Freitag, 14. August 2015
Asylbewerberleistungen
Menschenwürde und Grüne verlangen, dass es Geld gibt, dennoch kommuniziert der Bundesinnenminister den Eindruck, darüber nachzudenken, die Leistungen für Asylbewerber einzuschränken, weniger Taschengeld zahlen etwa oder Sachleistungen erbringen.
Es geht natürlich nicht darum, es zu tun, sondern den Aufschrei ins Leere laufen zu lassen. Die Unterstützung für die Grünen, die jetzt aufheulen, dürfte geringer sein, als sie früher gewesen wäre. Das Aufjaulen ist es nicht.

Auch Sachleistungen müssen erarbeitet werden. Das ist ein Betriebsgeheimnis der Politik, wie auch, dass das verteilte Geld erarbeitet werden muss von jemand anderem und dass Steuern nicht sprudeln.

Die Leistungen sind in jedem Falle immer noch zu hoch, was heißen soll, hoch genug, um eine Verlockung darzustellen.
Denn auch wenn man dann noch länger für den Schleuser abstottern muss, lohnt sich der Deal.
Weil die erhaltene Leistung in jedem Falle höher ist als die erbrachte. Irgendwas > 0. Mathematik.

Das Tabu, das zu brechen wäre, hieße Leistung, die erbracht wird. Die Asylanten müssten für die Kommune, die die Kosten trägt, einen Arbeitsdienst von umgerechnet 10 Euro pro Stunde, 35 Wochenstunden mit Versicherung und Urlaub erbringen.
Nein, das würde nicht zu Lasten des privatwirtschaftlichen Sektors gehen. Die Betriebe können die Kräfte auch in Anspruch nehmen, und das Geld für die Rasenpflege kommt gerade nicht aus dem Budget für Grünanlagen, sondern aus dem Sozialen.
Darüber sollen die Grünen heulen, dann wären wir weiter.

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