Dienstag, 6. April 2021
Passende Vereinheitlichung
Zum Jubiläum des Vereinigungsparteitags mal eine andere Frage zu einer anderen Parteienvereinigung. Die Grünen sind ja Bündnis90/Die Grünen. Bündnis90 waren drei kleine, linke, Bürgerrechtsgruppierungen der Wende-DDR. Angeblich ist Katrin Göring-Eckardt aus Bündnis90. Egal, wie man den Bürgerrechtsbewegungsgeist der DDR-Bürgerrechtler aus diesen Gruppierungen bewertet, weg ist er auf jeden Fall. Was wir jetzt haben, ist Westgrün, die Partei, die daraus hervorging, dass die Kommunisten die Pädophilenbewegung unterwanderte.
Unsere grüne Kanzlerin ist gleichwohl westgrün, auch wenn ihr immer die FDJ-Tätigkeit als Prägung aninterpretiert wird. Man würde der FDJ stark unrechttun.
Und nun ist die Frage, waren die, Kanzlerin, KGE, B90, schon von Anfang an, schon vor Anfang, so oder wurden sie erst dazu?
Beides ist gleichermaßen unglaublich, aber nur eins hat Sinn. In dem Sinne, dass es passt.

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Ich vermute stark,
dass die Kommunisten West mit den Kommunisten Ost im Grundsatz übereinstimmen. Dass Frau M. mehr und mehr der Politik der Westkommunisten (Grün) zuneigt, je länger sie an der Macht ist, bedeutet für mich nicht, dass sie 'nur' die Wählerstimmen der 'Grünen' (Roten) wegschnappen will, sondern, dass sie mit ihrer Ideologie Kommunismus genau zur Ideologie der Grün/Roten passt, die auch kommunistischer Natur ist. Oder?

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nicht nur im Grundsatz...
weil diejenigen, welche sich an praktische Erfahrungen mit dem Versuch der Umsetzung der Utopien von Marx und Engels erinnern könnten, immer weniger werden.

Es sind zwar sehr schöne Utopien, aber sie setzen zwingend voraus: edel sei der Mensch, hilfreich und gut. (Isser aber nicht!)

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Merkel ist ja flexibel und weitgehend ideologiefrei, überzeugungsfrei, frei von eigenen Überzeugungen, was ihr leicht fällt, weil es ihrem Wesen nahe kommt.
Mit Kommunismus hat diese Dame nichts am Hut, würde ihr aber klar vernehmbar und von Macht zeugend zugerufen werden, dass sie nun Kommunismus machen solle, würde sie sich, auf ihre Karriere schauend, nicht verschließen, so die diesseitige Einschätzung jener Person.

Der Marxismus-Leninismus würde übrigens in keinem Fall "linksgrün" werden können, dies nur als Randnotiz.

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Zur Frage:
Und nun ist die Frage, waren die, Kanzlerin, KGE, B90, schon von Anfang an, schon vor Anfang, so oder wurden sie erst dazu?
Die wurden erst dazu.

Sie konnten bzw. mussten so werden, weil sie ansonsten nicht medial günstig unterstützt worden und aus dem politischen Wettbewerb ausgeschieden wären.
Sonst wären andere gekommen.

Das hängt aus diesseitiger Sicht mit der seit ca. zwei Generationen bestehenden unzureichenden Fertilität zusammen, die zumindest eine Zweidrittelung, vielleicht gar eine Halbierung der Urbevölkerung je Generation bedingt.
Da muss dann (eben: wirtschaftlich-medial unterstützter) "Loser-Talk" her, die Wirtschaft verlangt ja nach Ausbau der Bevölkerung, zumindest nach zahlenmäßigem Bestandserhalt, (fast) egal wie.

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