Montag, 23. Februar 2026
Sprache des Grünen Reiches: „Sanktionen“
Und zwar bei Sozialleistungsempfängern. Weniger Leistungen, also weniger Zahlungen, werden als Sanktionen bezeichnet, als würde ein Wirtschaftsembargo verhängt gegen Benachteiligte, die ohnehin schon von Arbeitslosigkeit betroffen sind.
Dies hat allein den Zweck, sich in die moralische Position des solidarischen Miteinandermachers zu erheben. Es klingt einfach gut, wenn man sich für Schützenswerte einsetzt und dafür am Geldfluss eine Teilhabe erlangt.
Im selben Wortsinne wären die Zahlungen selbst auch Sanktionen gegen die, die sie erarbeiten und denen sie wegversteuert werden. Das könnte man ja mal in den Sprachgebrauch einführen.

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