Dienstag, 15. September 2026
Von der FDP gelernt
Ja gut, der Kanzler wird allgemein abgeschrieben, Stimmen mehren sich und so weiter, werden lauter, nicht erneut antreten soll er und all das. Schöner Erfolg der neuen Öffentlichkeit. Aber was daran wieder mindestens verwundert: das wird nicht benutzt als Druckmittel oder Verhandlungsposition gegenüber der SPD, „wir lassen alles hochgehen, wenn ihr nicht zur Vernunft kommt, und die sieht folgendermaßen aus“, das wäre der einzige Sinn.
Es ist eher wie vor der Kanzlerwahl, SPD und Lars und Bärbel kriegen, was sie verlangen, schlimmstenfalls nicht ganz.
Das Platzten/Auseinanderbrechen der Koalition wäre dann die Schuld des falschen Kanzlers, in der Wahrnehmung und Vermittlung. Nirgendwo ein Opponieren gegen den linken Zerstörungswahn.
Als die FDP hinausgeworfen wurde, hat sie auch nicht getan, was sehr leicht gewesen wäre, Wahlkampf mit neuer Glaubwürdigkeit, sondern stattdessen nichts.
Das macht die CDU wohl nach.

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