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Donnerstag, 1. November 2012
2023
tagesschauder, 10:35h
Die Presseschau auf Deutschlandfunk zitiert die Mitteldeutsche Zeitung aus Halle zum Erdoganbesuch und deren Argumentation für einen EU-Beitritt der Türkei: "Wenn die Türkei die Hoffnung darauf verliert, eines Tages der EU anzugehören, droht der demokratische Reformprozess zu kippen. Das ist eine Gefahr, die uns angesichts der drei Millionen Deutsch-Türken, die zu uns gehören, nicht unberührt lassen darf. Eine von Europa desillusionierte Türkei, die sich von Demokratie und Rechtsstaat abwendet, würde schnell zu einem innerdeutschen Problem."
Da macht die Zeitung es aber spannend. Was ist denn mit den derzeit drei Millionen Deutsch-Türken, die zu uns gehören, dann? Diese Pointe wird weggelassen, dazu muss man schon die bösen Ressentiments abrufen. Und wie sähe das innerdeutsche Problem dann praktisch aus? So wie jetzt, nur mehr?
Bezüglich dessen kann man aber den Politikern vertrauen, die arbeiten ja daran, dass es bis dahin kein inner“deutsches“ Problem mehr gibt.
Da macht die Zeitung es aber spannend. Was ist denn mit den derzeit drei Millionen Deutsch-Türken, die zu uns gehören, dann? Diese Pointe wird weggelassen, dazu muss man schon die bösen Ressentiments abrufen. Und wie sähe das innerdeutsche Problem dann praktisch aus? So wie jetzt, nur mehr?
Bezüglich dessen kann man aber den Politikern vertrauen, die arbeiten ja daran, dass es bis dahin kein inner“deutsches“ Problem mehr gibt.
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Mittwoch, 31. Oktober 2012
Warum so gut?
tagesschauder, 09:29h
Dem Gutmenschen genügt es nicht, sich gut zu fühlen, er muss sich auch vergewissern, dass die anderen schlechter sind. Jakob „Augstein“ kann sich an den rechten Kommentaren zu seiner Kolumne erfreuen, in der er die Bürger in gute grüne und schlechte christdemokratische unterteilt. Das ist keine Übertreibung oder böswillige Vereinfachung. Das ist, was er vorhatte und gemacht hat. „Die Grünen sind für die Moderne zuständig, die CDU für das Ressentiment.“ So ist das also.
Als Beweismittel führt er Claudia Roth an und zitiert sie mit: "Zur Union fällt mir Mappus ein, fallen mir Plagiate ein, fällt mir die Art und Weise ein, wie sie mit Griechenland in der Euro-Krise umgehen.“ Wenn Claudia Roth etwas assoziiert, dann gilt das als Kausalzusammenhang. Weit weg vom Ressentiment. Auch wenn es sich vielleicht ähnlich anhört. Weil es eine zum Verwechseln ähnliche Struktur hat.
Jakob „Augstein“ kann sich also wieder ein Stückchen besser fühlen. Aber warum braucht er das? Man kann nur analytisch mutmaßen: weil er sich immer unzulänglich fühlen müsste.
Als Beweismittel führt er Claudia Roth an und zitiert sie mit: "Zur Union fällt mir Mappus ein, fallen mir Plagiate ein, fällt mir die Art und Weise ein, wie sie mit Griechenland in der Euro-Krise umgehen.“ Wenn Claudia Roth etwas assoziiert, dann gilt das als Kausalzusammenhang. Weit weg vom Ressentiment. Auch wenn es sich vielleicht ähnlich anhört. Weil es eine zum Verwechseln ähnliche Struktur hat.
Jakob „Augstein“ kann sich also wieder ein Stückchen besser fühlen. Aber warum braucht er das? Man kann nur analytisch mutmaßen: weil er sich immer unzulänglich fühlen müsste.
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Dienstag, 30. Oktober 2012
Im Zweifel
tagesschauder, 17:27h
Wenn sich die Amerikaner etwas mehr nach den deutschen Journalisten richten würden, würden sie geschlossen Obama wählen.
Allerdings bröckelt unter deutschen Journalisten die Zustimmung zu Obama, zumindest die Sympathie, je mehr Romney in den Umfragen und den Fernsehduellen gepunktet hat. Im Zweifel ist man eben nur so links, wie es noch geht, um nicht zu den Losern zu gehören.
Allerdings bröckelt unter deutschen Journalisten die Zustimmung zu Obama, zumindest die Sympathie, je mehr Romney in den Umfragen und den Fernsehduellen gepunktet hat. Im Zweifel ist man eben nur so links, wie es noch geht, um nicht zu den Losern zu gehören.
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