Samstag, 14. März 2026
Transitives Krachen
tagesschauder, 10:19h
Krachen ist kein transitives Verb, man kracht nicht wohin oder woher. Im Zeitungsdeutsch aber doch, diese Unart ist standardisiert, derzeit kracht dauernd ein Auto in einen Baum oder ein Fahrradfahrer kracht in die Straßenbahn. Woher krachten sie? Wird nicht gesagt.
Die Sprachschlamperei kommt aus dem Drang, die Nachricht hochzuschreiben mit emotional aufgeladenen großen Wörtern. Das soll ein Bild vermitteln in knappen Formulierungen.
Tut es nicht.
Aber nicht nur das, es ist eben keine Beschreibung des Geschehens, keine Handlung mit handelnden Personen, sondern ein Ersatz für die Darstellung dessen, was getan wird und von wem. Eine laute Verdeckung.
Mehr krachen als zeigen.
Die Sprachschlamperei kommt aus dem Drang, die Nachricht hochzuschreiben mit emotional aufgeladenen großen Wörtern. Das soll ein Bild vermitteln in knappen Formulierungen.
Tut es nicht.
Aber nicht nur das, es ist eben keine Beschreibung des Geschehens, keine Handlung mit handelnden Personen, sondern ein Ersatz für die Darstellung dessen, was getan wird und von wem. Eine laute Verdeckung.
Mehr krachen als zeigen.
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