Donnerstag, 1. Oktober 2026
Anfangsantifaschismus
tagesschauder, 11:10h
Wir müssen uns natürlich auch selbst fragen, ob wir nicht gar in demselben Mentalzustand sind, nur andersherum, wie Hape und Didi, dass also die und die Sonstigen ganz oder teilweise rechthaben und wir so sind, wie uns sie vorkommen, verbohrt und unfähig zum parteifreien Denken. Die denken ja auch, sie denken selbst und wissen was.
Wir werden es nicht abschließend beantworten können, weil wir nicht außerhalb unseres Denkens denken können, ist halt so.
Wir können mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass die sich selbst so eine Frage schon mal nicht stellen, die Fragestellung ist bereits ein Ansatz gegen paranoid-narzisstisches Besserwissen.
In seiner Rede redet Kerkeling vom Oberbegriff her, der da ist Faschismus, er schlussfolgert aus seinem eigenen Folgeentwurf. Faschismus, also muss den Anfängen gewehrt werden. Alles ist möglich, also auch Buchenwald. Das geht in der Comedy, ist aber logisch mangelhaft. Didi hat es etwas konkreter gemacht, Bomben und Krieg hat er erlebt, will es nicht noch einmal, das ist ein Grund für sein Argument für die Begründung der Notwendigkeit. Funktioniert auf der Bühne, ist aber keine politische Logik.
Wenn wir es unterlassen, den Argumentationsvektor auf einen emotional besetzen metaphorischen umschreibenden Begriff zu richten, können wir zumindest sicher sein, nicht auf einen selbstgemachten Trick hereinzufallen.
Wir werden es nicht abschließend beantworten können, weil wir nicht außerhalb unseres Denkens denken können, ist halt so.
Wir können mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass die sich selbst so eine Frage schon mal nicht stellen, die Fragestellung ist bereits ein Ansatz gegen paranoid-narzisstisches Besserwissen.
In seiner Rede redet Kerkeling vom Oberbegriff her, der da ist Faschismus, er schlussfolgert aus seinem eigenen Folgeentwurf. Faschismus, also muss den Anfängen gewehrt werden. Alles ist möglich, also auch Buchenwald. Das geht in der Comedy, ist aber logisch mangelhaft. Didi hat es etwas konkreter gemacht, Bomben und Krieg hat er erlebt, will es nicht noch einmal, das ist ein Grund für sein Argument für die Begründung der Notwendigkeit. Funktioniert auf der Bühne, ist aber keine politische Logik.
Wenn wir es unterlassen, den Argumentationsvektor auf einen emotional besetzen metaphorischen umschreibenden Begriff zu richten, können wir zumindest sicher sein, nicht auf einen selbstgemachten Trick hereinzufallen.
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