, die Gefühle sollten aber die bei den Empfängern ausgelösten sein. Man kann sich ausmalen, wie es wieder danebengerät, wenn der Kanzler sich emotional zeigt. Auf seine Emotionen kommt es nun am wenigsten an.
Das Gegenbeispiel, das funktioniert hat, war oder ist Robert Habeck, Lars Klingbeil macht es ihm nach, das Knuschel-Gefasel, das nach geistigem Gleitflug klingt als intellektueller Durchdringung der Materie im Wissen um die Ganzheitlichkeit, dabei ist diese Wirkung rein emotional, und zwar vereinnahmend als Zeichen der Gruppe von Netten, zu der und zu denen man gehören möchte.
Die Berater von Friedrich Merz haben halt festgestellt, dass nicht gut ankommt, was er sagt, da schlussfolgern sie, es müsse besser wirken.
Wenn man von Friedrich Merz überhaupt weniger hören würde, könnte ihm das helfen.
Die Werbetexter wissen, dass man die Leute mit Emotionen ansprechen soll, die Gefühle sollten aber die bei den Empfängern ausgelösten sein. Man kann sich ausmalen, wie es wieder danebengerät, wenn der Kanzler sich emotional zeigt. Auf seine Emotionen kommt es nun am wenigsten an.
Das Gegenbeispiel, das funktioniert hat, war oder ist Robert Habeck, Lars Klingbeil macht es ihm nach, das Knuschel-Gefasel, das nach geistigem Gleitflug klingt als intellektueller Durchdringung der Materie im Wissen um die Ganzheitlichkeit, dabei ist diese Wirkung rein emotional, und zwar vereinnahmend als Zeichen der Gruppe von Netten, zu der und zu denen man gehören möchte.
Die Berater von Friedrich Merz haben halt festgestellt, dass nicht gut ankommt, was er sagt, da schlussfolgern sie, es müsse besser wirken.
Wenn man von Friedrich Merz überhaupt weniger hören würde, könnte ihm das helfen.
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Dienstag, 8. September 2026
Machtergriffenheit
tagesschauder, 09:36h
Wieso denken die das? Wieso glauben die, jetzt ist wieder NSDAP, jetzt ist wieder Machtergreifung? Martenstein meinte, für die Linken steht immer der 30 Januar bevor, die wähnen sich im Kampf gegen den heraufziehenden Faschismus.
Nicht ganz. Manche, die Schwindelnehmer, vielleicht, die sich das einreden lassen, was sollen sie auch sonst glauben. Es geht um Machtverlust, und der droht tatsächlich, weil die Macht nicht die parlamentarische ist, sondern die finanzierte politisierte in allen Bereichen. Überall Aktivisten auf Posten, nicht mehr Posteninhaber mit einer Überzeugung.
Das ist in der Tat bedroht, es ist äußerst instabil, die Parteien haben es übertrieben.
Und weil sie selber so sind, Machtergreifer und Machterschleicher, projizieren sie sich in das Bild des politischen Gegners.
Da werden Phänomene beschrieben als Schreckensvision, was die selbst die ganze Zeit machen, Einflussnahme auf Kultur und Medien, Unterbindung der Meinungsfreiheit, das wird aufgefahren als Warnung. Ach ne.
Der Geheimdienst will nicht parlamentarisch kontrolliert sein. Tja, dann war er es bisher auch nicht.
Daran ist zu sehen, dass da nichts mehr rettbar ist.
Nicht ganz. Manche, die Schwindelnehmer, vielleicht, die sich das einreden lassen, was sollen sie auch sonst glauben. Es geht um Machtverlust, und der droht tatsächlich, weil die Macht nicht die parlamentarische ist, sondern die finanzierte politisierte in allen Bereichen. Überall Aktivisten auf Posten, nicht mehr Posteninhaber mit einer Überzeugung.
Das ist in der Tat bedroht, es ist äußerst instabil, die Parteien haben es übertrieben.
Und weil sie selber so sind, Machtergreifer und Machterschleicher, projizieren sie sich in das Bild des politischen Gegners.
Da werden Phänomene beschrieben als Schreckensvision, was die selbst die ganze Zeit machen, Einflussnahme auf Kultur und Medien, Unterbindung der Meinungsfreiheit, das wird aufgefahren als Warnung. Ach ne.
Der Geheimdienst will nicht parlamentarisch kontrolliert sein. Tja, dann war er es bisher auch nicht.
Daran ist zu sehen, dass da nichts mehr rettbar ist.
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Montag, 7. September 2026
Verständnisfrist
tagesschauder, 10:45h
Es ist ja so, wenn die jetzt was begreifen täten, hätten sie schon die ganze Zeit was begreifen können und hätten schon was begriffen.
Ist nicht.
Wie wir hier schon mehrfach behandelt haben, ist Links eine Machtmethode und eine vektorielle Größe. Es gibt kein gemäßigtes Links, höchstens ein nicht voll ausgelebtes.
Wie Friedrich Merz sich das vielleicht wirklich vorgestellt hat, läuft es nicht, nicht bei Links, dass man sich in die Koalition begibt und etwas vernünftiger wird, das war bei der SPD früher vielleicht mal möglich, ist vorbei. Man hat es schon vor der Sachsen-Anhalt-Wahl von den Ganzlinken vernommen, die stellen Bedingungen an Sven Schulze dafür, dass er ihnen entgegenkommen darf. Bei Friedrich Merz hatte es auch funktioniert.
Und so ist die CDU jetzt selbst.
Die hat nur noch eine Frist, bis ihre Anhänger es merken.
Ist nicht.
Wie wir hier schon mehrfach behandelt haben, ist Links eine Machtmethode und eine vektorielle Größe. Es gibt kein gemäßigtes Links, höchstens ein nicht voll ausgelebtes.
Wie Friedrich Merz sich das vielleicht wirklich vorgestellt hat, läuft es nicht, nicht bei Links, dass man sich in die Koalition begibt und etwas vernünftiger wird, das war bei der SPD früher vielleicht mal möglich, ist vorbei. Man hat es schon vor der Sachsen-Anhalt-Wahl von den Ganzlinken vernommen, die stellen Bedingungen an Sven Schulze dafür, dass er ihnen entgegenkommen darf. Bei Friedrich Merz hatte es auch funktioniert.
Und so ist die CDU jetzt selbst.
Die hat nur noch eine Frist, bis ihre Anhänger es merken.
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Sonntag, 6. September 2026
Typischer Gegensohn
tagesschauder, 10:35h
Die Bild-Zeitung hat, dass der Stromanschlagsmann ein Architektensohn ist. Ist die Abstammung wichtig? Hätte es nicht auch ein anderer sein können?
Da wir nun das Profil wissen, können wir es in das Profil einpassen, ja, Architektensohn ist typisch für den. Seine einzige Chance, sich hervorzutun und vom Vater abzusetzen, ist, ganz besonders zu missraten.
In gesellschaftlichen Zeiten, in denen ein Verkehrsexperte einer ist, der Straßen sperrt, und ein Energieexperte Kraftwerke abschaltet und Gasleitungen herausreißt und Bildungsexperten die Standards senken, hätte der nicht mal einen passablen Innenarchitekten abgeben können. Die Destruktivität ist der Gegenentwurf zum Aufbau.
Zur Strafe könnte man ihn auf die Straße kleben.
Da wir nun das Profil wissen, können wir es in das Profil einpassen, ja, Architektensohn ist typisch für den. Seine einzige Chance, sich hervorzutun und vom Vater abzusetzen, ist, ganz besonders zu missraten.
In gesellschaftlichen Zeiten, in denen ein Verkehrsexperte einer ist, der Straßen sperrt, und ein Energieexperte Kraftwerke abschaltet und Gasleitungen herausreißt und Bildungsexperten die Standards senken, hätte der nicht mal einen passablen Innenarchitekten abgeben können. Die Destruktivität ist der Gegenentwurf zum Aufbau.
Zur Strafe könnte man ihn auf die Straße kleben.
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Samstag, 5. September 2026
Unschickliche Bemerkung
tagesschauder, 10:41h
Tagesschau.de hat, allen Ernstes, Wut der Nepalesen auf die Verursacher des Klimawandels, Nepal stößt kein CO2 aus, wird aber immer öfter von den Folgen des Klimawandels betroffen.
Da muss es die klare Botschaft an die Wut-Nepalesen geben: Tja, wir sind nun mal one world und eine Menschheit, der menschengemachte Klimawandel wird von allen Menschen insgesamt im großen Wir gemacht.
Außerdem kann Schmelzen von Gletschern nicht von der Luft verursacht sein.
Außerdem baut man nicht wie ins Ahrtal.
Aber das wäre angesichts der gerade stattgefundenen Katastrophe nicht schicklich.
So wenig wie die Benutzung für Klimaquatsch.
Da muss es die klare Botschaft an die Wut-Nepalesen geben: Tja, wir sind nun mal one world und eine Menschheit, der menschengemachte Klimawandel wird von allen Menschen insgesamt im großen Wir gemacht.
Außerdem kann Schmelzen von Gletschern nicht von der Luft verursacht sein.
Außerdem baut man nicht wie ins Ahrtal.
Aber das wäre angesichts der gerade stattgefundenen Katastrophe nicht schicklich.
So wenig wie die Benutzung für Klimaquatsch.
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Freitag, 4. September 2026
Grüne Banalität
tagesschauder, 10:29h
Da gibt es dieses Pärchen mit der Grünen-Spitzenkandidatin und ihrem Ehemann oder Partner, der mal echter Neonazi war, gelebte Hufeisentheorie also. Vielleicht fällt jemandem eine Hufeisen-Stellung ein, wenn es die nicht schon gibt.
Man könnte meinen, Horst Mahler andersherum. Man könnte denken, der hat einen sehr weiten Weg zurückgelegt durch das Spektrum von dem einen Extrem über gemäßigt zu Mitte bis zu normal-linksgrün, auf dieser Seite gibt es keinen Extremismus.
Die allgemeine Theorie von allem indes legt nahe, dass der weder da noch da weiß, wer er ist, er wählt eine jeweils stärkste gruppenbezogene Identität, er fügt sich ein in eine Herde, in der er sich mit besonderem Hervortun Anerkennung verschafft. Bei Linksgrün ist das dann eben eine staatliche Position, sei es die als Partner der linksextremistischen Kandidatin.
Zusammen leben sie die Bosheit des Banalen.
Man könnte meinen, Horst Mahler andersherum. Man könnte denken, der hat einen sehr weiten Weg zurückgelegt durch das Spektrum von dem einen Extrem über gemäßigt zu Mitte bis zu normal-linksgrün, auf dieser Seite gibt es keinen Extremismus.
Die allgemeine Theorie von allem indes legt nahe, dass der weder da noch da weiß, wer er ist, er wählt eine jeweils stärkste gruppenbezogene Identität, er fügt sich ein in eine Herde, in der er sich mit besonderem Hervortun Anerkennung verschafft. Bei Linksgrün ist das dann eben eine staatliche Position, sei es die als Partner der linksextremistischen Kandidatin.
Zusammen leben sie die Bosheit des Banalen.
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Donnerstag, 3. September 2026
Demokratischer Volkswagen
tagesschauder, 10:31h
Die Werbetexter auf Beschäftigten-Seite von VW bringen auch wieder nur in Zeitungsdeutsch gehaltene emotionalisierte moralisierende Sprüche, Verantwortung für die Region, Vorstand schafft Frust und Verunsicherung, solches Gewäsch, am konkretesten noch, dass Werksschließungen Zulieferer betreffen. So als wäre der Vorstand nur zu kaltherzig und würde sich nicht um die Belange der Schwachen kümmern.
Im vorliegenden Fall von VW kann vermutet werden, dass die Werbetexter bewusst die politische Seite aussparen. Es gäbe Namen zu nennen und es wäre aufzuarbeiten, warum die Warnungen abgetan wurden.
Man könnte alle fragen: und ihr dachtet was?
In der Demokratie kann man auch sagen: Bedankt euch bei den Briefwählern!
Im vorliegenden Fall von VW kann vermutet werden, dass die Werbetexter bewusst die politische Seite aussparen. Es gäbe Namen zu nennen und es wäre aufzuarbeiten, warum die Warnungen abgetan wurden.
Man könnte alle fragen: und ihr dachtet was?
In der Demokratie kann man auch sagen: Bedankt euch bei den Briefwählern!
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Mittwoch, 2. September 2026
Gesetzmäßige Dialektik
tagesschauder, 11:15h
Man kann für den Fall, dass man einem degressiven Neffen am Weihnachtstisch begegnet oder einer Wahlkämpferin am Linken-Stand, sich die Frage zurechtlegen: Wenn das bisher immer kein richtiger Sozialismus war, ist dann die Theorie widerlegt, dass der Kapitalismus gesetzmäßig vom Sozialismus abgelöst wird? Kommt gesetzmäßig ein nichtrichtiger Sozialismus, ein Unsozialismus, der dann vom richtigen Sozialismus gesetzmäßig abgelöst wird? Oder geht der falsche gesetzmäßig unter, dann ist wieder Kapitalismus, der wird dann gesetzmäßig vom richtigen wahren Sozialismus abgelöst? Wieviele Fehlschläge sind gesetzmäßig?
Was wir schon meistens vergessen haben, ist die Lehre, der die Linken anhängen, der Übergang zum Sozialismus geschehe mit gesetzmäßiger Notwendigkeit.
Es wäre ja schön, die würden ihre Theorie dialektisch aufheben, damit die Welt wieder eingepasst werden kann.
Was wir schon meistens vergessen haben, ist die Lehre, der die Linken anhängen, der Übergang zum Sozialismus geschehe mit gesetzmäßiger Notwendigkeit.
Es wäre ja schön, die würden ihre Theorie dialektisch aufheben, damit die Welt wieder eingepasst werden kann.
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Dienstag, 1. September 2026
Kriegspropaganda
tagesschauder, 11:14h
Manche Kommentatoren beklagen Kriegspropaganda, was nur bedeuten kann, die haben nie Kriegspropaganda erlebt. Das bisschen Drohne und Geld für Ukraine und Waffenlieferungen und der russische Präsident wird seine Zurückhaltung aufgeben, das erscheint propagandistisch, würde aber überhaupt nicht reichen für das, was Kriegspropaganda erreichen soll.
Früher waren Kriege die Angelegenheiten der Herrscherhäuser, die zum Dienst geschnappten Soldaten waren nicht gefragt worden. In der Demokratie braucht man einen Kriegsgrund, der den Bürgern ein Interesse vermittelt, unser „Way of Life“ ist bedroht, so war es in den USA zum Beispiel. Das Volk hat kein Kriegsinteresse.
Es kann nun aber heißen, es ist noch schlimmer geworden und unsere Eliten, die das aktuelle Ding unterstützen, legen auf die Meinung im Volk gar keinen Wert mehr, weil sie daran gar nicht denken. Ihnen reicht Drohne und was immer ihnen erzählt wird, sie sind gewöhnt, dass es auf die abweichenden Meinungen nicht ankommt, nicht als Meinung, nur als Abweichung, die mit Erfolg bekämpft wird.
Kriegspropaganda müsste dann nur die Journalisten, Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen erreichen.
Der Vorteil, den sie hätten, dass nämlich der politische Gegner einem Kriegsgegner zugerechnet werden kann, ist doch sehr verlockend.
Früher waren Kriege die Angelegenheiten der Herrscherhäuser, die zum Dienst geschnappten Soldaten waren nicht gefragt worden. In der Demokratie braucht man einen Kriegsgrund, der den Bürgern ein Interesse vermittelt, unser „Way of Life“ ist bedroht, so war es in den USA zum Beispiel. Das Volk hat kein Kriegsinteresse.
Es kann nun aber heißen, es ist noch schlimmer geworden und unsere Eliten, die das aktuelle Ding unterstützen, legen auf die Meinung im Volk gar keinen Wert mehr, weil sie daran gar nicht denken. Ihnen reicht Drohne und was immer ihnen erzählt wird, sie sind gewöhnt, dass es auf die abweichenden Meinungen nicht ankommt, nicht als Meinung, nur als Abweichung, die mit Erfolg bekämpft wird.
Kriegspropaganda müsste dann nur die Journalisten, Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen erreichen.
Der Vorteil, den sie hätten, dass nämlich der politische Gegner einem Kriegsgegner zugerechnet werden kann, ist doch sehr verlockend.
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Montag, 31. August 2026
Die letzte Wahlschlappe
tagesschauder, 10:56h
Wenn die nächsten Wahlen überhaupt etwas bringen, dann eine neue Art des Umgangs mit Wahlschlappen.
Denkt man in den Zeitngsdeutsch-Strukturen, wären „Rücktritte fällig“ und würde es „an der Basis rumoren“, manche Kommentar-Konsumenten erinnern sich daran, dass Gerhard Schröder Neuwahlen veranlasste wegen einer verlorenen Wahl in Nordrhein-Westfalen, zuvor war er schon als SPD-Chef zurückgetreten, was für die SPD mit Müntefering einen passablen Vorteil bedeutete. In dieser Logik beziehungsweise Gewohnheit erwarten manche, da müsse ja Friedrich Merz mindestens als Parteivorsitzender zurücktreten und Lars Klingbeil gleichermaßen.
Generation Pustekuchen. Lars Klingbeil lässt Friedrich Merz nicht fallen, um seine eigene Position zu erhalten, und die ist Anführer des linken Lagers. Der Sturm wird einberufen.
Danach wird es keine Wahlschlappen mehr geben.
Denkt man in den Zeitngsdeutsch-Strukturen, wären „Rücktritte fällig“ und würde es „an der Basis rumoren“, manche Kommentar-Konsumenten erinnern sich daran, dass Gerhard Schröder Neuwahlen veranlasste wegen einer verlorenen Wahl in Nordrhein-Westfalen, zuvor war er schon als SPD-Chef zurückgetreten, was für die SPD mit Müntefering einen passablen Vorteil bedeutete. In dieser Logik beziehungsweise Gewohnheit erwarten manche, da müsse ja Friedrich Merz mindestens als Parteivorsitzender zurücktreten und Lars Klingbeil gleichermaßen.
Generation Pustekuchen. Lars Klingbeil lässt Friedrich Merz nicht fallen, um seine eigene Position zu erhalten, und die ist Anführer des linken Lagers. Der Sturm wird einberufen.
Danach wird es keine Wahlschlappen mehr geben.
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