Sonntag, 29. März 2026
Voodoo-Lounge
tagesschauder, 10:58h
Zu der Ulmen-Sache, mit der Christian Ulmen gar nichts zu tun hat, mit der sein Name ab nun verbunden ist, Computervideos von der Partnerin verbreiten, dazu stellt WeLT.de fest, der Gewaltbegriff verschöbe sich, und faz.de hat „Zeigt meiner Freundin, was ihr mit ihr machen könnt!“ als männliche Aufforderung, patriarchale Dominanz zu zeigen. Digitales Voodoo, das ist ein Fall von „Augen auf bei der Partnerwahl!“ für die Frau und von psychischer Tiefengestörtheit bei dem Mann und den Freunden.
Ist nun aber das digitale Ausleben der Phantasie eine Vermeidung realer Gewalt oder löst die digitale Möglichkeit die Gewaltphantasien aus, die übel sind und real gefährlich werden können?
Die Frage wird durch die Gleichsetzung von virtuell und real übergangen, dabei kommt es darauf an.
Nun geht es noch weiter, wir haben nicht nur die Gleichsetzung realer und virtueller Gewalt, eine Erweiterung des Gewaltbegriffs, sondern eine Verlagerung des Themas, denn, wie wir gesehen haben, ist die in der Pseudowelt stattgefundene Tat für die Insassen der Pseudosphäre relevant und die reale außerhalb ihrer Matrix nicht. Wir erleben die Gleichsetzung von Wertung und Sachverhalt. Wer die Deutungsmacht hat, bestimmt die Tatsachen.
Wöllte man gesetzlich die Rechtsposition der Betroffenen verbessern, würde man die durchsetzbaren Ansprüche auf Löschung und Schadensersatzzahlungen regeln, aber die Voodoo-Meister wollen die Sache selbst in der Hand behalten und staatliches Geld für staatliche Stellen gegen Gegner, denen alles Üble zugeschrieben wird, real verausgaben für virtuelle Begründungen.
Ist nun aber das digitale Ausleben der Phantasie eine Vermeidung realer Gewalt oder löst die digitale Möglichkeit die Gewaltphantasien aus, die übel sind und real gefährlich werden können?
Die Frage wird durch die Gleichsetzung von virtuell und real übergangen, dabei kommt es darauf an.
Nun geht es noch weiter, wir haben nicht nur die Gleichsetzung realer und virtueller Gewalt, eine Erweiterung des Gewaltbegriffs, sondern eine Verlagerung des Themas, denn, wie wir gesehen haben, ist die in der Pseudowelt stattgefundene Tat für die Insassen der Pseudosphäre relevant und die reale außerhalb ihrer Matrix nicht. Wir erleben die Gleichsetzung von Wertung und Sachverhalt. Wer die Deutungsmacht hat, bestimmt die Tatsachen.
Wöllte man gesetzlich die Rechtsposition der Betroffenen verbessern, würde man die durchsetzbaren Ansprüche auf Löschung und Schadensersatzzahlungen regeln, aber die Voodoo-Meister wollen die Sache selbst in der Hand behalten und staatliches Geld für staatliche Stellen gegen Gegner, denen alles Üble zugeschrieben wird, real verausgaben für virtuelle Begründungen.
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