Dienstag, 21. Juli 2026
Wozu dokumentieren
tagesschauder, 11:15h
Vor wohl so was wie fünfundzwanzig Jahren im Kulturfernsehen, Beitrag über die Kölner Große Moschee, ein örtlicher Muslimbruder ist total sensibel betroffen, dass Ralph Giordano Frauen menschliche Pinguine nennt, das tut ihm weh und er guckt auch so. Jetzt in der gleichen Masche Brosius-Gersdorf, wer Frauen Brutkästen nennt, will nicht diskutieren. Sagt die Fastverfassungsrichterin, und dass das Verbot von Leíhmutterschaft verfassungswidrig sei. Na toll.
Mehr als dokumentieren kann man gar nicht, aber wozu eigentlich, wo es doch ohnehin schon medial stattfindet. Wozu also?
Die Pseudosphäre ist schon an die Stelle der realen Welt getreten, alles ist dekonstruiert und nur noch Gequatsche. Quatschmenschen denken und reden Quatsch und erzählen ihn sich gegenseitig. Früher hätten sie einem leidtun können, aber die leben davon. Das Bemerken, Dokumentieren und Feststellen ist schon ein Akt der Distanzierung und des Handhabbarmachens. Ein erster kleiner nur, aber zudem ein Zeichen, wie man immer hört, dass eins gesetzt werde, nämlich dafür, dass der Quatsch immer noch Quatsch ist, auch wenn er alles beherrscht.
Mehr als dokumentieren kann man gar nicht, aber wozu eigentlich, wo es doch ohnehin schon medial stattfindet. Wozu also?
Die Pseudosphäre ist schon an die Stelle der realen Welt getreten, alles ist dekonstruiert und nur noch Gequatsche. Quatschmenschen denken und reden Quatsch und erzählen ihn sich gegenseitig. Früher hätten sie einem leidtun können, aber die leben davon. Das Bemerken, Dokumentieren und Feststellen ist schon ein Akt der Distanzierung und des Handhabbarmachens. Ein erster kleiner nur, aber zudem ein Zeichen, wie man immer hört, dass eins gesetzt werde, nämlich dafür, dass der Quatsch immer noch Quatsch ist, auch wenn er alles beherrscht.
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