Samstag, 31. Januar 2026
Gewählter Zustand
Nachdem der Thüringer Ministerpräsident aufgeflogen ist, wird er von der Presse gestützt, er soll auf keinen Fall zurücktreten, der Fraktionsvorsitzende der Gegenpartei will ein Konstruktives Misstrauensvotum ansetzen, das heißt, ein anderer soll mit absoluter Mehrheit gewählt werden.
Er kandidiert selbst.

Damit rettet er dem Exprofessor den Hintern.

Er kriegt genau die Stimmen seiner Fraktion, keine weitere.
Das könnte bei einem anderen Kandidaten schon anders aussehen, Sahra Wagenknecht, wobei die in ihrem Bündnis auch nicht unbedingt mehrheitsfähig ist. Das Thüringer BSW müsste die Rebellion anführen, die könnten das machen, was sie gleich nach der Wahl hätten machen können, neue Mehrheit, die hätte gereicht. Aber die sind nicht so, nach einem Jahr Regierung schon gar nicht mehr.
Einen passablen CDU-Kandidaten könnte man finden, Professor Huber, der Verfassungsrichter, der war Justizminister, so was. Aber die CDU ist auch nicht so, zumal die keinen haben.
Es ist halt so, die Thüringer Verhältnisse zeigen den Wählerwillen, es wurde gewollt und gewählt, was man hat.
Das ist zu respektieren.

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