Samstag, 2. Mai 2026
Spirale der Depression
Er redet, wie er es versteht, Merkelkanzleramtschef Altmaier sagt in oder laut Bild, die Situation war noch nie so irgendwas, weil es immer die Möglichkeit einer anderen Regierung gegeben hätte.
Diese Möglichkeit war immer schon sehr theoretisch, da wirkt das Bild nach, dass die FDP den Kanzler gewechselt hat vor 42 Jahren. Was der Altminister jetzt zum Ausdruck bringt, ist die interne Ratlosigkeit, die in die vermeintliche Situation projiziert wird. Die Lage ist so aussichtslos wie die innere Befindlichkeit. Man taugt nichts, also ist die Lage alternativlos.

Es geht jetzt und hier nicht um die Möglichkeiten, die nicht genutzt und nicht wahrgehabt werden, sondern um die Unfähigkeit, mit der Lage umzugehen, selbst wenn sie so wäre. Dann müsste man erst recht, aus CDU-Sicht, mit der SPD zu brauchbaren Kompromissen kommen, das erfordert halt politisches Geschick, das komplett abhandengekommen ist. Man kann gerade noch mitmachen, um geduldet zu werden, mehr auch nicht.
Die Spirale der Depression dreht sich weiter.

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