Mittwoch, 16. September 2026
Metakulturkampf
tagesschauder, 10:55h
Wenn ein Buch „Kultur von rechts“ heißt, ist der erste Schwachpunkt schon im Titel. Zu fragen wäre: Was verstehen Sie unter „von“?
Jeder Zeitungsartikel, der davon handelt, was der Rezensent sich unter dem Buchinhalt vorstellt, hat mehr Leser als das Buch, alle nehmen aufeinander Bezug und rahmen das Buch ein, das sich damit in derselben Situation befindet wie die Kultur, von der es handelt. Es bekommt also nur eine Meta-Schachtel.
Die linken Kulturindustriellen sind weit vorangekommen mit der Vernichtung der Kultur, sie sind nicht Künstler mit einer politischen Meinung, sie sind Aktivisten auf den Posten von Kulturbetriebsangehörigen. Sie haben die Vorstellung, dass es andersherum genauso kommen könnte, sie kennen die Gefahr beziehungsweise wähnen sie im Spiegelbildlichen. Mit dieser Vorstellung verdecken sie ihr eigenes Wissen von ihrer Unfähigkeit. Kunstfreiheit bedeutet für sie, dafür bezahlt und gefördert zu werden.
Rechts ist an der nichtlinken Kultur zunächst nichts, rechts ist sie aus linker Sicht, obzwar einige Tätige versuchen, den Begriff anzunehmen und irgendwie mit Substanz zu versehen. Viel Spaß.
Wenn man in der falschen, von links vorgegebenen Terminologie bleibt, dann ist zu formulieren: Links ist „Wir sind links, gebt uns Geld!“ und „Es darf nur Links geben“, rechts ist „Lasst uns machen“ und „Es darf nicht nur Links geben!“
Den Dialog auf Augenhöhe wollen wir sehen.
Jeder Zeitungsartikel, der davon handelt, was der Rezensent sich unter dem Buchinhalt vorstellt, hat mehr Leser als das Buch, alle nehmen aufeinander Bezug und rahmen das Buch ein, das sich damit in derselben Situation befindet wie die Kultur, von der es handelt. Es bekommt also nur eine Meta-Schachtel.
Die linken Kulturindustriellen sind weit vorangekommen mit der Vernichtung der Kultur, sie sind nicht Künstler mit einer politischen Meinung, sie sind Aktivisten auf den Posten von Kulturbetriebsangehörigen. Sie haben die Vorstellung, dass es andersherum genauso kommen könnte, sie kennen die Gefahr beziehungsweise wähnen sie im Spiegelbildlichen. Mit dieser Vorstellung verdecken sie ihr eigenes Wissen von ihrer Unfähigkeit. Kunstfreiheit bedeutet für sie, dafür bezahlt und gefördert zu werden.
Rechts ist an der nichtlinken Kultur zunächst nichts, rechts ist sie aus linker Sicht, obzwar einige Tätige versuchen, den Begriff anzunehmen und irgendwie mit Substanz zu versehen. Viel Spaß.
Wenn man in der falschen, von links vorgegebenen Terminologie bleibt, dann ist zu formulieren: Links ist „Wir sind links, gebt uns Geld!“ und „Es darf nur Links geben“, rechts ist „Lasst uns machen“ und „Es darf nicht nur Links geben!“
Den Dialog auf Augenhöhe wollen wir sehen.
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