Freitag, 1. Dezember 2017
ZEIT-Zeugen
Zeit-Online hat: "Die Aktivisten vom Zentrum für Politische Schönheit haben Björn Höcke ein Holocaustmahnmal vor die Tür gesetzt. Was treibt sie an? Die ZEIT hat sie über Monate begleitet."

Vielleicht gerade dies?
Von der ZEIT über Monate begleitet zu werden, ist schon ein Motiv.

Aber eine Zeit muss die ZEIT haben. Schön, dass Journalisten unserer Regenbogenpresse noch so lange recherchieren, wie es der Gegenstand verlangt.

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Donnerstag, 30. November 2017
Menschlein bei Maischberger
Man hat den Pfeiffer unter den Kriminologen und das Maasmännchen gegen die Normale gesetzt, die sagt, wie sich die brutale Gewaltkriminalität entwickelt und dass wir das wahrnehmen müssen, um darüber reden zu können. Man lässt sie halbwegs ausreden, dann fragt der amtierende Minister für Justiz und Verbraucheraufklärung, was denn nun zu tun wäre.
Ist ja schön, dass er die Opposition um Rat fragt. Es ist aber nicht nur eine rhetorische Frage, sondern zudem ein propagandataktischer Trick, ein Themenwechsel. Die Zustandsbeschreibung ist ihm unangenehm. Er will die Sache ins Ratlose ziehen. Tja, was nur, was nur, vielleicht sagt sie ja sogar was, das man gegen sie verwenden kann.

Aber wenn er schon mal fragt: Es geht nicht nur darum zu sagen, jetzt sind sie nun mal da, gucken wir weiter. Es geht um politische Verantwortung.
Das klingt jetzt zwar nach parteipolitischer Ausnutzung, ist aber für die Zukunft relevant. Die Politiker müssen zur Verantwortung gezogen werden.
Die Verantwortlichkeit muss im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Das ist Generalprävention.

Das ist es doch, wofür sie bezahlt werden wollen, die hohe Verantwortung.

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Mittwoch, 29. November 2017
Juristisches Verständnis kultureller Eigenarten
Noch so eine Rechtsbiegung; wenn es kulturellen Rabatt bei der Strafzumessung gibt, ist das ja sogar irgendwo gesetzlich vertretbar, wenn auch rechtspolitisch verheerend -- dann müsste aber Selbiges etwa bei der Bewertung der Zeugenaussagen zur Anwendung kommen. Dann müsste die Horde Cousins, die aussagt, dass das Opfer angefangen hat, ebenso kulturell gewürdigt werden, dann müsste das Gericht feststellen, dass sie durch ihre Kultur dazu gehalten sind, so auszusagen, und dass dieser Aussage ein verminderter Beweiswert zukommt.
Das sind so die kulturellen Feinheiten, die es zu verstehen gilt.

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Dienstag, 28. November 2017
Rassisten im Interview
Eigentlich ist es zu blöd und nicht diskutabel, aber von gewisser Bedeutung, wenn Zeit-Online damit aufmacht:
"Deutschland ist immer noch eine Klassengesellschaft, sagt Bosch-Erbin und Spenderin Ise Bosch. Ein Gespräch über Gerechtigkeit, Reichtum, Populismus und weiße Männer".

Da führt sie an, viele ihrer Bekannten und Freundinnen müssen allein aufgrund ihrer anderen Hautfarbe viel länger nach einer Wohnung suchen. „Oder nehmen Sie das Thema Heiraten: Die Menschen kommen immer häufiger aus der gleichen sozialen Schicht, dem gleichen sozialen Umfeld. Arzt heiratet Ärztin. Dabei ist Heirat eines der besten Mittel, Schichtengrenzen zu überwinden. Ich halte das auch für die beste Antwort auf den grassierenden Rassismus: eine echte Durchmischung.“
Dieser Blödsinn ist so gefährlich, weil das Individuum nie ausreichend durchmischt sein wird. Mal drüber nachdenken.
ZEIT ONLINE fragt: „Martin Schulz ist mit einem Gerechtigkeitswahlkampf krachend gescheitert und auch in Nordrhein-Westfalen oder Bayern haben viele Menschen die AfD gewählt. Der Bevölkerung scheint das Thema nicht so wichtig zu sein.“
Was die Zeitlinge nicht verstehen, ist, dass es eben kein Gerechtigkeitswahlkampf war. Die Wähler lassen sich da weniger vormachen als Journalixe.
Frau Bosch weiß: „An der Oberfläche hat das Flüchtlingsthema alles dominiert, darunter ist das Soziale untergegangen. Aber diese Themen darf man nicht gegeneinander ausspielen. Und vielleicht war auch ein weißer Mann die falsche Figur dafür.“
Das Flüchtlingsthema hat den Wahlkampf dominiert? Als Neurose durch Verdrängung vielleicht. Und wäre dann nicht der weiße Mann gerade die richtige Figur gewesen?

Die Journalisten fühlen sich gemeint: „Und jetzt sitzen Ihnen hier wieder zwei weiße Männer gegenüber.“
Bosch darauf: „Es liegt ja nicht am Persönlichen, mein Respekt vor den weißen Männern. Aber es müssen jetzt auch mal andere sprechen.“
Darauf hätte man eher kommen können. Das hätte sie machen können.
Oder den Kühlschrank Bosch von Axel Hacke zu Wort kommen lassen, der ist gescheiter.

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Montag, 27. November 2017
Maßstab Putin
Der Gerd, Altkanzler Schröder, sagte neulich, wir könnten froh sein, Putin zu haben. Mit haben meinte er, dass der in Russland regiert, nicht, dass wir ihn kriegen sollen.

Könnte sein, dass er sogar rechthat. Wir müssen froh sein, wenn ein Politiker, sagen wir mal, vom Modell Strauß seine Geschäfte macht und zu diesem Zweck das gelenkte Staatswesen aufrechterhält. Wir hätten es natürlich lieber, wenn Politiker uneigennützig handeln würden oder wenn der Eigennutz in der Bezahlung bestünde und gegebenenfalls in der Würdigung ihrer Verdienste. Menschen, die so wären, schaffen es nicht in die Politik. Strauß, Schröder, Putin, sie führen das Land wie ein Unternehmen, ihr Erfolg ist an dessen Gedeih gebunden, weil sie sich daran bereichern. Sie brauchen gut ausgebildete arbeitsame Bürger, da überschneiden sich die Interessen mit denen des Landes. Wenn jemand auch noch mit der Opposition demokratisch umgeht, wäre das sehr lupenrein. Mehr können wir vielleicht nicht verlangen.
Denn wir haben nicht einmal das.

Wir haben das, was sich selbst als links betrachtet, deshalb bleiben wir in dieser Terminologie. Linke Politik lebt von der Destruktivität, die linken Politiker bereichern sich daran, die Substanz zu zerstören. Sie agieren gegen Land und Volk. Sie sind die Parasiten, die den Organismus zerstören. Aus Sicht der Parasiten ist immer genug Organismus da.
Doch, mit Putin wären wir besser dran.

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Sonntag, 26. November 2017
Angeland
Zwei Dinge sind dokumentarisch festzuhalten.
Lindner hat auf dem FDP-Parteitag erzählt, wie das war, da habe die FDP mit der Union eine Absprache getroffen, im späteren Papier war die Passage geändert worden, weil die Grünen das so nicht wollten. Für Schiller-Freunde: „Vor Tische las man's anders.“ Dies sei, so Lindner, nicht nur schlecht für Deutschland gewesen, sondern habe auch gezeigt, wie in der Jamaika-Regierung agiert worden wäre. Und da hat er recht. Da muss man gehen.
Diese Merkelei wird aber in der Presse gar nicht behandelt, dabei müsste sie das Hauptthema sein.
Das ist unsere Kanzlerin.
Das ist die, von der die Presse regiert werden möchte. Und von der sie will, dass das Land von ihr regiert wird.
Merkelpresse.

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