Montag, 27. April 2026
Kampfkultur
Im Kulturradio, es waren möglicherweise die Zeitungsfeuilletons, es war so früh, thematisierte man, dass in Sachsen-Anhalt die Mehrheitspartei die Kulturpolitik ganz oben im Wahlprogramm stehen habe, die bei den anderen Parteien üblicherweise kurz vor Schluss komme.
Was dann auch erklärt, was aus der Kultur geworden ist, ein Förderbrei mit Kulturgequatsche. Die Profiteure haben nun Angst vor Streichungen und betreiben noch mehr Kulturgequatsche, etwa, dass bei einer Regierungsübernahme dann altertümliche überkommene Kultur wiederaufgestellt werde.

Die Regierungsübernahme wird es nicht geben, die Angst ist mal ganz nett.
Die Kulturförderfinanzierten könnten ja mal etwas bieten. Nicht nur Gequatsche, dass man, wie es im Radio kurz danach zu hören war, das Theaterfestival brauche, damit man mal herumkommt und sieht, welche Vielfalt bei den anderen stattfindet.

Die Kultur kann nicht mehr bis zu den Wahlen restauriert werden. Was geht, ist, gegen diejenigen vorzugehen, die die staatliche Kultur für unzulänglich halten.
Wir werden den Begriff Kulturleugner kennenlernen oder gleich Kulturfeinde.

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