Sonntag, 11. März 2018
Gefühlte Abschreckung Älterer
Eine Mischung von Dummheit und Schwindel bietet focus.de mit Manuela Schwesig.

„Manuela Schwesig hat ihre Partei aufgefordert, Defizite bei der Integration von Flüchtlingen offen anzusprechen. Auch wegen des Umgangs mit der Essener Tafel geht die SPD-Vizechefin hart mit derb Bundespolitik ins Gericht.“
Das harte Gericht ist im Beitrag oder im Video jetzt nicht stark im Vordergrund, aber das ist ja eine Wertungsangelegenheit. Aber wenn Schwesig was an der Bundespolitik auszusetzen hat, könnte sie mal bei der ehemaligen Familienministerin ansetzen, die offenkundig zu viel anderes für wichtiger fand als die Versorgung Armer.

„'Wir alle, auch die SPD, müssen uns eingestehen, dass wir die Debatte über faktische Grenzen der Integration stärker und ehrlicher mit den Leuten führen müssen, ohne die Aufnahme von Flüchtlingen infrage zu stellen', sagte die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern der 'Welt am Sonntag'.'Wir müssen das nachholen.'“
Soll sie mal machen. Die Leute sind ja wohl nur noch übergangsweise ein Problem.

Das war die Abteilung Dummheit. Anschwindeln lässt man sich, wenn man liest: „Die Hilfsorganisation hatte den Schritt damit begründet, dass sich ältere Menschen und alleinerziehende Mütter von den vielen fremdsprachigen jungen Männern abgeschreckt fühlten.“
Das Gefühl des Abgeschrecktseins ist ein Problem, das auch noch gelöst wird.

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