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Dienstag, 4. März 2025
Kriegsgrund
tagesschauder, 10:45h
In einem normalen Land wäre das mit Verteidigung und Rüstung so, dass die Armee befähigt und ausgerüstet für Verteidigung gegen einen Angriff ist und die Politik dafür sorgt, dass kein Krieg ausbricht, schon gar keine eigene Aggression.
Wir haben es aber umgekehrt, eine untaugliche Bundeswehr und größenwahnsinnige Politiker. Haben wir das Vertrauen, dass sie mit der Wehrfähigkeit verantwortlich umgingen?
Dann bleibt die Frage, ob es den Frieden stabilisiert, nicht verteidigungsfähig zu sein, das klingt nach vielen wünschenswerten Voraussetzungen.
Wir haben gelernt, dass immer die Rüstungskonzerne profitieren und darum einen Verbrauch von Kriegsgerät wollen, auch kippen wir beim Gedanken an Nato in Ohnmacht – das Kriegsinteresse unserer politischen Klasse übersehen wir, es ist wie immer Geld. Das wird nun lockergemacht.
800 Milliarden, für den Anfang.
Es gab schon geringere Kriegsanlässe.
Wir haben es aber umgekehrt, eine untaugliche Bundeswehr und größenwahnsinnige Politiker. Haben wir das Vertrauen, dass sie mit der Wehrfähigkeit verantwortlich umgingen?
Dann bleibt die Frage, ob es den Frieden stabilisiert, nicht verteidigungsfähig zu sein, das klingt nach vielen wünschenswerten Voraussetzungen.
Wir haben gelernt, dass immer die Rüstungskonzerne profitieren und darum einen Verbrauch von Kriegsgerät wollen, auch kippen wir beim Gedanken an Nato in Ohnmacht – das Kriegsinteresse unserer politischen Klasse übersehen wir, es ist wie immer Geld. Das wird nun lockergemacht.
800 Milliarden, für den Anfang.
Es gab schon geringere Kriegsanlässe.
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Montag, 3. März 2025
Mangelnde Nachfrage nach Reformkommunismus
tagesschauder, 11:03h
Es ist grundsätzlich zu begrüßen, wenn eine neue Partei gegründet wird, ganz gleich mit welcher Programmatik oder als Abspaltung wovon. Da gehen Personen ein neues Risiko ein und erweitern die Auswahl.
Die Wahlergebnisse sind nur selten eine Belohnung, aber meistens zu erklären. Werte-Union oder die anderen Kleinparteien haben genau den Erfolg gehabt, der ihrem Einsatz und ihrer Präsenz entspricht. Wofür hätten sie mehr kriegen sollen.
Bei Sahra Wagenknecht sieht es etwas anders aus, die Präsenz war bestens und die ersten Erfolge vielversprechend. Die Fehler kann man analysieren. Beinah im Bundestag ist auch gar nicht schlecht.
Man muss aber zu der Einsicht kommen, dass Reformkommunisten nicht nachgefragt werden.
Sie verbessern nicht den Kommunismus, sie führen der urkommunistischen Partei nur wieder die Wähler zu.
Bündnis Sahra Wagenknecht war nicht wieder einmal die gute Idee, die von den Falschen umgesetzt wurde, es war wohl ein Fall von ein paar richtigen Ideen in den falschen.
Die Wahlergebnisse sind nur selten eine Belohnung, aber meistens zu erklären. Werte-Union oder die anderen Kleinparteien haben genau den Erfolg gehabt, der ihrem Einsatz und ihrer Präsenz entspricht. Wofür hätten sie mehr kriegen sollen.
Bei Sahra Wagenknecht sieht es etwas anders aus, die Präsenz war bestens und die ersten Erfolge vielversprechend. Die Fehler kann man analysieren. Beinah im Bundestag ist auch gar nicht schlecht.
Man muss aber zu der Einsicht kommen, dass Reformkommunisten nicht nachgefragt werden.
Sie verbessern nicht den Kommunismus, sie führen der urkommunistischen Partei nur wieder die Wähler zu.
Bündnis Sahra Wagenknecht war nicht wieder einmal die gute Idee, die von den Falschen umgesetzt wurde, es war wohl ein Fall von ein paar richtigen Ideen in den falschen.
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Sonntag, 2. März 2025
Gerahmte Prämissen
tagesschauder, 10:46h
Ein gerade häufig auftretendes Beispiel für Framing im genaueren Sinne ist die im Offiziell-Rechtlichen Rundfunk und in den Zeitungen formulierte Frage, warum die Ostdeutschen sich radikalisiert haben. Das Wahlergebnis wird als Radikalisierung gelesen, durch Benennung. Mittels der Frage nach dem Warum wird diese Implikation vollzogen. Sie befindet sich also im Rahmen. Nicht im Rahmen befindet sich die Frage, ob nicht etwa die Politik sich radikalisiert hat und die Wähler da geblieben sind, wo sie waren.
Dieser Gedanke kommt gar nicht vor, er kommt nicht in den Rahmen.
Ein weiteres Beispiel, „beide Seiten nehmen die Mitte in die Zange“, „die Zündschnur wird kürzer“, „die Bereitschaft zur Verständigung sinkt“, all dies, was ja nicht sofort falsch klingt. Es klingt nach Beschreibungen der Gräben und Risse zwischen den Menschen. Polarisierung wird dann meistens gesagt.
Dasselbe, was mit Polarisierung angesprochen ist, kann genausogut ganz anders benannt werden, nämlich als stärker gewordener Konsensdruck.
Dieses Wort fällt aber aus dem Rahmen oder wird draußengehalten von denjenigen, die den Konsensdruck veranstalten und lieber von Polarisierung reden, weil das einen völlig anderen Verlauf der Debatte, wenn es denn eine ist, vorzeichnet.
Also bitte immer darauf achten, welche Prämissen im Rahmen sein sollen und welche nicht.
Dieser Gedanke kommt gar nicht vor, er kommt nicht in den Rahmen.
Ein weiteres Beispiel, „beide Seiten nehmen die Mitte in die Zange“, „die Zündschnur wird kürzer“, „die Bereitschaft zur Verständigung sinkt“, all dies, was ja nicht sofort falsch klingt. Es klingt nach Beschreibungen der Gräben und Risse zwischen den Menschen. Polarisierung wird dann meistens gesagt.
Dasselbe, was mit Polarisierung angesprochen ist, kann genausogut ganz anders benannt werden, nämlich als stärker gewordener Konsensdruck.
Dieses Wort fällt aber aus dem Rahmen oder wird draußengehalten von denjenigen, die den Konsensdruck veranstalten und lieber von Polarisierung reden, weil das einen völlig anderen Verlauf der Debatte, wenn es denn eine ist, vorzeichnet.
Also bitte immer darauf achten, welche Prämissen im Rahmen sein sollen und welche nicht.
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Samstag, 1. März 2025
Spaltende Zerrissenheit
tagesschauder, 10:30h
Was die politischen Beobachter, die nicht schlechten, so sagen, ja schon, Friedrich Merz hätte konsequent Merkel canceln müssen, aber dies oder eine Koalition mit der Gegenpartei hätte „die CDU zerrissen“.
Eine Partei zerreißen ist offenbar das, was die Spaltung für die Gesellschaft ist, das Geht-gar-nicht.
Hier verdeckt wieder einmal das Zeitungsdeutsch und das Denken in Kategorien den Blick auf das Geschehen. Leute aus der CDU beschreiben, dass genau das schon geschehen ist durch einen Mitgliederaustausch; genauso viele Austritte wie Eintrittsanträge, was eine Veränderung der Partei als solcher bewirkt hat.
Das Zerreißen wäre gar nichts Neues, es würden wieder welche austreten und dafür Neue dazukommen, wenn man es richtig macht.
Da gab es doch das Foto vom Verhandlungsteam, nur Männer, ganz großer Aufschrei, dann nahmen die doch tatsächlich die Prien und Dorothee Bär oder Beer noch hinein.
Mehr Zerrissenheit kann gar nicht passieren.
Eine Partei zerreißen ist offenbar das, was die Spaltung für die Gesellschaft ist, das Geht-gar-nicht.
Hier verdeckt wieder einmal das Zeitungsdeutsch und das Denken in Kategorien den Blick auf das Geschehen. Leute aus der CDU beschreiben, dass genau das schon geschehen ist durch einen Mitgliederaustausch; genauso viele Austritte wie Eintrittsanträge, was eine Veränderung der Partei als solcher bewirkt hat.
Das Zerreißen wäre gar nichts Neues, es würden wieder welche austreten und dafür Neue dazukommen, wenn man es richtig macht.
Da gab es doch das Foto vom Verhandlungsteam, nur Männer, ganz großer Aufschrei, dann nahmen die doch tatsächlich die Prien und Dorothee Bär oder Beer noch hinein.
Mehr Zerrissenheit kann gar nicht passieren.
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Freitag, 28. Februar 2025
Ruhe vor der Koalition
tagesschauder, 10:46h
Koalitionsverhandlungen beziehungsweise Sondierungsgespräche beginnen, und wie es häufig der Fall ist, zeigt sich der Gewinner gleich am Anfang. SPD. Lars Klingbeil. Unter verhandlungsstrategischen und taktischen Aspekten was für das Lehrbuch: setz den Gegner ins Unrecht, stell maximale Forderungen, um überhaupt zu sprechen!
Es gibt schon geäußerte Hoffnungen, die NiUS-Recherche, die zu der Anfrage geführt hat, könnte die Koalition verhindern, ja, wäre schön, aber das kann die CDU nicht zulassen.
Die Anfrage zurückziehen wäre oberschwach, aber das Nächstschwächere wären alle Zugeständnisse, die gemacht werden können.
Es hat nämlich gegen die sogenannte Empörung sich noch keine Gegenempörung bemerkbar gemacht in der Art „Doch, das wollen wir wissen, die Anfrage geschieht aus Sicht des Souveräns, Sie Linker!“ Das wäre dramaturgisch richtig, das sagen manche Schreiber, aber die CDU ist schön ruhig.
Das wird sie auch bleiben.
Es gibt schon geäußerte Hoffnungen, die NiUS-Recherche, die zu der Anfrage geführt hat, könnte die Koalition verhindern, ja, wäre schön, aber das kann die CDU nicht zulassen.
Die Anfrage zurückziehen wäre oberschwach, aber das Nächstschwächere wären alle Zugeständnisse, die gemacht werden können.
Es hat nämlich gegen die sogenannte Empörung sich noch keine Gegenempörung bemerkbar gemacht in der Art „Doch, das wollen wir wissen, die Anfrage geschieht aus Sicht des Souveräns, Sie Linker!“ Das wäre dramaturgisch richtig, das sagen manche Schreiber, aber die CDU ist schön ruhig.
Das wird sie auch bleiben.
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Donnerstag, 27. Februar 2025
Geteilte Meinungsfreiheit
tagesschauder, 10:25h
Die Nachricht lautet zum Beispiel „Empörung über CDU-Anfrage“ zu der Staatsfinanzierung der Schattenstaatsorganisationen.
Zu Wort kommen dann die Empörten. Das sei Einschüchterung und Mundtotmachen, ganz schlimmer Angriff, die CDU habe gar kein Recht, so was zu fragen.
Nichts mehr mit „Alle können ihre Meinung sagen, müssen eben mit Konsequenzen rechnen“.
Auf der einen Seite muss man mit Konsequenzen rechnen, die da bis zur Existenzvernichtung reichen, auf der anderen Seite gibt es Geld und schlimmstenfalls das Bekanntwerden.
So viel zur Spaltung.
Zu Wort kommen dann die Empörten. Das sei Einschüchterung und Mundtotmachen, ganz schlimmer Angriff, die CDU habe gar kein Recht, so was zu fragen.
Nichts mehr mit „Alle können ihre Meinung sagen, müssen eben mit Konsequenzen rechnen“.
Auf der einen Seite muss man mit Konsequenzen rechnen, die da bis zur Existenzvernichtung reichen, auf der anderen Seite gibt es Geld und schlimmstenfalls das Bekanntwerden.
So viel zur Spaltung.
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Mittwoch, 26. Februar 2025
Tragischer Intendant
tagesschauder, 10:52h
Im Kulturfunk sagen Kulturschaffende, wie sorgenvoll sie auf das Wahlergebnis blicken, so sorgt sich etwa der Intendant von Deutschlands kleinstem Staatstheater, weil der Direktabgeordnete, der zwar Mitglied im Freundesvereins des Theaters sei, jetzt noch höher gewählt wurde, und die ganze Kulturpolitik von denen und so weiter.
Nur gut, dass die in der Opposition sind. Die wollen in die Kulturausschüsse und die Vorsitze haben, aber da müssen sie gewählt werden und hoffentlich.
So labert es sich im Kulturradio. Wer das hört, wird eingestimmt.
Ob der Intendant in Betracht zieht, dass das Wählervotum vielleicht auch gegen ihn geht? Dass er es mitverursacht haben könnte durch sein Polittheater? Wir kennen es nicht näher, aber hegen neunzigprozentige Vermutungen. Na, hundertprozentige.
Als Demokrat sollte er dann wenigstens dazusagen, wie die Wähler denn sonst gegen ihn stimmen könnten.
Als Unseredemokrat braucht er das natürlich nicht.
Nur gut, dass die in der Opposition sind. Die wollen in die Kulturausschüsse und die Vorsitze haben, aber da müssen sie gewählt werden und hoffentlich.
So labert es sich im Kulturradio. Wer das hört, wird eingestimmt.
Ob der Intendant in Betracht zieht, dass das Wählervotum vielleicht auch gegen ihn geht? Dass er es mitverursacht haben könnte durch sein Polittheater? Wir kennen es nicht näher, aber hegen neunzigprozentige Vermutungen. Na, hundertprozentige.
Als Demokrat sollte er dann wenigstens dazusagen, wie die Wähler denn sonst gegen ihn stimmen könnten.
Als Unseredemokrat braucht er das natürlich nicht.
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Dienstag, 25. Februar 2025
Harte Kerne
tagesschauder, 10:51h
Ein CDU-naher Politikberater meinte in der NiUS-Sendung, nun müsse die SPD doch angesichts dieses Wahlergebnisses wieder vernünftig werden.
Ganz und gar nicht.
Die es geschafft haben, sind drin. Denen ist egal, wer noch hätte und wäre und was sollte. Bisschen Redezeit, weniger Posten, aber genug für alle, die da sind, und mehr, als ihnen im Verhältnis zustünde. Wozu Besinnung auf Vernunft.
Die Prozente für die Parteien zeigen ziemlich sicher den jeweiligen Basisbestand der Wähler. Weiter hinunter schwanken werden sie wohl nicht mehr, aber es auch nicht schaffen, mal wieder hinaufzuschwanken. Nach dem kurzen Schreck geht es weiter.
Ganz und gar nicht.
Die es geschafft haben, sind drin. Denen ist egal, wer noch hätte und wäre und was sollte. Bisschen Redezeit, weniger Posten, aber genug für alle, die da sind, und mehr, als ihnen im Verhältnis zustünde. Wozu Besinnung auf Vernunft.
Die Prozente für die Parteien zeigen ziemlich sicher den jeweiligen Basisbestand der Wähler. Weiter hinunter schwanken werden sie wohl nicht mehr, aber es auch nicht schaffen, mal wieder hinaufzuschwanken. Nach dem kurzen Schreck geht es weiter.
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Montag, 24. Februar 2025
Deutliches Signal
tagesschauder, 10:50h
Der wichtigste Satz am Wahlabend kam von Olaf Scholz und blieb völlig unbeachtet. Er werde nicht akzeptieren, dass eine Partei wie die so stark gewählt werde.
Fast wörtlich und komplett sinngemäß. So stark gewählt oder so hohe Wahlergebnisse erziele, das halt.
Das steht ihm nicht zu, Wahlergebnisse nicht zu akzeptieren.
Was nach Gejammere klingt und nach Nichtwahrhabenwollen, ist die Volksverhetzung. Er gibt die Ansage, den Aufruf, man könnte auch sagen das Codewort, zum Kampf.
Wie deutlich Friedrich Merz das Signal braucht, ist nicht ganz klar, wahrscheinlich nicht sehr.
Fast wörtlich und komplett sinngemäß. So stark gewählt oder so hohe Wahlergebnisse erziele, das halt.
Das steht ihm nicht zu, Wahlergebnisse nicht zu akzeptieren.
Was nach Gejammere klingt und nach Nichtwahrhabenwollen, ist die Volksverhetzung. Er gibt die Ansage, den Aufruf, man könnte auch sagen das Codewort, zum Kampf.
Wie deutlich Friedrich Merz das Signal braucht, ist nicht ganz klar, wahrscheinlich nicht sehr.
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Sonntag, 23. Februar 2025
Gefährlich-problematische Gegenmeinungen
tagesschauder, 10:35h
Vor drei Jahren wurde das Pandemie-Thema abgelöst durch das Ukrainekrieg-Thema. Es könnte zeitlich wieder zusammenfallen, dass das Ukrainekrieg-Thema abgelöst wird durch das Pandemie-Thema. Da hätte die neue Regierung gleich ihr Thema. Sollte das dann Zufall sein? Kommt die Pandemie gelegen oder als eingesetztes Mittel?
Noch ist ja nichts entschieden.
Es ist eher der eingerissene Politikstil, der das politische Handeln bestimmt, nicht mehr die Problemlage. Die Politik ist linksaristokratistisch, aus dieser Betrachtung wird die Lage festgestellt, und es sind dann immer die schlimmen Steuerbordvulgaristen bis Faschisten, die gegen den vorgegebenen gesellschaftlichen Konsens sind. Die sind zunächst menschenfeindlich, weil sie mit einem Virus Angst schüren, dann, weil sie gegen Schutzmaßnahmen sind, dann, weil sie den Aggressor nicht verurteilen, und sowieso immer wegen Leugnung von Klima, Vielfalt und Grünen.
Aktuell haben wir dabei eine neue Konstellation, genauer gesagt ist neu daran, dass sie mehr Verrenkungen erfordert für die Darstellung und Propagierung. Die Faschisten sind jetzt für Meinungsfreiheit. Da braucht man mehr Anstrengungen, um die Meinungsfreiheitsfaschisten zu entlarven.
Aber die Ressourcen hat man ja.
Noch ist ja nichts entschieden.
Es ist eher der eingerissene Politikstil, der das politische Handeln bestimmt, nicht mehr die Problemlage. Die Politik ist linksaristokratistisch, aus dieser Betrachtung wird die Lage festgestellt, und es sind dann immer die schlimmen Steuerbordvulgaristen bis Faschisten, die gegen den vorgegebenen gesellschaftlichen Konsens sind. Die sind zunächst menschenfeindlich, weil sie mit einem Virus Angst schüren, dann, weil sie gegen Schutzmaßnahmen sind, dann, weil sie den Aggressor nicht verurteilen, und sowieso immer wegen Leugnung von Klima, Vielfalt und Grünen.
Aktuell haben wir dabei eine neue Konstellation, genauer gesagt ist neu daran, dass sie mehr Verrenkungen erfordert für die Darstellung und Propagierung. Die Faschisten sind jetzt für Meinungsfreiheit. Da braucht man mehr Anstrengungen, um die Meinungsfreiheitsfaschisten zu entlarven.
Aber die Ressourcen hat man ja.
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Samstag, 22. Februar 2025
Neutraler Staat
tagesschauder, 10:20h
Die Neutralitätspflicht des Staates wird immer wieder angemahnt, wenn staatliches Geld für zum Beispiel parteipolitische Zwecke verwendet wird. Das dürfe der Staat nicht, heißt es dann.
Stimmt ja auch, nur ist das eine der Voraussetzungen, die der Staat selbst nicht garantieren kann. Die Neutralität funktioniert, wenn sich die staatlichen Mandatsträger daran halten. Der Staat ist nicht Akteur, sondern Instrument. Das Machtinstrument der Herrschenden, so in marxistischer Diktion.
Es sind Linke, die mit Staatsgeld und mit Staatsmacht etwas tun, was der Staat eigentlich gar nicht darf. Sie halten sich für den Staat und die anderen für Staatsfeinde.
Das Bild von den Vorfeldorganisationen der Linken und Grünen ist darum falsch. Wenn, dann sind die Regierung und die Parteien im Parlament das Vorfeld, das an das Geld herankommt.
Der Staat selbst ist dabei völlig neutral.
Stimmt ja auch, nur ist das eine der Voraussetzungen, die der Staat selbst nicht garantieren kann. Die Neutralität funktioniert, wenn sich die staatlichen Mandatsträger daran halten. Der Staat ist nicht Akteur, sondern Instrument. Das Machtinstrument der Herrschenden, so in marxistischer Diktion.
Es sind Linke, die mit Staatsgeld und mit Staatsmacht etwas tun, was der Staat eigentlich gar nicht darf. Sie halten sich für den Staat und die anderen für Staatsfeinde.
Das Bild von den Vorfeldorganisationen der Linken und Grünen ist darum falsch. Wenn, dann sind die Regierung und die Parteien im Parlament das Vorfeld, das an das Geld herankommt.
Der Staat selbst ist dabei völlig neutral.
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Freitag, 21. Februar 2025
So wird Robert Habeck Bundeskanzler
tagesschauder, 10:42h
Olaf Scholz hat Friedrich Merz noch einmal bescheidgegeben, dass der sich nicht von denen wählen lassen darf, das wäre auch Zusammenarbeit. Klang nach Nebensächlichkeit.
Wenn innerhalb des demokratischen Blocks Links mehr hat als CDU/CSU, haben sie im dritten Wahlgang den Kanzler.
Sollte doch Friedrich Merz die Kampfabstimmung gewinnen, gilt das nicht, er darf die Wahl nicht annehmen. Tut er es doch, entscheidet, anders als zum Beispiel in Thüringen, der Bundespräsident, ob er vereidigt oder Neuwahlen ansetzt.
Friedrich Merz ist nicht einer, der sagt: Na das wollen wir doch mal sehen.
Darum gibt er vorab mit allem nach.
Oder Robert Habeck wird Kanzler.
Wenn innerhalb des demokratischen Blocks Links mehr hat als CDU/CSU, haben sie im dritten Wahlgang den Kanzler.
Sollte doch Friedrich Merz die Kampfabstimmung gewinnen, gilt das nicht, er darf die Wahl nicht annehmen. Tut er es doch, entscheidet, anders als zum Beispiel in Thüringen, der Bundespräsident, ob er vereidigt oder Neuwahlen ansetzt.
Friedrich Merz ist nicht einer, der sagt: Na das wollen wir doch mal sehen.
Darum gibt er vorab mit allem nach.
Oder Robert Habeck wird Kanzler.
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Donnerstag, 20. Februar 2025
Brandgefahr durch unregulierte Meinung
tagesschauder, 10:21h
Die Vorstellung der Aufteilung der Gesellschaft in links und rechts und die Mitte dazwischen, die wir hier schon verschiedene Male als falsch dargestellt haben, verhindert auch das Erkennen des eigentlich Offenkundigen, wie wir „da hineingerutscht“ sind oder wann es so extrem wurde mit der Verfolgung von Meinung und Rede. Es ist eben nicht so, dass das Gute etwas mehr Durchsetzungskraft braucht als bisher vorhanden und dass es doch immer gut gemeint ist. Oder dass die Guten die anderen für böser halten als gebührend.
Es läuft andersherum, nämlich ausgehend von der Macht und dem Machtanspruch.
Der Machtanspruch muss gegen jemanden bestehen.
Dieser Jemand muss schlecht und böse sein.
Die Gegner müssen sich formieren, um ihre bösen Ansichten ungestört verbreiten und im Ergebnis ausleben zu können.
Gegen die muss vorgegangen werden.
Darum der Machtanspruch.
Das ist alles.
Fast; dafür muss es Geld vom Staat geben.
Das Thema ist egal und austauschbar, es sollte gut klingen, das genügt.
Und darum ist das dann links.
Es läuft andersherum, nämlich ausgehend von der Macht und dem Machtanspruch.
Der Machtanspruch muss gegen jemanden bestehen.
Dieser Jemand muss schlecht und böse sein.
Die Gegner müssen sich formieren, um ihre bösen Ansichten ungestört verbreiten und im Ergebnis ausleben zu können.
Gegen die muss vorgegangen werden.
Darum der Machtanspruch.
Das ist alles.
Fast; dafür muss es Geld vom Staat geben.
Das Thema ist egal und austauschbar, es sollte gut klingen, das genügt.
Und darum ist das dann links.
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Mittwoch, 19. Februar 2025
Jenaer Seniorenzeitung Akrützel 68
tagesschauder, 16:01h
Die neue Ausgabe des Senioren-Akrützel
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https://seniorenakruetzel.blogger.de/static/antville/seniorenakruetzel/files/senioren-akruetzel%2068.pdf

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Überverbrauch
tagesschauder, 11:13h
Es ist zwar offenkundig, dass die Luisas und Gretas und die restliche Grüne Jugend gleich welchen Alters ein schlechtes Gewissen hat wegen des viel zu hohen Lebensstandards, das ist seit den Urgrünen so. Aber ist das nicht der Teil, an dem was dran sein könnte, leben nicht wir alle hier im Nordwesten über unsere Verhältnisse, und kommen wir nicht sowieso an die Grenzen des Wachstums, auch wenn der Ausstieg aus der Industrie recht unprofessionell gemanagt wird?
Dazu zwei vorläufige Feststellungen. Die grüne Ideologie, die sich in ihrer zerstörerischen Umsetzung zeigt, basiert genau auf dem Vorhandensein des Überflusses. Sie ist also kein Beispiel oder Argument für effizienteres und sparsameres Wirtschaften. Wenn Überflüssige überflüssige Dinge tun und andere dafür arbeiten sollen oder ihre Substanz dafür hergeben, sagt das nichts über unsere Ressourcenverschwendung.
Und dann wären zunächst diejenigen zu viel, die gar nichts erwirtschaften. Die sollten ihre Existenz erst einmal rechtfertigen, besser gesagt ihre Teilnahme am Wirtschaftskreislauf. Solange sie nur verbrauchen, erzählen sie mal nichts von Einsparungswende.
Und dann können wir sehen, was wir immer noch zu viel haben.
Dazu zwei vorläufige Feststellungen. Die grüne Ideologie, die sich in ihrer zerstörerischen Umsetzung zeigt, basiert genau auf dem Vorhandensein des Überflusses. Sie ist also kein Beispiel oder Argument für effizienteres und sparsameres Wirtschaften. Wenn Überflüssige überflüssige Dinge tun und andere dafür arbeiten sollen oder ihre Substanz dafür hergeben, sagt das nichts über unsere Ressourcenverschwendung.
Und dann wären zunächst diejenigen zu viel, die gar nichts erwirtschaften. Die sollten ihre Existenz erst einmal rechtfertigen, besser gesagt ihre Teilnahme am Wirtschaftskreislauf. Solange sie nur verbrauchen, erzählen sie mal nichts von Einsparungswende.
Und dann können wir sehen, was wir immer noch zu viel haben.
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