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Dienstag, 18. August 2026
Mehrheitsverhältnisse
tagesschauder, 11:06h
Mal wieder was, womit wir rechtgehabt haben, wir hatten hier, nachdem Friedrich Merz durch die Mitglieder zum Parteivorsitzenden gemacht wurde, befunden, nun müsste er die Parteibasis zu seiner Machtbasis machen, so wie andere ihre Gefolgschaft haben in den Funktionärsstrukturen, und dann würde er eine große Gestaltungsmöglichkeit haben und eine starke Verhandlungsposition.
Wir haben das niedergeschrieben, als sich schon kurz nach seiner Wahl zeigte, dass er es so nicht macht, sondern sich mit der Funktionärsschicht arrangiert. Nun können wir sagen, hätte er mal, dann wäre er jetzt, und wir haben es ja gesagt.
Wir haben auch gesagt, Kubicki hat nur eine Chance, wenn er die FDP aufarbeitet und die Wende einleitet. Ein paar helle Momente in den Kolumnen reichen nicht.
Allerdings kann es sein, die haben schon ganz richtig agiert, denn die Mehrheit will links. Links ist das Aufstiegsversprechen, man könne aufsteigen, indem alles andere absinkt. Dagegen käme keine Wählerminderheit an.
Wir haben das niedergeschrieben, als sich schon kurz nach seiner Wahl zeigte, dass er es so nicht macht, sondern sich mit der Funktionärsschicht arrangiert. Nun können wir sagen, hätte er mal, dann wäre er jetzt, und wir haben es ja gesagt.
Wir haben auch gesagt, Kubicki hat nur eine Chance, wenn er die FDP aufarbeitet und die Wende einleitet. Ein paar helle Momente in den Kolumnen reichen nicht.
Allerdings kann es sein, die haben schon ganz richtig agiert, denn die Mehrheit will links. Links ist das Aufstiegsversprechen, man könne aufsteigen, indem alles andere absinkt. Dagegen käme keine Wählerminderheit an.
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Montag, 17. August 2026
Lied der Zeit
tagesschauder, 10:38h
Wieder was aus dem Kulturradio, da läuft ein Liedermacherlied, das wie von der Redaktion der ZEIT in Auftrag gegeben klingt, vermutlich wurde es inspiriert von den Warnungen vor den Onkeln am Weihnachtstisch. Besungen wird, dass es eine Eskalation gibt. Familienfeier mit unbekannten Familienangehörigen, es eskaliert, die Tante hat Verschwörungstheorien und der Onkel vom Schwager sagt auch was Wütendes und so weiter, das lyrische Ich bleibt ruhig und wäre sowieso am liebsten gar nicht hingegangen.
Davon wird gesungen. Eskalation, wenn die Familie politisch wird.
Verwandtschaft, mit der einen nichts verbindet, das kann realistisch sein. Aber was an dem Geschilderten ist Eskalation? Zur Eskalation müsste doch gehören, dass da auch Linke-Grüne sind, die in den Streit einsteigen und die Menschenwürde verteidigen, die sagen, wir brauchen das, was ihr als Problem anseht, lernt erst einmal Vielfalt, statt unsere Demokratie schlechtzureden!
Der Begriff Eskalation ist schon ins Besatzungsgebiet verschoben, eine Meinungsäußerung als solche ist schon eskalierend, und Eskalation will bekanntlich sonst keiner, auch wenn sonst keiner da ist.
Davon wird gesungen. Eskalation, wenn die Familie politisch wird.
Verwandtschaft, mit der einen nichts verbindet, das kann realistisch sein. Aber was an dem Geschilderten ist Eskalation? Zur Eskalation müsste doch gehören, dass da auch Linke-Grüne sind, die in den Streit einsteigen und die Menschenwürde verteidigen, die sagen, wir brauchen das, was ihr als Problem anseht, lernt erst einmal Vielfalt, statt unsere Demokratie schlechtzureden!
Der Begriff Eskalation ist schon ins Besatzungsgebiet verschoben, eine Meinungsäußerung als solche ist schon eskalierend, und Eskalation will bekanntlich sonst keiner, auch wenn sonst keiner da ist.
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Sonntag, 16. August 2026
Lernmaterial
tagesschauder, 10:54h
Dass die Kugel Eis so groß ist, also die Energiewende so teuer, das liegt, so sagt es Trittin laut einer Überschrift, an sechzehn Jahren feindlicher Regierung.
Mekelzeit. Dass man die als feindliche Regierung bezeichnet, ist eine Möglichkeit, überraschend nur, dass es sich auf Energiewende bezieht.
Was wir daraus lernen, ist wieder: nichts, weil wir es schon wussten, bei Grünen und anderen Kommunisten sind immer die anderen schuld daran, dass es nicht ging oder teurer wurde als berechnet. Neu oder entgegen der Erwartung ist hier nur, dass es auch Merkel trifft, die bekommt kein Schonprogramm ab, wie man vielleicht hätte erwarten können. Verdienstorden, aber keine Anerkennung für die Verdienste um die grüne Sache.
Geschieht ihr recht.
Wenn sie nicht selber wirklich grün wäre, könnte sie etwas daraus lernen.
Mekelzeit. Dass man die als feindliche Regierung bezeichnet, ist eine Möglichkeit, überraschend nur, dass es sich auf Energiewende bezieht.
Was wir daraus lernen, ist wieder: nichts, weil wir es schon wussten, bei Grünen und anderen Kommunisten sind immer die anderen schuld daran, dass es nicht ging oder teurer wurde als berechnet. Neu oder entgegen der Erwartung ist hier nur, dass es auch Merkel trifft, die bekommt kein Schonprogramm ab, wie man vielleicht hätte erwarten können. Verdienstorden, aber keine Anerkennung für die Verdienste um die grüne Sache.
Geschieht ihr recht.
Wenn sie nicht selber wirklich grün wäre, könnte sie etwas daraus lernen.
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Samstag, 15. August 2026
Wiederverwendung
tagesschauder, 10:37h
Wieso kann so jemand, wird nun gefragt, nach der Wende im Dienst bleiben, übernommen werden und Karriere machen?
So ist es eben nach Wenden zum Freien. Der Gedankengang ist, die haben dem System gedient, das System ist ja nun weg. Sie waren Untertanen mit Macht, die Macht ist jetzt eine andere und nicht nur andersherum, die Funktionsfähigkeit kann nützlich sein, und überhaupt hat man kein Interesse an einer aufgebrachten entmachteten Elite, die sich zusammenklumpt und gegen die neue Demokratie aufbegehrt. Es war ja nicht ihre eigene Ideologie, die sie antrainiert haben und von der sie überzeugt waren, was soll schon schiefgehen.
Zum Teil läuft das so.
Wenn aber die staatliche Macht wieder zu Ideologie, Gesinnung und nun ja nach links tendiert, sind die plötzlich nie weg gewesen. Heiko, Nancy und Bodo, Hendrik und Daniel, Karin und Heidi haben Verwendung.
So ist es eben nach Wenden zum Freien. Der Gedankengang ist, die haben dem System gedient, das System ist ja nun weg. Sie waren Untertanen mit Macht, die Macht ist jetzt eine andere und nicht nur andersherum, die Funktionsfähigkeit kann nützlich sein, und überhaupt hat man kein Interesse an einer aufgebrachten entmachteten Elite, die sich zusammenklumpt und gegen die neue Demokratie aufbegehrt. Es war ja nicht ihre eigene Ideologie, die sie antrainiert haben und von der sie überzeugt waren, was soll schon schiefgehen.
Zum Teil läuft das so.
Wenn aber die staatliche Macht wieder zu Ideologie, Gesinnung und nun ja nach links tendiert, sind die plötzlich nie weg gewesen. Heiko, Nancy und Bodo, Hendrik und Daniel, Karin und Heidi haben Verwendung.
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Freitag, 14. August 2026
Hofbräu
tagesschauder, 10:55h
Sahra Wagenknecht will nicht Ministerpräsidentin werden, mit Thüringen gibt sie sich gar nicht erst ab. Es mag aus ihrer Sicht vieles dagegen sprechen, indes ist sie damit, von der Allmachtsphantasie auszugehen und das Große und Ganze kontrollieren zu wollen, gewiss im ganz gerechtigkeitlichen Sinne, immer noch höchst links.
Es ist gar nicht so, dass diese Aussicht nun die große Hoffnung wäre, gewesen wäre.
Aber dann wäre die Debatte losgebrochen. Was soll gehen, was will man, vor allem: was wollen die Bürger denn nun wirklich. Bei Hofe wäre Panik. Diese Dynamik hätte eine Rückrufaktion für den aktuellen Spiegel bewirkt, und in der nachgedruckten Ausgabe wäre das gefährlichste Duo getitelt.
Es wäre was los.
So ist aber nichts.
Der Hof ist stärker.
Es ist gar nicht so, dass diese Aussicht nun die große Hoffnung wäre, gewesen wäre.
Aber dann wäre die Debatte losgebrochen. Was soll gehen, was will man, vor allem: was wollen die Bürger denn nun wirklich. Bei Hofe wäre Panik. Diese Dynamik hätte eine Rückrufaktion für den aktuellen Spiegel bewirkt, und in der nachgedruckten Ausgabe wäre das gefährlichste Duo getitelt.
Es wäre was los.
So ist aber nichts.
Der Hof ist stärker.
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Donnerstag, 13. August 2026
Im Auftrag welcher Majestät
tagesschauder, 11:11h
Was soll die Polizei dürfen, was nicht? Die klassischen Positionen wechseln derzeit, weil Linke darüber befinden können.
Und das ist die eigentliche Frage: wofür, für wen, wie kontrolliert?
Ob die Geheimpolizei verhören darf oder Agenten einschleusen darf oder Informationen verändern, ist nur ein Segment der Teilfrage der gesetzlichen Grundlagen. Wer bestimmt darüber, was von dem, was gedurft würde, ausgeübt wird?
Da kriegt man das Gruseln, man muss ja nur auf den Thüringer Dienst gucken. Zum Beispiel. Oder Haldenwang. Und für wen die dienen oder schlimmer, wen sie unter Kontrolle haben.
Es wird wieder so laufen, wie es immer ist, wenn irgendetwas politisch behandelt wird: Linke kriegen mehr Geld.
Und das ist die eigentliche Frage: wofür, für wen, wie kontrolliert?
Ob die Geheimpolizei verhören darf oder Agenten einschleusen darf oder Informationen verändern, ist nur ein Segment der Teilfrage der gesetzlichen Grundlagen. Wer bestimmt darüber, was von dem, was gedurft würde, ausgeübt wird?
Da kriegt man das Gruseln, man muss ja nur auf den Thüringer Dienst gucken. Zum Beispiel. Oder Haldenwang. Und für wen die dienen oder schlimmer, wen sie unter Kontrolle haben.
Es wird wieder so laufen, wie es immer ist, wenn irgendetwas politisch behandelt wird: Linke kriegen mehr Geld.
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Mittwoch, 12. August 2026
Funktionär neuen Typs
tagesschauder, 10:41h
Manchen sind noch die Massenorganisationen der DDR ein Begriff, Frauenbund, Gewerkschaft, FDJ, Parteien, alle so wenig Interessenvertretung ihrer Mitglieder wie die SED Partei der Arbeiterklasse. Staatliche systemische Nebenpartei-Strukturen zur Kollektivierung der Bürger.
Die, beispielsweise, FDGB-Mitglieder schauten mit Neid und Bewunderung auf den DGB und die Gewerkschaften, die sich für ihre Mitglieder einsetzten gegen die oberen Mächte, wie es schien.
Wenn man nun den stellvertretenden Chef oder Sprecher der Polizeigewerkschaft ansieht, ist das nicht eine ausgerutschte Altlast, der es nicht ganz begriffen hat, wozu er da sein soll. Er ist genau da, wo wir wieder sind. Zur Verwunderung der einen und zum Entsetzen der anderen, jedoch zum Desinteresse der meisten.
Der hat es halt etwas schneller geschafft.
Die, beispielsweise, FDGB-Mitglieder schauten mit Neid und Bewunderung auf den DGB und die Gewerkschaften, die sich für ihre Mitglieder einsetzten gegen die oberen Mächte, wie es schien.
Wenn man nun den stellvertretenden Chef oder Sprecher der Polizeigewerkschaft ansieht, ist das nicht eine ausgerutschte Altlast, der es nicht ganz begriffen hat, wozu er da sein soll. Er ist genau da, wo wir wieder sind. Zur Verwunderung der einen und zum Entsetzen der anderen, jedoch zum Desinteresse der meisten.
Der hat es halt etwas schneller geschafft.
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Dienstag, 11. August 2026
Machtergreifung durch Wahlen
tagesschauder, 10:44h
Wenn man sagt, die Hitler-Nazis sind ja auch durch Wahlen an die Macht gekommen, übernimmt man das allseits übernommene Narrativ der Nationalsozialisten, den 30. Januar, den Wahltag, als Tag der Machtergreifung zu feiern. Das war schon damals Schwindel. Das Wahlergebnis hat es ermöglicht, die Machtergreifung einzuleiten.
Es gab kurz danach eine Wahl, die, wie wir heute sagen würden, manipuliert und beeinflusst war, die ermöglichte das Ermächtigungsgesetz, auch unter Gewalt und Nötigung durchgebracht, dann gab es im Herbst eine Art Wahl zur Bestätigung des diktatorischen Systems.
Man hat also, aus nationalsozialistischer Sicht, das Volk beteiligt an der scheinbaren Legitimierung der Machtergreifung beziehungsweise es so aussehen lassen. Tag der Machtergreifung war propagierter Schwindel.
So kann es geschehen.
Muss man hingucken.
Es gab kurz danach eine Wahl, die, wie wir heute sagen würden, manipuliert und beeinflusst war, die ermöglichte das Ermächtigungsgesetz, auch unter Gewalt und Nötigung durchgebracht, dann gab es im Herbst eine Art Wahl zur Bestätigung des diktatorischen Systems.
Man hat also, aus nationalsozialistischer Sicht, das Volk beteiligt an der scheinbaren Legitimierung der Machtergreifung beziehungsweise es so aussehen lassen. Tag der Machtergreifung war propagierter Schwindel.
So kann es geschehen.
Muss man hingucken.
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Montag, 10. August 2026
Verursachende Wirkung
tagesschauder, 10:39h
Kann ja sein, dass die heißesten Monate jemals sich nicht so heiß angefühlt haben, weil durchgehend die Durchschnittstemperatur war, dann kommt einem das nicht so heiß vor wie Superhitze am Tag mit kühleren Nächten.
In den Nachrichten wird gesagt, das war wegen El Nino und wegen Klimawandel. El Nino soll ein Wetterphänomen sein, dann wäre er eine Erscheinung und nicht Ursache, auf jeden Fall ist Klimawandel nicht Ursache für das Wetter, sondern die Summe aller Wetter ist das Klima, und wenn es im langen Zeitraum Änderungen gibt, dann kann man diese Folgeerscheinung als Klimawandel betrachten. Nicht umgekehrt.
Die Nachricht geht also nicht über die Feststellung der Temperaturen hinaus, löst aber bei den Hörern aus, wir müssen aus den Autos aussteigen.
Wie auch immer, bald werden wir sagen können: An uns liegt es nicht.
Wir werden nur noch als Westen die Schuld abbezahlen für zweihundert Jahre Erwärmungsindustrie.
In den Nachrichten wird gesagt, das war wegen El Nino und wegen Klimawandel. El Nino soll ein Wetterphänomen sein, dann wäre er eine Erscheinung und nicht Ursache, auf jeden Fall ist Klimawandel nicht Ursache für das Wetter, sondern die Summe aller Wetter ist das Klima, und wenn es im langen Zeitraum Änderungen gibt, dann kann man diese Folgeerscheinung als Klimawandel betrachten. Nicht umgekehrt.
Die Nachricht geht also nicht über die Feststellung der Temperaturen hinaus, löst aber bei den Hörern aus, wir müssen aus den Autos aussteigen.
Wie auch immer, bald werden wir sagen können: An uns liegt es nicht.
Wir werden nur noch als Westen die Schuld abbezahlen für zweihundert Jahre Erwärmungsindustrie.
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Sonntag, 9. August 2026
Ausblick auf Hoffnung
tagesschauder, 11:30h
Wir haben hier öfter gesagt, Wendestimmung ist keine. Vor vier Jahren wurde mit einem heißen Herbst gerechnet, das war die Befürchtung bei Hofe, die aber nicht von der Realität gedeckt war. Man hatte vorsorglich einen Putschplan initiiert, den man brauchte, um ihn auffliegen zu lassen, und der nie hätte gefährlich werden können.
Die Stimmung ist jetzt etwas anders, näher an Wendestimmung. Merz muss weg, das ist schon Konsens, so sehr, dass wir wieder vorsichtig sein müssen. Kann gut sein, die SPD macht ein Model Egon Krenz mit. Während gleichzeitig die Opposition niedergeschlagen wird durch die Zivilgesellschaft. Das kann gut sein und das ist wahrscheinlich.
Im Osten mag die Wendestimmung bei über 55 Prozent liegen, im Westen gibt es keine nennenswerte. Wer mit wem fertigwird, ist angelegt.
Was den Hof stabilisieren kann, ist Kriegsrecht und Kriegswirtschaft. Ein gegnerischer Hof, bei dem das genauso wäre, ließe sich finden, um im Verbund das Volk von der Wende abzuhalten.
Ansonsten wird ein Herbst nach einem verregneten und nicht so warmen Sommer meistens schön, also hoffen wir, dass es noch mehr regnet.
Die Stimmung ist jetzt etwas anders, näher an Wendestimmung. Merz muss weg, das ist schon Konsens, so sehr, dass wir wieder vorsichtig sein müssen. Kann gut sein, die SPD macht ein Model Egon Krenz mit. Während gleichzeitig die Opposition niedergeschlagen wird durch die Zivilgesellschaft. Das kann gut sein und das ist wahrscheinlich.
Im Osten mag die Wendestimmung bei über 55 Prozent liegen, im Westen gibt es keine nennenswerte. Wer mit wem fertigwird, ist angelegt.
Was den Hof stabilisieren kann, ist Kriegsrecht und Kriegswirtschaft. Ein gegnerischer Hof, bei dem das genauso wäre, ließe sich finden, um im Verbund das Volk von der Wende abzuhalten.
Ansonsten wird ein Herbst nach einem verregneten und nicht so warmen Sommer meistens schön, also hoffen wir, dass es noch mehr regnet.
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Samstag, 8. August 2026
Substanzaneignung
tagesschauder, 10:59h
Wir haben gelernt, kulturell aneignen soll man nicht, weil es kulturelle Aneignung wäre. Da kann man nicht argumentieren „aber schau doch mal“, das geht nicht. Man kann kein Gegenargument auf das Denunziatorische richten.
Der Zweck des Denunziatorischen ist die Denunziation, die Bestimmung, gegen wen man etwas haben darf aus welchen hanebüchenen Gründen auch immer, es sind keine echten Gründe. Es geht nicht darum, Jamaikaner davor zu beschützen, dass Europäer sich die Haare verwickeln. Es geht um Dominanz, und die muss immer wieder gezeigt, ausgeübt und regeneriert werden.
Um noch etwas geht es in diesem Fall. Nämlich darum, dass einmal mehr ein vorwurfsvoller Begriff eingeführt wird, um etwas, das Linke tun, nicht so zu benennen, weil die Bezeichnung weg ist. Linke Kulturpolitik ist Unterwanderung. Das, was da ist, wird politisch instrumentalisiert. Man frage die Fans von Star-Trek oder Doctor Who, was los war. Disneys Genderquatsch, und dann noch die ganze staatlich zerförderte Kultur, all das könnte man kulturelle Aneignung nennen. Kann man aber nicht mehr, es wäre ein Streit um Wörter und Begriffe, nicht gewinnbar.
Letztlich kann dahingestellt bleiben, ob das schon die anfängliche Absicht war, gut möglich wäre es und es spräche nichts dagegen. Kann aber auch wieder sich nur so ergeben haben, wie es immer läuft mit Linken und vorhandener Substanz.
Der Zweck des Denunziatorischen ist die Denunziation, die Bestimmung, gegen wen man etwas haben darf aus welchen hanebüchenen Gründen auch immer, es sind keine echten Gründe. Es geht nicht darum, Jamaikaner davor zu beschützen, dass Europäer sich die Haare verwickeln. Es geht um Dominanz, und die muss immer wieder gezeigt, ausgeübt und regeneriert werden.
Um noch etwas geht es in diesem Fall. Nämlich darum, dass einmal mehr ein vorwurfsvoller Begriff eingeführt wird, um etwas, das Linke tun, nicht so zu benennen, weil die Bezeichnung weg ist. Linke Kulturpolitik ist Unterwanderung. Das, was da ist, wird politisch instrumentalisiert. Man frage die Fans von Star-Trek oder Doctor Who, was los war. Disneys Genderquatsch, und dann noch die ganze staatlich zerförderte Kultur, all das könnte man kulturelle Aneignung nennen. Kann man aber nicht mehr, es wäre ein Streit um Wörter und Begriffe, nicht gewinnbar.
Letztlich kann dahingestellt bleiben, ob das schon die anfängliche Absicht war, gut möglich wäre es und es spräche nichts dagegen. Kann aber auch wieder sich nur so ergeben haben, wie es immer läuft mit Linken und vorhandener Substanz.
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Freitag, 7. August 2026
Geldprobleme
tagesschauder, 11:05h
Da plakatiert ein breites Bündnis, vermutlich weiträumig und flächendeckend, die haben sehr viele Plakate, die Gegenpartei sei „das Symptom, die neoliberale Politik die Ursache“. Für die drohenden Wahlergebnisse.
Das wird dann schon die nächste Umdeutung, die Wahlen lassen sich nicht aufhalten, obschon die sehr glimpflich ausgehen werden für den herrschenden Sumpfklumpen, jetzt ist halt Angst.
Interessant ist das Kleinergedruckte: Gegen Sparzwang.
Das macht Linken am meisten Angst, nicht noch mehr Geld für Linke. Ist ja wesensgleich mit Faschismus.
Jetzt wäre es schön, wir hätten eine FDP oder auch nur eine CDU, die hier einhaken täte. Sparzwang wegen euch, so was. Wer hat uns denn in den Sparzwang geritten, so könnten die kommen.
Aber: nichts.
Darum gibt es eine Antisparzwangkoalition.
Das wird dann schon die nächste Umdeutung, die Wahlen lassen sich nicht aufhalten, obschon die sehr glimpflich ausgehen werden für den herrschenden Sumpfklumpen, jetzt ist halt Angst.
Interessant ist das Kleinergedruckte: Gegen Sparzwang.
Das macht Linken am meisten Angst, nicht noch mehr Geld für Linke. Ist ja wesensgleich mit Faschismus.
Jetzt wäre es schön, wir hätten eine FDP oder auch nur eine CDU, die hier einhaken täte. Sparzwang wegen euch, so was. Wer hat uns denn in den Sparzwang geritten, so könnten die kommen.
Aber: nichts.
Darum gibt es eine Antisparzwangkoalition.
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Donnerstag, 6. August 2026
Ressourcenschonendes Tauwetter
tagesschauder, 10:45h
In totalitären Systemen werden Richtungskonflikte oder Kräftespiele innerhalb der Führung nicht offen ausgetragen, sondern gern ersatzweise in der Kultur. Diskussionen über Formalismus oder um Künstler oder auch nur die Präsenz oder Nichtpräsenz von Kulturmachern, so was sagt was über die Zulässigkeit von Meinungen, die nicht zum Thema gemacht werden, sozusagen etwas über die Breite und Länge des Meinungskorridors oder ähnliches.
So ein Beispiel gerade eben. Monika Gruber hätte gern Kinder gehabt, Focus und Abendzeitung bringen diesen Promi-Klatsch. Monika Gruber ist also zurück bei den Promis, über die es Klatsch-Geschichten in den Promi-Spalten gibt? Die darf wieder?
Das wäre nicht gleich Gorbatschow, aber Chruschtschow, wenigstens Andropow, Kulturschaffende sollen zurückgeholt werden, ohne explizite Rehabilitierung. Es gab ja nie ein Auftrittsverbot für Schostakowitsch.
Man weiß aber auch, dass die Macht nur etwas generöser agiert, weil sie einen Konfliktbereich entschärfen will zwecks eigener Sicherung. Die Ressourcen werden geschont.
So ein Beispiel gerade eben. Monika Gruber hätte gern Kinder gehabt, Focus und Abendzeitung bringen diesen Promi-Klatsch. Monika Gruber ist also zurück bei den Promis, über die es Klatsch-Geschichten in den Promi-Spalten gibt? Die darf wieder?
Das wäre nicht gleich Gorbatschow, aber Chruschtschow, wenigstens Andropow, Kulturschaffende sollen zurückgeholt werden, ohne explizite Rehabilitierung. Es gab ja nie ein Auftrittsverbot für Schostakowitsch.
Man weiß aber auch, dass die Macht nur etwas generöser agiert, weil sie einen Konfliktbereich entschärfen will zwecks eigener Sicherung. Die Ressourcen werden geschont.
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Mittwoch, 5. August 2026
Tausendjuristen
tagesschauder, 11:06h
Da gibt es die tausend befangenen Richter und RAF-artigen Anwälte, die ein Parteiverbot fordern, eine schöne Nachricht für die Medien. Nur einige wenige schauen hin, wer das ist, solche eben.
Die Frage ist doch: Was dachten die eigentlich, was dann ist? Was wollten die erreichen und was dachten sie, wie es wirkt? Nur die Nachricht erzeugen? Der Justiz Dampf machen? Die Gesellschaft einstimmen? Wahlen rückgängigmachen?
Was sie real getan haben, ist, eine Selbstauskunft gegeben. Normalerweise hätte dies keine darüber hinausgehende Relevanz. In unserer Haltungsmedienwirklichkeit aber ist die Selbstauskunft schon identisch mit der Realität, wie wir sie kennen.
Der Verfall mag so weit fortgeschritten sein, dass die selbst nicht merken, dass sie nur sich zu erkennen geben und aus Gewohnheit ihre Wünsche projizieren.
Man muss aber bedenken, das sind Linke. Links ist denunziatorisch. Es ist ganz sicher eingeplant, dass auch die sich melden und sich zeigen, die Widerspruch vorbringen. Die hat man nun erkennungsdienstlich behandelt.
Die Tausendjuristen haben nichts zu befürchten.
Die Frage ist doch: Was dachten die eigentlich, was dann ist? Was wollten die erreichen und was dachten sie, wie es wirkt? Nur die Nachricht erzeugen? Der Justiz Dampf machen? Die Gesellschaft einstimmen? Wahlen rückgängigmachen?
Was sie real getan haben, ist, eine Selbstauskunft gegeben. Normalerweise hätte dies keine darüber hinausgehende Relevanz. In unserer Haltungsmedienwirklichkeit aber ist die Selbstauskunft schon identisch mit der Realität, wie wir sie kennen.
Der Verfall mag so weit fortgeschritten sein, dass die selbst nicht merken, dass sie nur sich zu erkennen geben und aus Gewohnheit ihre Wünsche projizieren.
Man muss aber bedenken, das sind Linke. Links ist denunziatorisch. Es ist ganz sicher eingeplant, dass auch die sich melden und sich zeigen, die Widerspruch vorbringen. Die hat man nun erkennungsdienstlich behandelt.
Die Tausendjuristen haben nichts zu befürchten.
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