Dienstag, 1. September 2026
Kriegspropaganda
tagesschauder, 11:14h
Manche Kommentatoren beklagen Kriegspropaganda, was nur bedeuten kann, die haben nie Kriegspropaganda erlebt. Das bisschen Drohne und Geld für Ukraine und Waffenlieferungen und der russische Präsident wird seine Zurückhaltung aufgeben, das erscheint propagandistisch, würde aber überhaupt nicht reichen für das, was Kriegspropaganda erreichen soll.
Früher waren Kriege die Angelegenheiten der Herrscherhäuser, die zum Dienst geschnappten Soldaten waren nicht gefragt worden. In der Demokratie braucht man einen Kriegsgrund, der den Bürgern ein Interesse vermittelt, unser „Way of Life“ ist bedroht, so war es in den USA zum Beispiel. Das Volk hat kein Kriegsinteresse.
Es kann nun aber heißen, es ist noch schlimmer geworden und unsere Eliten, die das aktuelle Ding unterstützen, legen auf die Meinung im Volk gar keinen Wert mehr, weil sie daran gar nicht denken. Ihnen reicht Drohne und was immer ihnen erzählt wird, sie sind gewöhnt, dass es auf die abweichenden Meinungen nicht ankommt, nicht als Meinung, nur als Abweichung, die mit Erfolg bekämpft wird.
Kriegspropaganda müsste dann nur die Journalisten, Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen erreichen.
Der Vorteil, den sie hätten, dass nämlich der politische Gegner einem Kriegsgegner zugerechnet werden kann, ist doch sehr verlockend.
Früher waren Kriege die Angelegenheiten der Herrscherhäuser, die zum Dienst geschnappten Soldaten waren nicht gefragt worden. In der Demokratie braucht man einen Kriegsgrund, der den Bürgern ein Interesse vermittelt, unser „Way of Life“ ist bedroht, so war es in den USA zum Beispiel. Das Volk hat kein Kriegsinteresse.
Es kann nun aber heißen, es ist noch schlimmer geworden und unsere Eliten, die das aktuelle Ding unterstützen, legen auf die Meinung im Volk gar keinen Wert mehr, weil sie daran gar nicht denken. Ihnen reicht Drohne und was immer ihnen erzählt wird, sie sind gewöhnt, dass es auf die abweichenden Meinungen nicht ankommt, nicht als Meinung, nur als Abweichung, die mit Erfolg bekämpft wird.
Kriegspropaganda müsste dann nur die Journalisten, Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen erreichen.
Der Vorteil, den sie hätten, dass nämlich der politische Gegner einem Kriegsgegner zugerechnet werden kann, ist doch sehr verlockend.
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