Samstag, 18. Juli 2020
Der Kaufmann von Otto
Die Otto-Szene mit Günther Kaufmann ist also rassistisch. Wenn es jemand sagt, ist es so. Jeder Einwand ist eine Relativierung, jeder Kontext ist rassistisch.
Aber welche Rolle spielt dann Günther Kaufmann, jetzt nicht in der Szene, sondern bei ihrem Rassismus? Ist er Rassist, Mitrassist, Beihelfer oder Unterstützer, Sympathisant? Nur Opfer kann er ja wohl nicht sein, er hat das Drehbuch vorher gelesen.
Hat er, weil er selbst ja nicht rassistisch sein kann, auch nicht bemerkt, dass er an Rassismus teilnimmt und Rassismus Vorschub leistet? Konnte oder wollte er es nicht wissen?
Oder macht man ihm keine Vorwürfe, nachträglich, weil er ja schon sowieso bedauerlich schwarz war?
Diese Fragen wären zu klären von den Antirassisten.

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... und so nebenbei, sind die Otto-Filme keine Satiren?
... wo der "Alltagsrassismus" gezeigt wird?

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das ist eine ernste Sache,
wer da lacht, ist ein Rassist!

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Als Weißer hätte er die Rolle nicht bekommen
Er ist, anders als üblich, nicht als Quotenneger tätig. Die Rolle ist vergleichbar mit der eines kleinwüchsigen Schauspielers, der einen Zwerg spielt. Bei der original Addams Family spielt ein an Akromegalie Erkrankter den Riesen. Zwerge sind auch allgemein benachteiligt, aber halt für einen Lacher gut. Kinder sehen den Zwerg vielleicht als einen der ihren.
Beim Schuh des Manitou gibt es den "schwulen indianer".

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