Samstag, 17. Oktober 2026
Sprache des Grünen Reiches: „Wut eskaliert“
Was wie Lust an Gewalt und Zerstörung aussieht, soll etwas ganz anders sein; Wut, die eskaliert, wäre etwas anderes. Sie würde allerdings auch anders aussehen.
Forderungen und Verhandlungen, fehlende Zugeständnisse, so etwas könnte zunächst zu innerer Wut führen und dann, mit einem Auslöser, zu Gewalt, von der sich dann die politischen Führer zu distanzieren bemühen.
So kennen wir es aus der Zeit der Zivilisation.

Wenn es um Macht geht, läuft es anders; das Machthaben erscheint den Machtergreifern als der ihnen gemäße Zustand, der, so er nicht besteht, mit allen Mitteln zu erlangen ist. Die Gewalttätigkeit wird womöglich ausgeblendet und verleugnet, um nicht zu verstören. Leichter zu erringen ist die Deutungsmacht, mit ihr erteilt man sich ein Mandat, weil es um das Gute, Bessere und Beste geht und die anderen, die Gegner und Feinde, die Schlechten sind.

Die Ideologisierung ist abstrahiert von der Gewalttätigkeit, darum gibt sich die Gewalt selbst als sinnlos zu erkennen, sie könnte gar keinen Kausalzusammenhang aufweisen als ein geeignetes Mittel, die vorgespiegelten Ziele zu erreichen, oder als Folge der Situation.

Aus diesem Grund bleibt nur die Kategorie Wut, die behauptet wird als der Eskalation vorangehend.

Weiter ist da nichts.

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