Mittwoch, 30. September 2026
Berlin hat gewählt
Nun kommt also heraus, die Berliner Wahlgewinnerin gehört dem Milieu an, als dessen Vorzeigefrau sie die Wahl gewonnen hat. Die Überraschungen lassen auch immer mehr nach.

Das macht sie bei denen, die es noch nicht wussten, in ihrem Milieu nur noch glaubwürdiger und vertrauenswürdiger, außerhalb des Milieus spielt es keine Rolle, weil es wirkungslos bleibt. Manche Altkommentatoren sehen sie beschädigt, die verstehen bloß nichts. Die sind für das Milieu nur Kampagnenmacher.
Auch die Anzeige wegen Antisemitismusvorwurfs wird als aussichtslos bewertet, doch darauf kommt es nicht an. Das bewirkt nur, dass sich das Milieu nicht die Bezeichnung antisemitisch zurechnen lassen muss und dass es Vorwürfe aus der rassistischen Mehrheitsecke sind.

Im Kulturradio war zu hören, der Volksbühnenintendant zieht ein positives Fazit von der Schwimmbeckenaktion, er lässt Gequatsche ab, dass man dem Senat zeigen wollte, „wenn ihr es nicht schafft, dann eben wir“, es habe nur gute Reaktionen gegeben und eine rassistische Kampagne. Das von der rassistischen Kampagne kommt nicht mal als O-Ton, sondern als Beitragstext.

In diesen Zeiten könnten SPD und Grüne gar nicht vermitteln, warum sie keinen antirassistischen fortschrittlichen Senat unter der Wahlgewinnerin bilden täten, und wir Vulgärdemokraten haben das Wahlergebnis zu akzeptieren. So ist Berlin.

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