Samstag, 25. Juli 2026
Mangel ist Macht
Dass der Sozialismus immer wirtschaftliche Probleme hat, vorsichtig gesagt, ist nicht nur Nebeneffekt, auch nicht nur im System angelegt und auch nicht nur Folge davon, dass die Kommunisten nicht so wirtschaftskundig sind und die Probleme erst bemerken, wenn sie die Verarmung selber angucken müssen. Das alles, ja, aber die Mangelwirtschaft, ob nun bemerkbar als Brotschlange oder fünfzehn Jahre Wartezeit aufs Auto, ist nicht nur Fehlplanung, sondern voll beabsichtigt. Warum? Weil darin ein Machtmittel liegt.
Alles, was normal ist, wird reduziert und staatlich gesteuert, Reisen oder Wohnung, damit wird die Gesellschaft kontrolliert. Jeder private Wohlstand ist eine Bedrohung der totalen Macht.
So passiert es.
Lieber haben die kommunistischen Oberschichtler weniger als der Durchschnitt eines wohlhabenden Landes. Hauptsache, sie sind bessergestellt.
Für den Moment kann dahingestellt bleiben, ob China hierbei eine Ausnahme sei oder der Weg in die Zukunft, bei uns hier ist es so, dass lieber der Ruin inkaufgenommen wird von den Kommunisten, als dass sie sich einer Konkurrenzsituation ausgeliefert fünden, in der sie nichts zu bieten hätten.

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