Donnerstag, 4. Dezember 2025
Sprache des Grünen Reiches: „Die Reichen“
tagesschauder, 10:51h
Sie kommen nur im Plural vor, als ominöse Gruppe, nicht einmal mehr als Klasse der Besitzer von Produktionsmitteln. Wer von den Reichen spricht, hat die Zuhörer auf seiner Seite, ganz gleich, wie reich er selber geworden ist mit Gerechtigkeit.
Die Reichen sind damit zumindest entpersonifiziert. Von den Reichen kann man etwas verlangen, etwas holen und etwas wegnehmen, ohne Skrupel auszulösen, die Reichen sind abstrakt.
Den vorgetragenen Argumentationen, wenn wir sie so nennen wollen, wird selten widersprochen, weil eine Gegenrede viel komplexer sein müsste.
Antisemitismusforscher könnten hier auch vielleicht Parallelen ziehen, machen sie natürlich nicht.
Die Reichen sind damit zumindest entpersonifiziert. Von den Reichen kann man etwas verlangen, etwas holen und etwas wegnehmen, ohne Skrupel auszulösen, die Reichen sind abstrakt.
Den vorgetragenen Argumentationen, wenn wir sie so nennen wollen, wird selten widersprochen, weil eine Gegenrede viel komplexer sein müsste.
Antisemitismusforscher könnten hier auch vielleicht Parallelen ziehen, machen sie natürlich nicht.
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fritz_,
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 15:23
Zum Beispiel stand dann aber später (heute) in der Zeitung, dass sie es gar "nicht so gemeint oder gesagt" hat, wie sie es gesagt hat; und "beide Seiten" (vgl. 'von beiden Seiten' in der Kolumne vom 14.11.) hätten sich bei ihrer Rede beim Arbeitgebertag missverstanden gefühlt.
Sie hat also womöglich fast nichts gesagt oder gemeint, und wenn doch, waren es beide Seiten, und wenn nicht, war es gefühlt.
Sie sagte laut Zeitung noch, es sei eine Unterstellung, dass sie was gesagt habe, was sie nicht gesagt hat (obwohl das anscheinend in der gewählten Formulierung gar niemand unterstellt hat), aber die Gefühle sind gekränkt und darauf kommt es doch an, wenn die Gefühle gekränkt sind und die Dementis überspezifisch werden.
Sie hat also womöglich fast nichts gesagt oder gemeint, und wenn doch, waren es beide Seiten, und wenn nicht, war es gefühlt.
Sie sagte laut Zeitung noch, es sei eine Unterstellung, dass sie was gesagt habe, was sie nicht gesagt hat (obwohl das anscheinend in der gewählten Formulierung gar niemand unterstellt hat), aber die Gefühle sind gekränkt und darauf kommt es doch an, wenn die Gefühle gekränkt sind und die Dementis überspezifisch werden.
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