Donnerstag, 21. Mai 2026
Verlustängste
tagesschauder, 11:19h
Früher, alte Bundesrepublik, gab es Regierungswechsel, die vom Wähler herbeigeführt wurden, und die in die Opposition geschickte Partei beschäftigte sich damit, sich zu regenerieren. Herbert Wehner sagte, jetzt dauert es fünfzehn Jahre bis zur nächsten SPD-Bundesregierung, so war es auch, Gerhard Schröder kam als Erneuerer, es hat funktioniert.
Das sind Mindestanforderungen daran, wie es laufen soll, Wechsel des verbrauchten Personals, weil Verbrauch bedeutet, es wird zu viel Aufwand für den Erhalt der eigenen Position betrieben.
Unsere heutigen Führungskader scheinen zu spüren, dass sie zu der Erneuerung nicht mehr fähig wären, einfach weil sie es übertrieben haben mit der Machterschleichung. Sie dachten, sie sichern sich vor möglicher Abwahl ab, indem sie durch alle Institutionen marschieren und das Land besetzt halten. Das Feld bekommt Geld von der Regierung dafür, die Regierung zu erhalten, das geht nur am Anfang gut, aber nicht mehr, wenn gar nichts Anderes mehr geschieht. Eine Erneuerung in der Opposition ist auch nicht mehr realistisch.
So lässt sich der Zustand beschreiben.
Was das Abwählen angeht, wäre es sehr optimistisch anzunehmen, dass das noch möglich wäre. Hätte geschehen können. Die hätten einen FDP-Ministerpräsidenten haben können, wollten sie nicht. Abwahl wäre für die der Komplettverlust, an dieser Variante bemisst sich, wozu sie bereit sind.
Das sind Mindestanforderungen daran, wie es laufen soll, Wechsel des verbrauchten Personals, weil Verbrauch bedeutet, es wird zu viel Aufwand für den Erhalt der eigenen Position betrieben.
Unsere heutigen Führungskader scheinen zu spüren, dass sie zu der Erneuerung nicht mehr fähig wären, einfach weil sie es übertrieben haben mit der Machterschleichung. Sie dachten, sie sichern sich vor möglicher Abwahl ab, indem sie durch alle Institutionen marschieren und das Land besetzt halten. Das Feld bekommt Geld von der Regierung dafür, die Regierung zu erhalten, das geht nur am Anfang gut, aber nicht mehr, wenn gar nichts Anderes mehr geschieht. Eine Erneuerung in der Opposition ist auch nicht mehr realistisch.
So lässt sich der Zustand beschreiben.
Was das Abwählen angeht, wäre es sehr optimistisch anzunehmen, dass das noch möglich wäre. Hätte geschehen können. Die hätten einen FDP-Ministerpräsidenten haben können, wollten sie nicht. Abwahl wäre für die der Komplettverlust, an dieser Variante bemisst sich, wozu sie bereit sind.
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