Dienstag, 3. Februar 2026
Kampagnen gegen Pressefreiheit
Im Kulturradio gehört, Reporter ohne Grenzen befinden, bei uns sind die Angriffe auf die Pressefreiheit hauptsächlich Kampagnen von reichweitenstarken Portalen aus dem verschwörungserzählerischen Bereich von steuerbord, von denen werde man „ins Visier genommen“ mit der Unterstellung, von Antifa und Aktivisten oder irgendwie gesteuert zu sein.
Angriffe sind jetzt schon, dafür nicht bezahlen zu wollen.
Es ist bedauerlich zu sehen, wie ehemals vertrauenswürdige Einrichtungen korrumpiert worden sind. Die Vertrauenswürdigkeit bezog sich darauf, dass es welche sind, die sich um das Anliegen kümmern, für das sie da sind. Umwelt oder Medizin oder Pressefreiheit, Hilfe für politische Gefangene, die Vorstellung, dass sie nicht korrupt sind, bedeutete, dass sie nicht doch gegen die vorgegebene Ambition wirken, weil sie von denen gekauft wären, die auf der anderen Seite ständen.
Auch wieder was, das höchst over isch.

Auffallen sollte hier nur noch, dass Antifa und Aktivisten mitteilungsbedingt nicht affirmativ verwendet sind, in dem Sinne „wollen wir ja, ist doch gut“, sondern distanziert und damit selbstverleugnend.
Das reicht natürlich lange nicht als Einleitung der Wende, das ist kein Abwenden, nur eine rhetorische Glättung für die Hörer.

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Montag, 2. Februar 2026
Was der Plan ist
Dass die Planwirtschaft mehr Plan ist als Wirtschaft, das verstehen ältere Ostdeutsche und Julian Reichelt. Dieser nimmt gelegentlich als Bild die Brotschlange, in die der Sozialismus immer führe. Das ist anschaulich, indes nicht die Erfahrung der Ostdeutschen, so alt sind sie inzwischen nicht mehr. Eine Brotmangellage gab es nun ausgerechnet nicht, Brot vom Vortag war immer zu kriegen. In den anderen sozialistischen Staaten war es nicht immer so üppig, wogegen China auch nicht für Brotschlangen bekannt wäre.
Die Bessergestellten in der DDR, Führungskader, lebten auf einem mittleren Westniveau, so dass man sie aus heutiger Sicht gar nicht für wahnsinnig privilegiert hält.
Die Sache ist: Um bessergestellt zu sein, muss es anderen schlechter gehen. Normale Sachen müssen zum Privileg werden, um als Anreiz für Fügsamkeit und Aufstiegswillen zu wirken.
Sozialismus ist ein Feudalsystem. Nur so lassen sich die Bemühungen um Verschlechterung der Lage erklären, die Linksgrünen leben lieber schlechter, aber besser als die noch Schlechteren, als dass sie es zulassen, dass man durch eigene Leistung die eigene Lage verbessern könnte.
Wer darüber bestimmen kann, wer Strom und Heizung hat, der ist der Souverän und hat den Kapitalismus überwunden.

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Sonntag, 1. Februar 2026
Bundesdeutsche Wahrheitsfindung
Alexander Wallasch hat ein Gespräch mit Hans-Georg Maaßen, der in einem Corona-Untersuchungsausschuss gesprochen hatte, er meint:
„Sicherlich hätten sich viele Menschen, die heute unter schweren Impfnebenwirkungen leiden, niemals impfen lassen, wenn sie gewusst hätten, dass vieles von dem, was damals als 'Wahrheit' verbreitet wurde, falsch und gelogen war.“

Na ja, wenn sie gewusst hätten. Wenn sie hätten wissen dürfen. Aber dann wäre es eine ganz andere Situation gewesen, es hätte eine ganz andere Wahrheit verbreitet worden sein müssen, das hätte jemand tun müssen und der hätte jemand anderes sein müssen.
Das Wissen ist sehr nachrangig. Die Wahrheit wird nicht mehr unterschieden vom Glaubenmüssen. Man sieht, was geglaubt werden muss, und glaubt mit.
Bundesdeutsche Wahrheitsfindung.

Diejenigen, die das Glaubendurchdrücken betrieben haben, sagen heute teilweise selbst: Wir wussten es ja nicht besser, wir konnten es nicht wissen.
Damit endet für sie die Argumentationsstruktur, und das, weil niemand um die Ergänzung bittet: Wer hat Sie gehindert zu wissen? Wie kam es, dass Sie meinten, es zu wissen, und Ihre Wissenslücken nicht erkannten? Sicher, dass Sie das für Demokratie halten?

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Samstag, 31. Januar 2026
Gewählter Zustand
Nachdem der Thüringer Ministerpräsident aufgeflogen ist, wird er von der Presse gestützt, er soll auf keinen Fall zurücktreten, der Fraktionsvorsitzende der Gegenpartei will ein Konstruktives Misstrauensvotum ansetzen, das heißt, ein anderer soll mit absoluter Mehrheit gewählt werden.
Er kandidiert selbst.

Damit rettet er dem Exprofessor den Hintern.

Er kriegt genau die Stimmen seiner Fraktion, keine weitere.
Das könnte bei einem anderen Kandidaten schon anders aussehen, Sahra Wagenknecht, wobei die in ihrem Bündnis auch nicht unbedingt mehrheitsfähig ist. Das Thüringer BSW müsste die Rebellion anführen, die könnten das machen, was sie gleich nach der Wahl hätten machen können, neue Mehrheit, die hätte gereicht. Aber die sind nicht so, nach einem Jahr Regierung schon gar nicht mehr.
Einen passablen CDU-Kandidaten könnte man finden, Professor Huber, der Verfassungsrichter, der war Justizminister, so was. Aber die CDU ist auch nicht so, zumal die keinen haben.
Es ist halt so, die Thüringer Verhältnisse zeigen den Wählerwillen, es wurde gewollt und gewählt, was man hat.
Das ist zu respektieren.

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Freitag, 30. Januar 2026
Overst
Wenn die Grenzwerte erreicht sind, wird Schäuble mit „Isch over“ zitiert, man hätte nicht erwartet, dass over noch gesteigert werden kann, doch das ist nun offensichtlich, es kann overer werden bishin zu overst, da sind wir.
Nostradamus würde seinen Rücktritt erklären.
Es muss eine Struktur mehrfacher Unfassbarkeiten geben, es müssen Sicherungskonzepte und Kontrollmechanismen nicht nur versagt haben, sondern ins Gegenteil verkehrt, eine Öffentlichkeit muss nicht nur den Verstand verloren, sondern jegliche Vorstellungen darüber abgelegt haben, was für Maßstäbe es geben könnte, wenn, wie im Perlentaucher, dies eine Information ist:

30.01.2026. Michel Friedman lud anlässlich des Holocaust-Gedenktages Hape Kerkeling ins Berliner Ensemble um ihn zu fragen: Was hat sie versäumt, die Nie-wieder!-Generation, die Kerkeling verkörpert? Warum sitzen wir jetzt hier und sorgen uns um eine rechtsradikale Partei, die immer weiter wächst?

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Donnerstag, 29. Januar 2026
Abgebrochener Zyklus
Immer häufiger, auch hier, was dann nicht in die Zählung fallen sollte, wird die Frage nach der Rettung als solcher behandelt, also ob noch was zu retten wäre und wie oder ob die Frage verfrüht und zu pessimistisch stimmen würde. In dem Zusammenhang wird zuweilen auf den Zyklus von schweren Zeiten und starken Männern verwiesen. Wenn es hart kommt, kommen die Härteren.

In diesem Segment der Betrachtung scheint es nun sehr wahrscheinlich, dass die Vorbereitungen und Bemühungen der Unterbrechung dieses Kreislaufs wirken werden. Noch einmal geschieht das nicht, dass die schlechten Zeiten starke Männer hervorbringen. Welche denn. Woher denn. Die schlechten Zeiten werden noch mehr Frauenquoten bewirken, genauer gesagt dafür benutzt werden von interessierter Seite, die groß genug und ausufernd geworden ist, um zu verhindern, dass sich ein starkes Volk gegen die bei Hofe erheben wird.
Wenn starke Männer kommen, dann welche, deren Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum Teil der Machtausübung ist.

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Mittwoch, 28. Januar 2026
Wahlangebot
Vorhin gab es den neuen Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt zu sehen, macht die CDU das eigentlich absichtlich, Typen zu nehmen, die an verfressene Abteilungsleiter erinnern? Vielleicht hat der da ein Ansehen als Wirtschaftsminister, ein Aussehen hat er nicht.
Das wäre nicht weiter schlimm bei unbestrittenen Kompetenzen oder auch bestrittenen, aber vorhandenen.
So weit müsste man doch mitdenken, dass, wenn man keinen Instagram-Wahlkampf machen möchte, trotzdem nicht auf Charisma verzichten kann und besonders dann nicht.
Auch dies wäre nicht schlimm, wer braucht schon charismatische Führer, aber die CDU müsste doch in der Lage sein, wirksame Personen zu finden, so möchte man meinen. Dass dies ganz offenkundig nicht so ist, das ist das Schlimme, und dass man es in der CDU nicht für nötig hält. Den Wählern ein brauchbares Wahlangebot zu machen, das in der Person des Spitzenkandidaten manifestiert ist, das hält man gar nicht mehr für wichtig.
Man möchte sich vielleicht nicht als Konkurrenz exponieren und als für Wähler attraktiv auffallen.

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Dienstag, 27. Januar 2026
Fälscher und Gefälschte
Auch im Kulturfunk gehört, Warnung, dass die von Künstlicher Intelligenz erzeugten Bilder in historischer Anmutung kaum mehr von echten historischen Aufnahmen zu unterscheiden sind, so dass viel angerichtet werden könnte, wie man sich denken kann.
War die Phase der Fotos als dokumentarisches Material also nur eine Zwischenzeit, fotografische Bilder haben wieder nur noch die Beweiskraft wie von Gemälden und Zeichnungen, was es zu sehen gibt, kann wirkmächtig falsch oder richtig sein und zu Recht oder zu Unrecht geglaubt oder nicht geglaubt werden.
Das Problem ist aber nicht die Künstliche Intelligenz, sondern vermittelte und erworbene Bildung. Wem kann man was glauben? Den Lehrern? Den Lehrerinnen? Den Lehrkräften? Was wissen die schon?
Die nun diese Fälschungsmöglichkeiten monieren, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit dieselben, die sich selbst die Deutungsmacht zuweisen und fürchten, andere könnten das Gleiche machen wie sie.

Dazu passend die parteinahe Wut auf NiUS und solche Portale. Deren provokative Kraft und Gefährlichkeit liegt zwar auch darin, Dinge zu sagen, von denen gewollt wird, dass sie nicht gesagt werden, aber mehr noch in der professionellen und zugleich nahbaren Art der Präsentation; da reden normale Leute normal über die Sachen, die es zu besprechen gilt, man könnte hingehen und sie fragen, theoretisch, die stehen als Person für das, was sie sagen.
Die Herrschenden könnten viel leichter damit umgehen, wenn eine hassverzerrte Anti-Renate-Künast oder ein Anti-Restle ins Klischee passen würde.
Doch so ist Daniel Günther der Fake.

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Montag, 26. Januar 2026
Staatsbürgerkundeunterrichtstheater
Notierenswert dies, im Kulturradio ist ein Theaterkritiker nicht begeistert von einer Inszenierung eines Regisseurs, den der Moderator als politischen Aktivisten vorstellt, Linkspartei, echte Aktivisten auf der Bühne und so was, mit einem Titel aus dem klassischen Repertoire. Der Rezensent sagt, wie Staatsbürgerkunde-Unterricht. Der Moderator kann es kaum glauben und fragt noch einmal nach, als ob er dem Kritiker die Chance geben möchte, sich zu relativieren, der geht aber nur noch weiter in die kritische Tiefe.
So scharf habe man ihn noch nicht erlebt, meint der Moderator zum Ende des Gesprächs.
Tja. Irgendwann reicht es eben, dann wird sogar den Kulturleuten die Politik zu viel, dann genügt die Ambition nicht mehr, um das Werk gut zu finden, obschon man es müsste.
Dass Parteifinanzierung als Kulturförderung getarnt wird, so weit ist die Sagbarkeit nun doch noch nicht verschoben.

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Sonntag, 25. Januar 2026
Geistig-moralische Zeitenwende
Der Internetautor Danisch hat was, von dem wir und viele vielleicht bisher nur höchstens wenig gehört haben, in England führt die KI-Figur Amelia den mentalen Widerstand an. Diese Figur wurde von Werbetextern erfunden, um die dummen britischen Unlinken zu charakterisieren, das ging nach hinten los, Amelia is rigght, heißt es, und neue Videos lassen sie sagen, was Phase ist. Glasnost durch Künstliche Intelligenz.
Eine deutsche Variante ist generiert, Erika, kann man machen. Der Nachteil gegenüber Amelia ist die fehlende Vorgeschichte, das Umwenden der Propaganda, und deutsche Adaptionen sind meistens wie deutsche Adaptionen. Amelia kann an einen Nationalstolz anbinden, der eine positive Tradition hat und immer so stark war, in Comedy veralbert werden zu können, wogegen wir nur Antinationalstolz haben, der die Comedy befüttert.
Eigentlich braucht man nur Amelia, auch wenn sie britisch und nicht deutsch ist.
Aber das ist doch ganz sicher eine und die Zeitenwende, das hält auch Hadmut Danisch dafür, weil die Wirkung auf die Mentalität die staatliche Propaganda deklassiert. Die Deutungsherrschaft kann gebrochen werden. Das ist die geistig-moralische Wende, Geschichte wird im Netz geschrieben.




https://www.danisch.de/blog/2026/01/25/amelia-wie-internet-und-ki-eine-politische-zeitenwende-einleiten/#more-73219

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Samstag, 24. Januar 2026
Werbetheater
Wenn man als gedankliche Prämisse den Verdacht hegt, beispielsweise alle Hundebesitzer hätten sich zu einem Machtkartell zusammengefunden, das die Dinge steuert oder danach strebt, wird man immer eine Bestätigung finden, wenn bei einer Machtausübung oder versuchten Einflussnahme sich zeigt: ach, der hat auch einen Hund!
Wenn man eine solche eigene Prämisse nicht als gesichert behandelt, sondern als Möglichkeit, die einiges erklären würde, dann schreckt man auf, wenn der Kongress der Hundezüchter fordert, sagen wir eine Zuckersteuer einzuführen, dann bekommen wir doch zu Recht einen Schrecken; wieso die, was für eine Macht maßen die sich an.

Und so eine Meldung ist auf Apollo-News, die Werbebranche fordert weitere Ausgrenzung der Gegenpartei. Was? Wirbt die nicht oder wie?
Wir haben hier und anderenorts schon öfters die Werbetexter als die herrschende Klasse, als das Zentralkomitee, vermutet, weil in der Informationsgesellschaft Informationen gesteuert werden und weil alles als Werbespruch und Präsentation vermittelt wird, an allem verdienen Werbetexter und sie bestimmen, wer was wird, zumindest streben sie es an. Die gibt es nicht nur als Wolke, die sind Personen, die machen t-online und kassieren Regierungsgeld, aber so direkt und offenkundig traten sie noch nicht hervor.

Nun also wieder mal rechtgehabt.

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Freitag, 23. Januar 2026
Demokratische Stärke
Auf WeLT.de wird gesagt, bei Markus Lanz wurde gesagt, „Dass wir freiwillig Macht an ‚komische supranationale Institution‘ abgeben, versteht Trump nicht“, der Artikel sagt: „Trump betrachtet den Staatenbund der Europäischen Union nicht als Stärke, sondern als Schwäche. So erklärt sich für Ex-Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt (SPD), warum der US-Präsident grundsätzlich mit Europa fremdelt.“
Na so was.
Wir haben Macht abgegeben, die wir gar nicht hatten, wir als Staat oder Regierung, und nun haben wir eine Macht über uns, wir als Bürger und Volk. Was soll man daran wollen.
Ganz oben sind EU-Behörden und Regelungen und Geldverschiebungen, unten führen Zivilgesellschaften mit beschränkter Haftung aus, und dazwischen gibt es was, wo gewählt werden kann.
Für einen Kanzleramtsminister eine wünschenswerte Vorstellung.

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Donnerstag, 22. Januar 2026
Geschlossene Obergesellschaft
Dem Vernehmen nach wurde eine Reporterin für NiUS zu einem Filmfest erst akkreditiert und dann wieder entakkreditiert. Hotelkosten werden übernommen, was auch einklagbar gewesen wäre nach BGB, wenn wir uns recht erinnern.
Die wurde ja nicht ausgeladen, weil man Angst hatte, sie könnte kritisch berichten oder irgendwas sagen, was sie nicht soll. Sondern weil sie einen Beitrag gemacht hätte, wie er auch bei allen anderen zu sehen oder zu lesen sein könnte. Das ist, was nicht geht.
Im Bild und im Selbstverständnis des Wustes gibt es außerhalb der eigenen Geschlossenheit nichts. Keine Medien, keine Parteien, keine alternative Zivilgesellschaft. Der Wust erzählt sich selbst immer wieder, dass es nur ihn und die enthaltenen Gruppen gibt, und rechtfertigt sich mit Werten, die nur er garantiere.
Insofern ist die Ausladung aus Sicht des Wustes nur folgerichtig, denn das wäre der Anfang, Konkurrenz auf allen anderen Ebenen zuzulassen. So hat es bei ihnen selbst angefangen, diesen Anfängen wehren sie aus einem Rest von natürlicher Reaktionsfähigkeit.

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Mittwoch, 21. Januar 2026
Entschwörungsmutmaßung
Auf NiUS schreibt Ralf Schuler Interessantes darüber, wie die Gerichte, die sich mit der Klage auf Einsicht in die Stasi-Akte der späteren Kanzlerin befassen, ständig wechseln, also die Besetzung wird ausgetauscht, und nicht gerade so, dass die persönlichen Verflechtungen unverdächtiger würden. Die Alt-Kanzlerin stimmt einer Veröffentlichung oder Einsicht nicht zu, was sie nicht muss. Hingewiesen wird auch auf den Befund von Hubertus Knabe, dass es in anderen Akten einen üblichen Hinweis, wenn ein IM unbekannterweise über einen anderen IM etwas berichtet, nicht gibt, was ein sehr sicheres Zeichen ist, dass die beobachtete Person, Angie, nicht IM ist und nicht IM Erika.
Wozu passt das nun dramaturgisch?
Die Kanzlerin schützt nicht sich.
Es wäre leicht, sich als Abgeschöpfte und Beobachtete zu zeigen. Aber abgeschöpft und beobachtet von wem, da gibt es Interessen.

Das Unterlagengesetz gibt leider nicht her, die Verflechtungen der Richter offenzulegen. Die brauchen gar nicht selbst zu wissen, welche Informationen sie bewahren, sie brauchen nur mit denen in Verbindung zu stehen, die es erwarten.

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