Montag, 23. März 2026
Störgefühle
tagesschauder, 11:05h
Nach jetzigem Kenntnisstand ist ihr übel mitgespielt worden vom prominenten Ex-Mann, was man niemandem wünscht und wofür sie alle nötige Unterstützung und jeden Zuspruch verdient.
Indes sollte man sich nie dazu hinreißen lassen, sich als größtes Opfer seit Beginn der Aufzeichnungen zu gerieren, das vermindert die Empathie, und das schadet gerade dann, wenn man sich auch für andere einsetzen will.
Man kann sich ja gern instrumentalisieren lassen für themennahe Zwecke, jetzt ist es mal nicht Lockerung der Schuldenbremse, sondern Strafe für digitale Gewalt, aber auch da sollte der Eindruck vermieden werden, für die Inszenierung gecastet worden zu sein.
Schon gar nicht sollte die Aufmerksamkeit zu Lasten anderer Opfer abgezogen werden.
Das sind alles Sachen, die normal sein müssten, von denen aber gar kein Normalfall mehr existiert, der das normale Muster zeigen könnte.
Dann sagen manche, was ist nun mit dem, der wird erledigt ohne Prozess, hat er sich nun strafbar gemacht oder nicht?
Jetzt wäre es eigentlich gar nicht falsch, die Strafbarkeit außer Acht zu lassen, weil eben nicht alles Üble strafbar sein soll und die Normalgesellschaft durchaus Dinge und Verhalten ächten kann, die nicht vom Strafrecht erfasst sind und aus denen sich der Staat herauszuhalten hätte.
Was hier nun das große Störgefühl auslöst, ist, dass es eben nicht die Gesellschaft normaler Leute macht, sondern die Kaste, der Hof, sozusagen ein Quasi-Staat mit Quasi-Normen in einer Pseudo-Öffentlichkeit. Showprozess in gleichgeströmter Willkür der Haltungsqualifizierten.
Daran sollte man keine Freude haben, das ist nicht weniger bedrohlich, als es eine komplette Gleichgültigkeit wäre.
Indes sollte man sich nie dazu hinreißen lassen, sich als größtes Opfer seit Beginn der Aufzeichnungen zu gerieren, das vermindert die Empathie, und das schadet gerade dann, wenn man sich auch für andere einsetzen will.
Man kann sich ja gern instrumentalisieren lassen für themennahe Zwecke, jetzt ist es mal nicht Lockerung der Schuldenbremse, sondern Strafe für digitale Gewalt, aber auch da sollte der Eindruck vermieden werden, für die Inszenierung gecastet worden zu sein.
Schon gar nicht sollte die Aufmerksamkeit zu Lasten anderer Opfer abgezogen werden.
Das sind alles Sachen, die normal sein müssten, von denen aber gar kein Normalfall mehr existiert, der das normale Muster zeigen könnte.
Dann sagen manche, was ist nun mit dem, der wird erledigt ohne Prozess, hat er sich nun strafbar gemacht oder nicht?
Jetzt wäre es eigentlich gar nicht falsch, die Strafbarkeit außer Acht zu lassen, weil eben nicht alles Üble strafbar sein soll und die Normalgesellschaft durchaus Dinge und Verhalten ächten kann, die nicht vom Strafrecht erfasst sind und aus denen sich der Staat herauszuhalten hätte.
Was hier nun das große Störgefühl auslöst, ist, dass es eben nicht die Gesellschaft normaler Leute macht, sondern die Kaste, der Hof, sozusagen ein Quasi-Staat mit Quasi-Normen in einer Pseudo-Öffentlichkeit. Showprozess in gleichgeströmter Willkür der Haltungsqualifizierten.
Daran sollte man keine Freude haben, das ist nicht weniger bedrohlich, als es eine komplette Gleichgültigkeit wäre.
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