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Montag, 6. Juli 2026
Repräsentierte Demokratie
tagesschauder, 11:08h
Der mediale Geredestand ist, da war doch alles überwiegend friedlich und zu viel Polizei, zu keinem Zeitpunkt gab es Grund zur Besorgnis außer vor dem Erstarken der Gegenpartei.
Wie über den verletzten Reporter und die Angreifer berichtet wird, sagt alles.
Auch alles sagen diese Organisatoren, die es rechtfertigen. Nur: Nie und nimmer sind das die Organisatoren von irgendetwas. Die sind gecastet, das sind Queerbeauftragte, die Verlautbarungen vortragen.
Das Ganze ist Commedia dell’arte, festgelegte Figuren spielen ihre Rollen und haben gar keine andere Identität mehr.
Wer castet die?
Eigentlich repräsentieren sie den Zustand des Landes, sie stehen für die repräsentative Demokratie.
Wie über den verletzten Reporter und die Angreifer berichtet wird, sagt alles.
Auch alles sagen diese Organisatoren, die es rechtfertigen. Nur: Nie und nimmer sind das die Organisatoren von irgendetwas. Die sind gecastet, das sind Queerbeauftragte, die Verlautbarungen vortragen.
Das Ganze ist Commedia dell’arte, festgelegte Figuren spielen ihre Rollen und haben gar keine andere Identität mehr.
Wer castet die?
Eigentlich repräsentieren sie den Zustand des Landes, sie stehen für die repräsentative Demokratie.
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Sonntag, 5. Juli 2026
Erfolgreicher Protest
tagesschauder, 11:26h
Staatsrechtlich geht es gegen die Oppositionspartei, gegen die Opposition, was schon völlig demokratiewidrig und rechtsstaatswidrig wäre, es stände Ministern und Regierungsparteiapparatschiks nicht zu, gegen die Konkurrenz zu demonstrieren und Blockaden zu fördern.
Machtpolitisch geht es gegen das Volk, gegen die Bürger, und zwar in der Gesamtheit, ob sie nun für oder gegen die Partei oder Gegenpartei sind.
Mental geht es gegen die Vorstellung, da wäre noch was zu retten.
Die Macht stützt sich auf die Depression, die Aussichtslosigkeit, das Niedergeschlagene. Sollte die Aussicht aufkommen, es könne doch noch etwas gerettet werden, es könne noch ein Ruder herumgerissen werden, dann wäre das für die Herrschenden das Ende.
Die Zivilgesellschaft demonstriert darum ihre eigene Unrettbarkeit, was sollte noch zu bewahren sein, wofür sollte man sich noch einsetzen.
Diesen Erfolg haben sie.
Machtpolitisch geht es gegen das Volk, gegen die Bürger, und zwar in der Gesamtheit, ob sie nun für oder gegen die Partei oder Gegenpartei sind.
Mental geht es gegen die Vorstellung, da wäre noch was zu retten.
Die Macht stützt sich auf die Depression, die Aussichtslosigkeit, das Niedergeschlagene. Sollte die Aussicht aufkommen, es könne doch noch etwas gerettet werden, es könne noch ein Ruder herumgerissen werden, dann wäre das für die Herrschenden das Ende.
Die Zivilgesellschaft demonstriert darum ihre eigene Unrettbarkeit, was sollte noch zu bewahren sein, wofür sollte man sich noch einsetzen.
Diesen Erfolg haben sie.
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Samstag, 4. Juli 2026
Solidarischer Schutz
tagesschauder, 10:46h
Die friedlichen Demonstranten geben den Gewalttätern Deckung, die Unterstützerszene unterstützt, ohne selbst den Steinwurf vorzunehmen, man kann jetzt rechtliche Zurechnungen überlegen.
In den Darstellungen wird differenziert, getrennt nach Gewaltbereitschaft oder Rechtmäßigkeit, sogar tagesschau.de bringt, was ist erlaubt und was nicht.
Dass auch das Unerlaubte als legitim behandelt wird, nicht gleich in den offiziellsten Verlautbarungskanälen, da aber implizit, passt zur neuen Normalität.
Würden die Gewalttätigen auch ohne die friedlich-rechtmäßig-demonstrierenden Zivilisten auskommen? Schwerer, von denen werden sie nicht nur gedeckt, sondern bezahlt und mental unterstützt.
Würden die zivilen friedlichen protestierenden Guten ohne die Gewalttätigen auskommen? Nein, nicht als zusammengehaltene Gruppenstruktur. Sie brauchen die Vorstellung, der Teil des Kampfes zu sein, der die Speerspitze schiebt.
Die Beschützung ist gegenseitig.
In den Darstellungen wird differenziert, getrennt nach Gewaltbereitschaft oder Rechtmäßigkeit, sogar tagesschau.de bringt, was ist erlaubt und was nicht.
Dass auch das Unerlaubte als legitim behandelt wird, nicht gleich in den offiziellsten Verlautbarungskanälen, da aber implizit, passt zur neuen Normalität.
Würden die Gewalttätigen auch ohne die friedlich-rechtmäßig-demonstrierenden Zivilisten auskommen? Schwerer, von denen werden sie nicht nur gedeckt, sondern bezahlt und mental unterstützt.
Würden die zivilen friedlichen protestierenden Guten ohne die Gewalttätigen auskommen? Nein, nicht als zusammengehaltene Gruppenstruktur. Sie brauchen die Vorstellung, der Teil des Kampfes zu sein, der die Speerspitze schiebt.
Die Beschützung ist gegenseitig.
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Freitag, 3. Juli 2026
Schriftstellerin träumt von tauglichem Literaturbetrieb
tagesschauder, 10:40h
Kulturradio, Gespräch mit preisbehängter Autorin, Liste von Standardfragen im Proust-Fragebogen-Stil, etwa: Was haben Sie zuletzt geträumt? Sie sagt, sie habe von Peter Handke geträumt, was sie sonst nie tue, er sagt, er hat ihre Essays gelesen und findet sie schlechter, als er erwartet hätte.
Deuten wir mal etwas herum. Nie von Handke träumen, dann doch, das heißt, sie träumt vom Literaturnobelpreis. Ist natürlich nicht drin. Handke steht hier für das Preiswesen, für den Literaturbetrieb. Ihr Wunsch wird ja wohl nicht sein, dass sie für schlechter befunden wird als gedacht. Sie fühlt sich nicht ausreichend gewürdigt, und zwar nicht im Sinne von zu wenig gefeiert, sondern nicht substanziell gelesen und beachtet. Sie hält den Literaturbetrieb für mindertauglich, sie wünscht sich echte Qualität.
So jedenfalls deuten wir es, wenn wir nicht von den eigenen Wünschen in die Irre geführt sind.
Deuten wir mal etwas herum. Nie von Handke träumen, dann doch, das heißt, sie träumt vom Literaturnobelpreis. Ist natürlich nicht drin. Handke steht hier für das Preiswesen, für den Literaturbetrieb. Ihr Wunsch wird ja wohl nicht sein, dass sie für schlechter befunden wird als gedacht. Sie fühlt sich nicht ausreichend gewürdigt, und zwar nicht im Sinne von zu wenig gefeiert, sondern nicht substanziell gelesen und beachtet. Sie hält den Literaturbetrieb für mindertauglich, sie wünscht sich echte Qualität.
So jedenfalls deuten wir es, wenn wir nicht von den eigenen Wünschen in die Irre geführt sind.
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Donnerstag, 2. Juli 2026
Oberhalb des Nullpunktes
tagesschauder, 10:54h
Das wirklich Beängstigende an Katrin Göring-Eckardt und der restlichen Grünen Jugend oder den linken Journalisten ist, dass man so sein kann. Wir können nicht einfach so tun, als würden wir darüber stehen, nur weil das ganz unten ist, am absoluten Nullpunkt, wenn man von Demokratie redet und am entferntesten Gegenteil wirkt. Die leben eine Diskrepanz, die sie selbst nicht wahrnehmen.
Dass das der Zustand ist, an dem wir alle angekommen sind als Gesellschaft, kann keine Entschuldigung sein. Die Mentalität erfordert aktive Mitwirkung, da geschieht mehrfache Destillation in Parteiumfeld und Subventionsmilieu, da bleibt nichts mehr von einer Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung ohne das Exoskelett.
Was bewahrt uns davor, selbst so zu sein? Wie können wir sicher sein, dass wir nicht bloß andersherum gepolt sind und dabei nur die entgegengesetzte Dummheit ausleben?
Schwer zu sagen, als wichtig erscheint indes, diese Frage ernsthaft an sich zu richten und nicht etwaige Anzeichen auszublenden. Das kommt bei denen schon mal nicht vor.
Eine Methode dürfte sein, wenn man dieselbe oder eine ähnliche Meinung hört, den Prämissen nachzugehen, also zu schauen, wie kommt jemand darauf, und dann nach Nichtübereinstimmungen zu gucken. Interessant ist, wenn verschiedene Leute aus unterschiedlichen Perspektiven auf ähnliche Befunde kommen oder in einer anderen Ausdrucksweise. So vermeidet man, einander nachzuquatschen.
Wie tröstlich es ist, selbst nicht so zu sein wie das durchkorrumpierte Milieu, bleibt offen, es wird immer weniger tröstlich.
Nachtrag: Essentieller Lesetipp zum Thema
https://www.danisch.de/blog/2026/07/02/von-der-systematischen-verlogenheit-des-kommunismus-zaklamanie-und-obluda/#more-75475
Dass das der Zustand ist, an dem wir alle angekommen sind als Gesellschaft, kann keine Entschuldigung sein. Die Mentalität erfordert aktive Mitwirkung, da geschieht mehrfache Destillation in Parteiumfeld und Subventionsmilieu, da bleibt nichts mehr von einer Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung ohne das Exoskelett.
Was bewahrt uns davor, selbst so zu sein? Wie können wir sicher sein, dass wir nicht bloß andersherum gepolt sind und dabei nur die entgegengesetzte Dummheit ausleben?
Schwer zu sagen, als wichtig erscheint indes, diese Frage ernsthaft an sich zu richten und nicht etwaige Anzeichen auszublenden. Das kommt bei denen schon mal nicht vor.
Eine Methode dürfte sein, wenn man dieselbe oder eine ähnliche Meinung hört, den Prämissen nachzugehen, also zu schauen, wie kommt jemand darauf, und dann nach Nichtübereinstimmungen zu gucken. Interessant ist, wenn verschiedene Leute aus unterschiedlichen Perspektiven auf ähnliche Befunde kommen oder in einer anderen Ausdrucksweise. So vermeidet man, einander nachzuquatschen.
Wie tröstlich es ist, selbst nicht so zu sein wie das durchkorrumpierte Milieu, bleibt offen, es wird immer weniger tröstlich.
Nachtrag: Essentieller Lesetipp zum Thema
https://www.danisch.de/blog/2026/07/02/von-der-systematischen-verlogenheit-des-kommunismus-zaklamanie-und-obluda/#more-75475
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Mittwoch, 1. Juli 2026
Zivilsturm
tagesschauder, 11:17h
Wir können gespannt sein oder uns darauf gefasst machen, wie die Qualitäterpresse über den Erfurter Parteitag Bericht erstattet; „am Rande des Parteitages kam es zu Ausschreitungen“, „die Polizei beziffert die Zahl verletzter Polizisten auf“ und weiter liest niemand mehr, „überwiegend friedlicher Protest gegen die Partei, die verboten gehört“, so was ist zu erwarten.
Weil es so zu erwarten ist, betreibt die Presse Anstiftung, sie stellt in Aussicht, man kommt damit durch. Der Thüringer Innenminister ist von der SPD, West-Linker.
Es ist so, dass die Gewalt keine Randerscheinung ist, die ist das Leitbild, jedenfalls bei Links. Die tun was, man selbst kommt nicht dazu und kann nur sympathisieren, so ist das bei Journalisten und Lesern und durchschnittlichen Parteimitgliedern. Und weil die nichts weiter haben als ihre Leere, müssen sich sich selbst und gegenseitig vergewissern. Die Gemeinschaft wird geschmiedet und zusammengehalten durch Aktionen und demzufolge durch die Aktivisten.
Darüber vergessen die Leute von Partei und Medien, dass die Presse noch deutlicher vermitteln müsste, wieso sie nicht die Faschisten sind.
Weil es so zu erwarten ist, betreibt die Presse Anstiftung, sie stellt in Aussicht, man kommt damit durch. Der Thüringer Innenminister ist von der SPD, West-Linker.
Es ist so, dass die Gewalt keine Randerscheinung ist, die ist das Leitbild, jedenfalls bei Links. Die tun was, man selbst kommt nicht dazu und kann nur sympathisieren, so ist das bei Journalisten und Lesern und durchschnittlichen Parteimitgliedern. Und weil die nichts weiter haben als ihre Leere, müssen sich sich selbst und gegenseitig vergewissern. Die Gemeinschaft wird geschmiedet und zusammengehalten durch Aktionen und demzufolge durch die Aktivisten.
Darüber vergessen die Leute von Partei und Medien, dass die Presse noch deutlicher vermitteln müsste, wieso sie nicht die Faschisten sind.
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Dienstag, 30. Juni 2026
Stolz und Normalfall
tagesschauder, 11:22h
Fußballerei ist eigentlich hier nur nachrangig zu behandeln, aber wenn der Kanzler nachtritt, „Deutschland ist stolz auf euch“, so wie es Wum zum Blauen Klaus nach dem Verrücktspielen des UFOs sagte, dann berührt das doch wieder einen Bereich, den es zu besprechen gilt.
Gut, was soll er auch sagen, wir schämen uns für euch, ihr habt Schande über dieses Land namens Deutschland gebracht? Es gibt Länder, in denen das so gehandhabt wird.
Zum einen ist es hier wieder ein großes Egal, es gibt die Teilnehmerurkunde, was soll`s. Zum anderen aber zeigt sich das Fehlen eines Begriffs von Stolz. Hätte der Kanzler auch von Stolz gesprochen beim Gewinnen der Weltmeisterschaft? Kaum.
Stolz auf etwas oder jemanden würde nicht nur beinhalten, sich selbst zu feiern oder für besser zu halten, das gerade nicht, sondern Verantwortlichkeit. Nationalstolz wäre Verantwortung für Volk und Nation, so wie Großeltern stolz auf die Enkel sind und sich ihrer Verantwortung unterordnen, im Normalfall.
Normalfälle sind aber nicht, was unsere Führung gebrauchen kann.
Gut, was soll er auch sagen, wir schämen uns für euch, ihr habt Schande über dieses Land namens Deutschland gebracht? Es gibt Länder, in denen das so gehandhabt wird.
Zum einen ist es hier wieder ein großes Egal, es gibt die Teilnehmerurkunde, was soll`s. Zum anderen aber zeigt sich das Fehlen eines Begriffs von Stolz. Hätte der Kanzler auch von Stolz gesprochen beim Gewinnen der Weltmeisterschaft? Kaum.
Stolz auf etwas oder jemanden würde nicht nur beinhalten, sich selbst zu feiern oder für besser zu halten, das gerade nicht, sondern Verantwortlichkeit. Nationalstolz wäre Verantwortung für Volk und Nation, so wie Großeltern stolz auf die Enkel sind und sich ihrer Verantwortung unterordnen, im Normalfall.
Normalfälle sind aber nicht, was unsere Führung gebrauchen kann.
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Montag, 29. Juni 2026
Wahlprognose
tagesschauder, 10:34h
Manche, aus den freien Medien, sagen, wenn zum Beispiel in Sachsen-Anhalt die Wahl gestohlen werde, das müsse die Leute auf die Straße treiben wie nach der Wahlfälschung in der DDR.
Und dann? Was sollen sie auf der Straße?
Anders als in der DDR werden die Demonstranten dann fertiggemacht. Natürlich nicht von Regierungsorganisationen.
Es wird so sein, dass das Wahlergebnis oder das, was daraus resultieren müsste, in das demokratische Verfahren gebracht wird, der Bundeswahlleiter korrigiert die Sitzverteilung wegen ungültiger Kandidaten und die Bundespressestelle vermittelt noch besser, dass die EU-Richtlinien in Landesrecht direkt umgesetzt werden, beispielsweise, als Vergleich. Was denen halt so einfällt. Und dagegen lässt sich kaum demonstrieren. Markus Lanz darf mal kritisch nachfragen, ob das okay ist, ja, ist es.
Die Zivilgesellschaft muss nur mit der CDU fertigwerden, das geht leicht.
Und dann? Was sollen sie auf der Straße?
Anders als in der DDR werden die Demonstranten dann fertiggemacht. Natürlich nicht von Regierungsorganisationen.
Es wird so sein, dass das Wahlergebnis oder das, was daraus resultieren müsste, in das demokratische Verfahren gebracht wird, der Bundeswahlleiter korrigiert die Sitzverteilung wegen ungültiger Kandidaten und die Bundespressestelle vermittelt noch besser, dass die EU-Richtlinien in Landesrecht direkt umgesetzt werden, beispielsweise, als Vergleich. Was denen halt so einfällt. Und dagegen lässt sich kaum demonstrieren. Markus Lanz darf mal kritisch nachfragen, ob das okay ist, ja, ist es.
Die Zivilgesellschaft muss nur mit der CDU fertigwerden, das geht leicht.
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Sonntag, 28. Juni 2026
Autorenkino
tagesschauder, 10:45h
Da haben wir das Werk eines Autorenfilmers kennengelernt, von dem wir nie etwas gehört hätten ohne die versuchte Quasizensur.
Manche sagen, der Film sei dennoch nicht besonders und dem Trash-Genre zuzurechnen. Es ist indes festzustellen, Timing, Schnitt, Bilder, das Filmische eben, daran ist nichts auszusetzen. Das Budget bestens verwendet. Wenn das Trash ist, was ist dann Tatort?
Mit einer Einstufung ab 18 Jahren wäre der Film wohl gerade mal leicht überdurchschnittlich beachtet worden, geschützt werden sollen aber nicht die Jugendlichen, die kennen Schlimmeres. In dem Film wird auch Rache an dem milden Richter genommen, das geht gegen das System. Das Argument, der Film würde zu so was Rechtsstaatswidrigem anstacheln, ist insofern haltlos, als dass er das selbstverständlich tut, man fühlt sich angestachelt, man macht es nur nicht. Niemand geht los und macht den Rächer, man würde es keine Filmlänge durchhalten. Aber das für die Hauptgesellschafter Gefährliche ist eben das Ende der Toleranz.
Darum ist es ganz wichtig, dass die Zensurversuche nicht funktionieren und die gegenteilige Wirkung haben. Wenn schon nicht mehr peinlich ist, in die Nähe von Zensur gerückt zu werden, dann soll doch der Streusandeffekt den glatten Ablauf verhindern.
Wenn jemand weiß, wo man die Kinokarte bezahlen kann, bitte durchgeben.
Manche sagen, der Film sei dennoch nicht besonders und dem Trash-Genre zuzurechnen. Es ist indes festzustellen, Timing, Schnitt, Bilder, das Filmische eben, daran ist nichts auszusetzen. Das Budget bestens verwendet. Wenn das Trash ist, was ist dann Tatort?
Mit einer Einstufung ab 18 Jahren wäre der Film wohl gerade mal leicht überdurchschnittlich beachtet worden, geschützt werden sollen aber nicht die Jugendlichen, die kennen Schlimmeres. In dem Film wird auch Rache an dem milden Richter genommen, das geht gegen das System. Das Argument, der Film würde zu so was Rechtsstaatswidrigem anstacheln, ist insofern haltlos, als dass er das selbstverständlich tut, man fühlt sich angestachelt, man macht es nur nicht. Niemand geht los und macht den Rächer, man würde es keine Filmlänge durchhalten. Aber das für die Hauptgesellschafter Gefährliche ist eben das Ende der Toleranz.
Darum ist es ganz wichtig, dass die Zensurversuche nicht funktionieren und die gegenteilige Wirkung haben. Wenn schon nicht mehr peinlich ist, in die Nähe von Zensur gerückt zu werden, dann soll doch der Streusandeffekt den glatten Ablauf verhindern.
Wenn jemand weiß, wo man die Kinokarte bezahlen kann, bitte durchgeben.
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Samstag, 27. Juni 2026
Schlechter Witz
tagesschauder, 10:51h
Wir haben etwas gelernt; wenn jemand im Kulturbetrieb noch geduldet wird, aber schon unter Beobachtung und gesichertem Verdacht steht, nicht ganz konform zu sein, dann reicht schon die Zuschreibung eines Themas, mit dem er in Verbindung gebracht wird, um ihn, zeitungsdeutsch, anzuzählen.
Hat Witz über Frauenmorde gemacht. Das genügt. "Witz" ist stark übertrieben, was hat er denn gesagt? Das ist nachrangig und wäre kaum zu debattieren. Jetzt kann man alles, was man will, gegen ihn vorbringen.
Bei einem ernsten Thema muss der Witz besser sein, als die Lage ernst ist. Das schließt viele Themen aus, im vorliegenden Fall verhält es sich auch so. Da ist nichts zu retten.
Vermutlich ist der nicht zu retten.
Hat Witz über Frauenmorde gemacht. Das genügt. "Witz" ist stark übertrieben, was hat er denn gesagt? Das ist nachrangig und wäre kaum zu debattieren. Jetzt kann man alles, was man will, gegen ihn vorbringen.
Bei einem ernsten Thema muss der Witz besser sein, als die Lage ernst ist. Das schließt viele Themen aus, im vorliegenden Fall verhält es sich auch so. Da ist nichts zu retten.
Vermutlich ist der nicht zu retten.
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Freitag, 26. Juni 2026
Besser achten
tagesschauder, 10:22h
Ein selbsternanntes Gutachten von unleserlicher Dicke und unleserlichem Stil mit Deppinnensternchen, eine Art Sonderausgabe von Taz, BR und ZDF, das soll Verfassungswidrigkeit und Verbotsgebot belegen.
Es nimmt niemand ernst. Also niemand außerhalb des Komplexes.
Das ist ein schwerer Fehler. Es ist ernstzunehmen, als Dokument des mentalen Zustand des herrschenden Komplexes. Darüber reden sie jetzt in den Parteien, Organisationen, Medien, das Gewicht wird zum Argument, und obwohl es keine reale Folge haben wird, noch, wird es mentale Wirkungen haben, es wird darüber geredet, was gedacht wird darüber, was gemeint wird dazu, was zu sagen wäre.
Irgendwann kommt das bei den Gerichten an, auch beim Bundesverfassungsgericht.
Eine Frage der Zeit.
Es nimmt niemand ernst. Also niemand außerhalb des Komplexes.
Das ist ein schwerer Fehler. Es ist ernstzunehmen, als Dokument des mentalen Zustand des herrschenden Komplexes. Darüber reden sie jetzt in den Parteien, Organisationen, Medien, das Gewicht wird zum Argument, und obwohl es keine reale Folge haben wird, noch, wird es mentale Wirkungen haben, es wird darüber geredet, was gedacht wird darüber, was gemeint wird dazu, was zu sagen wäre.
Irgendwann kommt das bei den Gerichten an, auch beim Bundesverfassungsgericht.
Eine Frage der Zeit.
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Donnerstag, 25. Juni 2026
Sprache des Grünen Reiches: Sprechakt
tagesschauder, 11:05h
Wir kennen Filme und Geschichten, in denen eine Person aus der Realität in eine Erzählung oder Filmhandlung gerät oder wo eine literarische Figur oder Filmfigur in die Realität tritt, auch in mehreren Ebenen und wechselnden Richtungen. Es ist nur so, so etwas kommt in fiktiven Geschichten vor, nie in der echten Wirklichkeit, es muss schon eine erzählte Wirklichkeit, als Realität behauptet, sein, die sich mit einer weiteren Ebene der Fiktion verkoppelt.
Genauso verhält es sich mit den Sprechakten, die irgendetwas sein sollen, Vornahme einer Geschlechtsbestimmung, Aggression, Identifikation. Dazu muss man eine virtuelle Prämisse gemacht haben. Dazu muss man sich in einer ideologischen Welt befinden. Niemals ist ein Sprechakt eine Realität in der realen Wirklichkeit.
Aussagen vor Gericht, die einer Tatsachenfeststellung dienen, geschehen mit der allgemeinen Prämisse, die forensische Wahrheit zu ermitteln, also einen Sachverhalt festzustellen, man geht mit einer Feststellung um und eben nicht mit dem Sachverhalt, das ist allen Beteiligten bekannt. Es kommt darauf an, was zum Beweismittel wird.
Die Ideologen müssen eine solche Voraussetzung unbedingt verleugnen, sonst wäre ihre Ideologie nur ideologisch, womit das Machtinstrument schwächer würde. Sprechakt ist Sprechen, nicht Akt.
Darum haben diese Menschen solche Angst vor der umzingelnden Wirklichkeit.
Genauso verhält es sich mit den Sprechakten, die irgendetwas sein sollen, Vornahme einer Geschlechtsbestimmung, Aggression, Identifikation. Dazu muss man eine virtuelle Prämisse gemacht haben. Dazu muss man sich in einer ideologischen Welt befinden. Niemals ist ein Sprechakt eine Realität in der realen Wirklichkeit.
Aussagen vor Gericht, die einer Tatsachenfeststellung dienen, geschehen mit der allgemeinen Prämisse, die forensische Wahrheit zu ermitteln, also einen Sachverhalt festzustellen, man geht mit einer Feststellung um und eben nicht mit dem Sachverhalt, das ist allen Beteiligten bekannt. Es kommt darauf an, was zum Beweismittel wird.
Die Ideologen müssen eine solche Voraussetzung unbedingt verleugnen, sonst wäre ihre Ideologie nur ideologisch, womit das Machtinstrument schwächer würde. Sprechakt ist Sprechen, nicht Akt.
Darum haben diese Menschen solche Angst vor der umzingelnden Wirklichkeit.
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Mittwoch, 24. Juni 2026
Vermutungsschwankungen
tagesschauder, 10:50h
Wie wir feststellen, wechseln die Wahrscheinlichkeiten, was man als eine vermutete Ursache bei Katastrophenfällen bevorzugt, Sabotage, Terror, technisches Versagen, Klima, Trump.
Der gesamte Bahnverkehr fiel mehrere Stunden aus. Software.
Hier kann man einen Zeitstrahl machen, wann man was mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für die wahre Ursache angesehen hätte. Vor einiger Zeit Terror. Vor nicht ganz so langer Zeit wäre an eine tiefenstaatliche Aktion zu denken gewesen, entweder akut, alles auf Stopp, wegen einer Gefahr, die beunruhigen würde und nicht anders abgewendet werden kann, oder für eine eigene Maßnahme, wie wenn man die Überwachungskamera ausschaltet, indem man die ganze Stadt wegen einer Havarie vom Stromnetz nimmt.
Inzwischen ist es aber das Wahrscheinlichste, dass es wirklich nicht funktioniert hat, wie es hätte sollen.
Der gesamte Bahnverkehr fiel mehrere Stunden aus. Software.
Hier kann man einen Zeitstrahl machen, wann man was mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für die wahre Ursache angesehen hätte. Vor einiger Zeit Terror. Vor nicht ganz so langer Zeit wäre an eine tiefenstaatliche Aktion zu denken gewesen, entweder akut, alles auf Stopp, wegen einer Gefahr, die beunruhigen würde und nicht anders abgewendet werden kann, oder für eine eigene Maßnahme, wie wenn man die Überwachungskamera ausschaltet, indem man die ganze Stadt wegen einer Havarie vom Stromnetz nimmt.
Inzwischen ist es aber das Wahrscheinlichste, dass es wirklich nicht funktioniert hat, wie es hätte sollen.
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Dienstag, 23. Juni 2026
Kulissenprobleme
tagesschauder, 11:07h
Ein Beispiel für die ideologischen Kulissen der Erzeugung von Problemen, aktueller Schulreport, Lehrkräfte können nicht unterrichten und leiden unter den Leistungsunterschieden der Schüler.
Ja, denkt man, die eigentlichen Probleme werden wieder umgangen, es wird nicht benannt, wer die Problemschüler sind, und wenn doch die Problemlagen angesprochen werden, kommt, wir brauchen doch Vielfalt zur Bereicherung und Sicherung des Sozialstaates.
Damit sind die Verantwortlichen geschützt.
Wer sind die? Die das gewollt haben. Seit Jahren und Jahrzehnten arbeiten Bildungspolitiker an der Herstellung der Zustände, dass die Lehrer Antiautoritäten sind, dass die Schüler nichts zu lernen brauchen und dass die restdeutschen Schulkinder diskriminiert werden. Daran haben sie Freude, das gefällt denen.
Und es gefällt ihnen weiterhin, weil sie nie zur Verantwortung gezogen werden und nicht einmal befragt. Mehr Geld fordern, das können sie vielleicht.
Und das Geld wird es geben, für Sozialkräfte und Vielfaltsbeschwörer.
Es geht doch um die Zukunft und die Bildung der Kinder.
Ja, denkt man, die eigentlichen Probleme werden wieder umgangen, es wird nicht benannt, wer die Problemschüler sind, und wenn doch die Problemlagen angesprochen werden, kommt, wir brauchen doch Vielfalt zur Bereicherung und Sicherung des Sozialstaates.
Damit sind die Verantwortlichen geschützt.
Wer sind die? Die das gewollt haben. Seit Jahren und Jahrzehnten arbeiten Bildungspolitiker an der Herstellung der Zustände, dass die Lehrer Antiautoritäten sind, dass die Schüler nichts zu lernen brauchen und dass die restdeutschen Schulkinder diskriminiert werden. Daran haben sie Freude, das gefällt denen.
Und es gefällt ihnen weiterhin, weil sie nie zur Verantwortung gezogen werden und nicht einmal befragt. Mehr Geld fordern, das können sie vielleicht.
Und das Geld wird es geben, für Sozialkräfte und Vielfaltsbeschwörer.
Es geht doch um die Zukunft und die Bildung der Kinder.
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