Freitag, 6. März 2026
Traumdeutung
Internetautor Michael Klonovsky schreibt von einem Traum, da waren alle Macher der alternativen Medien und wurden gefragt, wer denn meint, dass es gar keinen Sinn mehr hat, alle hoben die Hand bis auf ihn, worauf er gefragt wurde, warum er denn noch Sinn sehe. Was er geantwortet hat, weiß er nicht mehr.
Dies nicht zu wissen, das ist der Traum. Die Traumarbeit macht das emotional Leichtere daraus, dass es die anderen nicht wissen. Sein Wunsch ist, dass es den Sinn doch geben muss.
Interessant das Bild, dass sie die Hand hoben; die Hand heben bedeutet Schwur oder Offenbarungseid.
Die Situation ist also trefflich geträumt. Wozu macht man das. Man weiß es nicht, das ist die Wahrheit.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 5. März 2026
Neues Senioren-Akrützel
Es wird nicht mehr per Mail versandt, aber Sie können das PDF oder den Link an alle senden, das heißt, Sie sollten.

Hier aufklicken:

https://seniorenakruetzel.blogger.de/static/antville/seniorenakruetzel/files/senioren-akruetzel%2079.pdf

Akrützel 79

... link (0 Kommentare)   ... comment


„Im weitesten Sinne links“
So nannte man im Kulturradio drei Buchhandlungen, die von der Liste der Nominierungen zum Buchhändlerpreis heruntergenommen wurden. Also linksextrem.
Wie wir vorausgemutmaßt haben, ist Wolfram Weimer als Problemfall eingeführt. Der sei gar kein richtiger Kulturmann, komme noch aus der Zeit mit Staatsräson Israel und deutscher Schuld, da prallen Welten aufeinander, denn jetzt sei Postkolonialismus und gegen Rechtspopulismus.
So hört man im Kulturradio. Und: er bekomme aber auch Druck von der anderen Seite, welcher er zu liberal wäre.
Mehrfach verschachtelte Verlogenheit, ganz schauderhaft. Dass er genau da ansetzen müsste und eine Öffentlichkeit erreichen müsste, das kriegt er nicht vermittelt, weder von Medien noch von der Öffentlichkeit.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 4. März 2026
Kulturszene
Wie im Kulturradio zu hören war, hat der vormalige Queerbeauftragte, der jetzt Kulturausschussvorsitzender ist, gesagt, die Filmschaffenden dürfen nicht in ihrer Meinungsfreiheit beschränkt werden und Wolfram Weimer muss das Vertrauen der Kulturbranche zurückgewinnen.
Einen Dreck muss Wolfram Weimer, aber das ist nun der Informationsstand und damit die Lage.
Die Dramaturgie beherrscht Wolfram Weimer nicht, und seit dem Böhmermann-Kniefall hat er gezeigt, dass man es mit ihm machen kann. So viel dramaturgisches Verständnis hat der Kulturbetrieb dann doch noch.
Wenn Wolfram Weimer darauf nichts tut, und zwar nicht nur sagend, dann bleibt er in der unterlegenen Position. Er müsste mindestens den Kulturkampf gegen seinen Ministerialbetrieb aufnehmen und in aller Öffentlichkeit führen. Dazu ist er aber weder geübt noch geeignet.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 3. März 2026
Entsichert links
Man kann sich ja mal in Ministerin und ihren Amtsleiter hineinversetzen, um sich vorzustellen, wieso die dachten, mit dem Gutachten durchzukommen. Selbstreflexive Entkopplung ist der mentale Zustand, der sich zeigt.

Zunächst dachten die gar nicht an die Öffentlichkeit, die sollte nichts Inhaltliches erfahren, nur glauben und folgen. Die halten die Nachricht von der Einstufung schon für den Fakt, sie trennen nicht Tatsachenfeststellung von Bewertung. Dann können sie nicht bemerken, dass die Feststellungen nicht zur Bewertung reichen.

Noch weiter entwickelte Abwegigkeit ist, die halten links für rechtsidentisch mit verfassungsgemäß. Nichtlinks ist verfassungsfeindlich, da machen sie keinen begrifflichen Unterschied. Das Gericht schon, dadurch wird es auffällig; zu allen aufgelisteten Fakten heißt es nicht verfassungsfeindlich, nicht verfassungsfeindlich, nicht verfassungsfeindlich, langweilig, nicht verfassungsfeindlich, wäre grundgesetzwidrig als politische Maßnahme, nicht verfassungsfeindlich.
Aber alles ist nichtlinks und gesichert sehr nichtlinks, das war für Ministerin und Amtsleiter maßgeblich.

Die können nicht selbst sehen, wie verfassungsfeindlich sie sind, sie haben ja nicht gegen links verstoßen.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 2. März 2026
Unterzuckert
Die Kohlendioxidsteuer schützt das Klima, indem der Staat mehr Geld bekommt. Es wird teurer, es wird teurer, wir wollen das so. Wir wollen mehr Geld, hätte der Kanzler auch sagen können. Was soll aber die Zuckersteuer? Wieso wird die so eifrig beworben?
In den Lebensmitteln ist eine ganze Menge Zucker, aber besonders viel Geld wird für den Staat nun auch wieder nicht drin sein.
Zucker war die meiste Zeit ein Luxusgut, Salz und Pfeffer auch, eine Pfeffersteuer wird noch nicht besprochen, Salzsteuer und Fettsteuer schon. Was früher die knappen und begehrten Güter waren, haben wir jetzt im Überfluss, aber nun auch wieder nicht so viel, dass die Besteuerung einen gesundheitlichen, kulinarischen oder fiskalischen Nutzen hätte.
Wenn wir annehmen, dass unsere Politiker doch noch irgendwie vorausschauend rechnen, dann geht die Vorausschau womöglich dahin, dass die Güter wieder knapp werden. Wenn es keinen Kraftstoff für die Landwirtschaft gibt, fällt auch Zucker aus, das ist halt so. Dann ist es gut, wenn sowieso niemand mehr Fleisch und Zucker will.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 1. März 2026
Ein Blick auf unseren ESC-Beitrag
Manchmal fragt man, was macht eigentlich, manchmal aber auch, woher kommt eigentlich. Diese, die uns jetzt beim Eurovision Song-Contest blamieren wird. Die ist jetzt nicht mal grottig, aber das Stück taugt nichts. Bekannt aus Promi-Formaten. Ursprünglich war sie vor fünfzehn Jahren auf dem zweiten Platz von Deutschland sucht den Superstar.
Bemerkenswert ist dann doch die lange Zeit, über die sie den Promi-Status behält beziehungsweise er ihr gewährt wird. Bei den Casting-Shows wird öfters derjenige, den man ohnehin gut auswerten kann, auf den zweiten Platz verwiesen, weil ein anderer den ersten Platz mehr nötig hat.
Also, eine im weitesten Sinne Sängerin und Show-Frau, die nicht an sich peinlich ist und nicht weiter nervt, wenn man es nicht aktiv will, wird in die Verheizung geschickt. Weil sie es durchstehen wird oder weil sie es nicht durchstehen wird?
Vermutlich sogar ersteres, die soll noch im Machen bleiben. Schön für sie. Eine, mit der die Fans und Randständige mitfiebern, zweifellos eine Verbesserung.
Nicht schön für uns, dass wir nicht mit einem tauglichen Song vertreten werden. Ein hinterer Platz wäre wieder angemessen, aber vielleicht reicht es für einen vergleichbaren Rang wie bei Olympia.

... link (1 Kommentar)   ... comment


Samstag, 28. Februar 2026
Der Nutzen der Kulturbewahrung
Momentan steht die Überlegung an, ob im Iran der Nachmullahzeit ein ähnliches noch schlimmeres Gewaltregime anstehen könnte, wie es in Libyen passierte, auch Venezuela ist durch die Entnahme von Maduro nicht wirklich nach oben geschnippt, Irak ist kein leuchtendes Beispiel und Afghanistan auch nicht.
Man hatte wohl aus unserer Geschichte die falschen Lehren gezogen. War der Führer weg, wollten die Leute wieder normal sein. Die Entlastung von Stalin und Sowjetunion war in der Zone die nötige Verbesserung, ohne die auch Westgeld allein nichts genützt hätte.
So läuft es aber ganz offensichtlich nicht überall und sowieso nur ausnahmsweise.
Zum Stand jetzt können wir aber zugunsten der Iraner annehmen, dass die lange Geschichte ihrer Zivilisation sie befähigt, wieder zivilisiert zu werden nach der Mullahabfuhr.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 27. Februar 2026
Zwischenstaat
Das wirklich Bescheuertste war auf focus.de zu lesen, na bitte, der Rechtsstaat funktioniere, mögen die doch aufhören zu heulen.
Das fällt ja nicht einmal mehr unter Propaganda. Wenn das die Denkvorgabe sein soll, die man sich gegenseitig bestätigt, dann hat man vor sich selbst noch weniger Achtung als vor den anderen des Milieus.

Es ist ja so, wenn die Gerichtsentscheidung für den funktionierenden Rechtsstaat steht, dann stehen Nancy und Bundesamt und Linkgrüne im Gegensatz zum Rechtsstaat, auch die Presse und der Bundespräsident, der will, dass getan wird, was zu tun ist.
Funktioniert hat das Gericht, dankenswerterweise, und das im rechtsstaatlichen Sinne, nicht im Sinne der Funktionäre.

Ist halt noch die Übergangszeit. Palästina wird sich an alle erinnern, wie wir von der Berlinale wissen.

... link (1 Kommentar)   ... comment


Donnerstag, 26. Februar 2026
Problemeva
Da ist jetzt das Skandälchen, vor acht Jahren hat der CDU-Kandidat im Fernsehen über Schülerin Eva mit rehbraunen Augen geschmachtet.
Da verzieht man den Mund, das ist aber auch alles. Hätte er ihre langen Beine oder andere ausgeprägten Körperregionen beschrieben, das wäre sexualisiert.

Es ist wohl so, dass der das im Fernsehen gesagt hat, um sich selbst als sexy Typen zu präsentieren. Schon schmierig, aber nicht das Problem von Eva.
Dass das von Grün problematisiert wird, scheint wohl auch daran zu liegen, dass die ein Problem mit Eva haben. Ein Schwärmen für Aisha wäre gängig und kein starkes Instrument gegen den.
Das denken wir uns so. Vielleicht hätten sie die ausfindig gemacht und sie überzeugt, wie beleidigt sie ist.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 25. Februar 2026
Opferunion
Zutreffend wird die Aussage des Kanzlers, er wolle Zustimmung nur in der Mitte suchen und das bedeute Zusammenarbeit mit der SPD, als Unterordnung unter die SPD und sonstige Linke kommentiert.
Dabei ist schon übel, dass er meint, es gehe darum, Zustimmung zu finden, statt ein Mandat, einen Auftrag zu bekommen. Aber er ist eben schon bei Links.
Wenn er dann wenigstens innerhalb der vermeintlichen Mitte etwas mehr Verhandlungsgeschick einbringen könnte, das wäre schöner, aber das hofft keiner mehr.
Wie schon bei Merkel liegt die Schuld indes bei uns, bei der Öffentlichkeit. Die Pseudoöffentlichkeit sind die Medien, die wollen das so. Und sonst ist nichts. Die CDU wird nicht belohnt dafür, mal etwas, das richtigerweise gesagt wurde, auch zu versuchen. Im Gegenteil, die Öffentlichkeit duckt sich auch weg, wenn die CDU doch mal den Hass abkriegt, der immer am liebsten gegen die anderen ausgekübelt wird, ob verbal oder gewalttätig.
Die CDU ist Opfer von Beziehungsgewalt und alle schauen weg.

... link (1 Kommentar)   ... comment


Dienstag, 24. Februar 2026
Günstige Verschlechterung
Was vielleicht bei Manchen noch Erstaunen auslöst, ist die Beobachtung, dass viele andere als die Manchen immer konformer werden und immer weniger von der Realität außerhalb der vorgegebenen Sprachstanzen und Denkmustern wissen wollen, wo doch die Realität, wie immer man sie wahrnimmt oder interpretiert, einen Kontrast darstellt.
Folgendermaßen kommt es.
Die Realität, sagen wir die Informationen aus der Realität, werden immer schlechter. Die Lage wird immer schlechter. Dann wächst das Risiko, aus der Gruppe ausgeschlossen zu werden, also das Risiko, das man eingeht und das es bedeutet, wenn man nicht zur Gruppe gehört. Man ist sicherer in der Gefolgschaft, ob nun die Führung rechthat oder nicht. Man optimiert also mit der Konformität seine Chancen zu überleben.
Darum die permanente Selbstvergewisserung, dass die anderen die Falschen sind.
Darum auch die normierte Sprache, sie bewahrt davor, erstens in Gaunersprache zu verfallen und zweitens in eine andere, gefährliche, Sicht zu gelangen.
Die Verschlechterung der Lage ist für die Machthaber gar nicht schlecht.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 23. Februar 2026
Sprache des Grünen Reiches: „Sanktionen“
Und zwar bei Sozialleistungsempfängern. Weniger Leistungen, also weniger Zahlungen, werden als Sanktionen bezeichnet, als würde ein Wirtschaftsembargo verhängt gegen Benachteiligte, die ohnehin schon von Arbeitslosigkeit betroffen sind.
Dies hat allein den Zweck, sich in die moralische Position des solidarischen Miteinandermachers zu erheben. Es klingt einfach gut, wenn man sich für Schützenswerte einsetzt und dafür am Geldfluss eine Teilhabe erlangt.
Im selben Wortsinne wären die Zahlungen selbst auch Sanktionen gegen die, die sie erarbeiten und denen sie wegversteuert werden. Das könnte man ja mal in den Sprachgebrauch einführen.

... link (1 Kommentar)   ... comment


Sonntag, 22. Februar 2026
Netter Versuch, nur untauglich
Auf einer Internetseite aus der Coronazeit, 1bis19.de, wird davon erzählt, wie die Initiative für einen Volksentscheid gegen Gendersprache erst erfolgreich verlief und dann in den Institutionen versackte.
Daraus ließe sich etwas lernen, wenn man es nicht schon wüsste und wir hier es gelegentlich herauszuarbeiten versucht sind.
Schon die Verwendung des Wortes Gendersprache erkennt die Prämissen an. Man bewegt sich in dem Sprachraum von geschlechtergerechtem Deppinnensternchen und Vielfalt.
„Stoppt Gendersprache!“ richtet sich grammatisch an andere. Die sollen was. Niemand will etwas sollen.
Aber gut, es wird klar, dass man etwas loswerden will.
Das reicht nur nicht, wenn man meint, den rechtsstaatlichen Weg zu gehen und dann Erfolg zu haben, wenn die Formalitäten erfüllt sind. Die Vorlage, zeitungsdeutsch Blaupause, wäre immer der Klimaquatsch, da wird Geld geschippt für außerparlamentarische Organisationen, die in die Parteien wirken, in die Presse und in die Mentalität; wenn die dann ein Volksbegehren machen, wird es medial begleitet und hochgedrückt, niemand wagt, etwas gegen Klima zu sagen.
Dahin müsste man kommen, niemand wagt zu schändern. Dann kann die Rechtslage nachgereicht werden.
Solange man zeigt, dass man von unten einen Erlass erwirken will, verliert man.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 21. Februar 2026
Schwere Fälle von Kulturbetrieb
Die Autoren sind nicht vergleichbar und die Bücher nicht und die Situation nicht, gerade darum ist die Koinzidenz so bemerkenswert.

Im Kulturradio ein Beitrag über Erich Loest und sein DDR-Buch „Es geht seinen Gang“, es wurde in der DDR fast versehentlich veröffentlicht und die Nachauflagen dann wieder nicht, schwerer Fall von Literaturbetrieb im Sozialismus.
Ein völlig anderer Fall jetzt, ein Politiker von der Gegenpartei kann sein Buch nicht auf der Leipziger Buchmesse vorstellen, aus Sicherheitsgründen. Perfide Kommentare dazu gehen dahin, dass die Messe keine Tumulte brauche, die einen gegen die anderen, so sind die Extremen.
Nun soll auch die Druckerei den Druck des Buches abgesagt haben. Wegen Haltung.

Darauf wäre man in der DDR nicht gekommen. Da wurde zentral geplant.

... link (0 Kommentare)   ... comment