Mittwoch, 20. Mai 2026
Systemvergleich
Internetautor Danisch hat eine Übersetzung eines arabischen Tweets, in dem der Verfasser ausführt, wie er die Unterschiede der Systeme erlebt und versteht; bei uns ist „das System“ nicht der Diktator, dessen Bild überall angebracht ist, sondern die Art, sich an die Regeln zu halten. Geldstrafen drohen, ansonsten nicht viel und schon gar keine drakonischen barbarischen Bestrafungen, alle bleiben bei Rot an der Ampel stehen wie er auch selbst, obwohl kein Auto kommt.

Wo das mit dem Stehenbleiben bei Rot noch vorkommt, wissen wir nicht, Berlin wird es nicht sein, indes ist es kein Zufall, dass den Unterschied im Funktionieren ein Schriftsteller bemerkt, der die erlebten Systeme auf der mentalen Ebene betrachtet.

Wenn gar kein Verkehr stattfindet, gibt es nichts zu regeln und die Ampel hat keinen Sinn. Wenn bloß gerade keiner kommt, dann deshalb, weil sich die anderen an die Regeln halten. Man kann sehr dicht aneinander vorbeifahren, wenn es berechenbar ist, wie der andere Autofahrer sich verhält.

Das System der Regelungen, Überregulierungen, und des Einverständnisses, sie aus Achtung fürs Gesetz zu befolgen, hat die bekannte innere Angreifbarkeit, die darin liegt, die eigenen Grundlagen nicht zu garantieren. Angreifer ist aber nicht ein Diktator oder Eroberer, kann es natürlich auch geben, was wir erleben, ist eine Veränderung im Verständnis, was die Regeln seien, nämlich die linksgrünen. Die wurden nirgends kodifiziert, gelten aber als Konsens in der bunten Vielfaltsgesellschaft.
Wie wir mental herunterkommen konnten, lässt sich besser verstehen nach diesem Systemvergleich.

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