Freitag, 10. April 2026
Eingesparte Gerichtsreporter
tagesschauder, 11:19h
Hier wieder etwas, wo wir nur ganz vage die Kausalität mutmaßen können, es fällt halt auf, wenn man es bemerkt: Früher gab es in den Zeitungen die Rubrik oder das Genre Gerichtsbericht, heute höchstens in Resten. Aus dem Gerichtssaal, so hieß es meistens, da wurden Fälle geschildert und ein als spannend inszenierter Prozess. Die Dramaturgie ist ähnlich wie bei Bares für Rares; Ding, Begutachtung und Bewertung, überraschende Meinungen oder Wendungen. Heute vielleicht noch was in der Art der Polizeimeldung, irgendwas endet mit Freispruch oder so.
Parallel dazu haben wir einen Verfall der Justiz. Prozesspossen sind schon eine elaboriertere Form.
Was liegt jetzt woran? Gibt es nichts Interessantes mehr zu berichten, fehlen die Fälle oder die szenischen Verläufe, wirkt das Fehlen der Gerichtsreportage zurück auf die Verhandlungen?
Beim Gerichtsreporter lässt sich leicht sparen, das mag ausschlaggebend sein.
Es mag durchaus zu einem nicht geringfügigen Teil beabsichtigt sein, dass ein rechtsstaatliches Verständnis nicht vorrangig vermittelt werden soll.
Parallel dazu haben wir einen Verfall der Justiz. Prozesspossen sind schon eine elaboriertere Form.
Was liegt jetzt woran? Gibt es nichts Interessantes mehr zu berichten, fehlen die Fälle oder die szenischen Verläufe, wirkt das Fehlen der Gerichtsreportage zurück auf die Verhandlungen?
Beim Gerichtsreporter lässt sich leicht sparen, das mag ausschlaggebend sein.
Es mag durchaus zu einem nicht geringfügigen Teil beabsichtigt sein, dass ein rechtsstaatliches Verständnis nicht vorrangig vermittelt werden soll.
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