Montag, 18. Mai 2026
Sprache des Grünen Reiches: Druck
tagesschauder, 10:35h
Jetzt gerade in mehreren Überschriften und sonst auch dauernd, irgendetwas steht unter Druck oder irgendwer hat Druck. Sehr oft ist es die Demokratie, und immer ist es leeres Gerede.
Eine als angespannt empfundene Situation müsste vom Journalisten dargestellt werden, wer tut was und was wirkt wie, Druck hingegen umschreibt eine angebliche Wirkung von etwas, das demzufolge existiert und wirkt.
Das ist nicht nur das Zeitungsdeutsch, das dem Schreiber das Schreiben vereinfacht, es gehört zur Sprache des Grünen Reiches, weil es dem Leser ein Gefühl überträgt für etwas, von dem er im Übrigen ausgeschlossen ist. Man soll mitfühlen, ohne aktiv beteiligt zu sein, man soll passiv bleiben bei dem Geschehen, das einen etwas angehen müsste, so dass man in die Polition versetzt wird desjenigen, der zu glauben hat, was da steht und gesagt wird.
Wenn es Druck gibt, dann auf den Leser.
Wenn die Herrschaftskräfte sich der Sache widmen, dann mit Hochdruck.
Eine als angespannt empfundene Situation müsste vom Journalisten dargestellt werden, wer tut was und was wirkt wie, Druck hingegen umschreibt eine angebliche Wirkung von etwas, das demzufolge existiert und wirkt.
Das ist nicht nur das Zeitungsdeutsch, das dem Schreiber das Schreiben vereinfacht, es gehört zur Sprache des Grünen Reiches, weil es dem Leser ein Gefühl überträgt für etwas, von dem er im Übrigen ausgeschlossen ist. Man soll mitfühlen, ohne aktiv beteiligt zu sein, man soll passiv bleiben bei dem Geschehen, das einen etwas angehen müsste, so dass man in die Polition versetzt wird desjenigen, der zu glauben hat, was da steht und gesagt wird.
Wenn es Druck gibt, dann auf den Leser.
Wenn die Herrschaftskräfte sich der Sache widmen, dann mit Hochdruck.
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