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Samstag, 25. Juli 2026
Mangel ist Macht
tagesschauder, 11:26h
Dass der Sozialismus immer wirtschaftliche Probleme hat, vorsichtig gesagt, ist nicht nur Nebeneffekt, auch nicht nur im System angelegt und auch nicht nur Folge davon, dass die Kommunisten nicht so wirtschaftskundig sind und die Probleme erst bemerken, wenn sie die Verarmung selber angucken müssen. Das alles, ja, aber die Mangelwirtschaft, ob nun bemerkbar als Brotschlange oder fünfzehn Jahre Wartezeit aufs Auto, ist nicht nur Fehlplanung, sondern voll beabsichtigt. Warum? Weil darin ein Machtmittel liegt.
Alles, was normal ist, wird reduziert und staatlich gesteuert, Reisen oder Wohnung, damit wird die Gesellschaft kontrolliert. Jeder private Wohlstand ist eine Bedrohung der totalen Macht.
So passiert es.
Lieber haben die kommunistischen Oberschichtler weniger als der Durchschnitt eines wohlhabenden Landes. Hauptsache, sie sind bessergestellt.
Für den Moment kann dahingestellt bleiben, ob China hierbei eine Ausnahme sei oder der Weg in die Zukunft, bei uns hier ist es so, dass lieber der Ruin inkaufgenommen wird von den Kommunisten, als dass sie sich einer Konkurrenzsituation ausgeliefert fünden, in der sie nichts zu bieten hätten.
Alles, was normal ist, wird reduziert und staatlich gesteuert, Reisen oder Wohnung, damit wird die Gesellschaft kontrolliert. Jeder private Wohlstand ist eine Bedrohung der totalen Macht.
So passiert es.
Lieber haben die kommunistischen Oberschichtler weniger als der Durchschnitt eines wohlhabenden Landes. Hauptsache, sie sind bessergestellt.
Für den Moment kann dahingestellt bleiben, ob China hierbei eine Ausnahme sei oder der Weg in die Zukunft, bei uns hier ist es so, dass lieber der Ruin inkaufgenommen wird von den Kommunisten, als dass sie sich einer Konkurrenzsituation ausgeliefert fünden, in der sie nichts zu bieten hätten.
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Freitag, 24. Juli 2026
Blendendes Zeitungsdeutsch
tagesschauder, 11:19h
Hier zwei gerade eingetroffene Beispiele dafür, wie man mit der Benutzung des Zeitungsdeutschs das, was man kritisieren will, reproduziert.
Der Verleger der Ostdeutschen Allgemeinen (Offenlegung: die Zeitung hat einen guten Karikaturisten) schreibt ausführlich über Bilder und Wirkungen, zwei Stellen sind beispielhaft für unser Thema: „Umso irritierender ist, dass schon der Hinweis auf Verzerrungen Rechtfertigungsdruck auslöst. Aus Medienkritik wird rasch der Verdacht, Rechtsextremismus relativieren, die DDR zurückwünschen, russlandfreundlich oder antisemitisch denken oder gar fremden Interessen dienen zu wollen“ und „Ein Zitat erhält eine andere Bedeutung, weil der Zusammenhang fehlt. Aus einer Bekanntschaft wird Nähe, aus einer Teilnahme Zustimmung, aus einem Gespräch eine politische Verortung. So entstehen Bilder: nicht durch Erfindung, sondern durch Komposition.“
Auch wenn es im Text vorkommt, ist die Zeitungsdeutsch-Konstruktion, dass irgendwas zu irgendwas wird, eine Ablenkung davon, wer was tut und welche Interessen verfolgt. Die Handelnden sind zu betrachten, um das Geschehen zu verstehen. Da gäbe es viel zu erzählen.
Ähnliches in Cicero.de, die Herkunft der Täter ist ein blinder Fleck, ist zu lesen. Wir wissen, was gemeint ist. Aber diese Metapher führt weg von der politischen Verantwortlichkeit. Einen blinden Fleck hat ein Betrachter, aber wer hat ihn verursacht? Dieser blinde Fleck hat Akteure, darum ist die Metapher falsch. Der Argumentationsvektor ginge dahin, die Herkunft der Täter zu sehen. Richtigerweise muss man die Verantwortung der politischen Akteure sehen, benennen und angehen. Die Zeitungsdeutsch-Metapher schützt sie aber, auch bei einem Text, der versucht, das Problem sagbar zu machen.
Wir brauchen also zunächst eine Deutschwende.
Der Verleger der Ostdeutschen Allgemeinen (Offenlegung: die Zeitung hat einen guten Karikaturisten) schreibt ausführlich über Bilder und Wirkungen, zwei Stellen sind beispielhaft für unser Thema: „Umso irritierender ist, dass schon der Hinweis auf Verzerrungen Rechtfertigungsdruck auslöst. Aus Medienkritik wird rasch der Verdacht, Rechtsextremismus relativieren, die DDR zurückwünschen, russlandfreundlich oder antisemitisch denken oder gar fremden Interessen dienen zu wollen“ und „Ein Zitat erhält eine andere Bedeutung, weil der Zusammenhang fehlt. Aus einer Bekanntschaft wird Nähe, aus einer Teilnahme Zustimmung, aus einem Gespräch eine politische Verortung. So entstehen Bilder: nicht durch Erfindung, sondern durch Komposition.“
Auch wenn es im Text vorkommt, ist die Zeitungsdeutsch-Konstruktion, dass irgendwas zu irgendwas wird, eine Ablenkung davon, wer was tut und welche Interessen verfolgt. Die Handelnden sind zu betrachten, um das Geschehen zu verstehen. Da gäbe es viel zu erzählen.
Ähnliches in Cicero.de, die Herkunft der Täter ist ein blinder Fleck, ist zu lesen. Wir wissen, was gemeint ist. Aber diese Metapher führt weg von der politischen Verantwortlichkeit. Einen blinden Fleck hat ein Betrachter, aber wer hat ihn verursacht? Dieser blinde Fleck hat Akteure, darum ist die Metapher falsch. Der Argumentationsvektor ginge dahin, die Herkunft der Täter zu sehen. Richtigerweise muss man die Verantwortung der politischen Akteure sehen, benennen und angehen. Die Zeitungsdeutsch-Metapher schützt sie aber, auch bei einem Text, der versucht, das Problem sagbar zu machen.
Wir brauchen also zunächst eine Deutschwende.
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Donnerstag, 23. Juli 2026
Rhetorische Schwäche
tagesschauder, 11:26h
Da war doch dieses „Nörgler Weggetreten“ von dem Kanzler, es ging viral und bakteriell, er hat im Sommerinterview den Zusammenhang, aus dem es gerissen worden sein soll, genannt, nämlich, zuerst habe er ein Zitat aufgesagt, „die meinen, es geht nicht, sollen nicht die behindern, die es trotzdem tun“.
Zwei Dinge daran machen es noch einmal besonders beklemmend.
Das Zitat hätte man mit rhetorischem Geschick stehenlassen müssen ohne die vermeintliche Verstärkung, die es indes abschwächt. Der dachte aber, er schiebt was Starkes nach. Sollte nicht unterlaufen.
Und dann ist das auch noch das Gegenteil dessen, was ihn beschreibt. Er handelt ja nicht, worüber andere nörgeln, er unterlässt, was er selbst zugesagt hat. Wenn er was tut, dann ist es das Einknicken vor den linken Nörglern, mit denen er regiert.
Das Wegtreten hätte denen gelten müssen.
Friedrich Merz wird auch rhetorisch überschätzt.
Zwei Dinge daran machen es noch einmal besonders beklemmend.
Das Zitat hätte man mit rhetorischem Geschick stehenlassen müssen ohne die vermeintliche Verstärkung, die es indes abschwächt. Der dachte aber, er schiebt was Starkes nach. Sollte nicht unterlaufen.
Und dann ist das auch noch das Gegenteil dessen, was ihn beschreibt. Er handelt ja nicht, worüber andere nörgeln, er unterlässt, was er selbst zugesagt hat. Wenn er was tut, dann ist es das Einknicken vor den linken Nörglern, mit denen er regiert.
Das Wegtreten hätte denen gelten müssen.
Friedrich Merz wird auch rhetorisch überschätzt.
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Mittwoch, 22. Juli 2026
Selbstbestimmtes Kindsunwohl
tagesschauder, 11:00h
Eine schöne Selbstbestimmung der Frau, wenn sie ihren Uterus für sich arbeiten lässt. Andere Berufe verlangen den Einsatz anderer Körperteile, man kann da genauso von Vermietung sprechen. Ein Verbot der Leihmutterschaft wäre also eine Verletzung der Berufsfreiheit und so weiter.
Die Mietschwangeren werden darauf trainiert, keine enge Bindung zu ihrem Fötus aufzunehmen.
Und das ist der Punkt, an dem die Verwerflichkeit offenkundig wird. Wer schon mal selbst Fötus war oder schwanger, kann wissen, dass die Einstellung der werdenden Mutter zum werdenden Baby sehr stark darüber bestimmt, wie das Kind die Welt erlebt.
Ja sicher, zu viele Emo-Wracks kriegen auf naturbelassene Art Kinder und die werden dann mit hoher Wahrscheinlichkeit Psychoherausgeforderte, manchmal kann es aufgefangen werden, aber es ist nie so beabsichtigt und angelegt.
Verfassungsrechtlerin kann man dann natürlich werden.
Die Mietschwangeren werden darauf trainiert, keine enge Bindung zu ihrem Fötus aufzunehmen.
Und das ist der Punkt, an dem die Verwerflichkeit offenkundig wird. Wer schon mal selbst Fötus war oder schwanger, kann wissen, dass die Einstellung der werdenden Mutter zum werdenden Baby sehr stark darüber bestimmt, wie das Kind die Welt erlebt.
Ja sicher, zu viele Emo-Wracks kriegen auf naturbelassene Art Kinder und die werden dann mit hoher Wahrscheinlichkeit Psychoherausgeforderte, manchmal kann es aufgefangen werden, aber es ist nie so beabsichtigt und angelegt.
Verfassungsrechtlerin kann man dann natürlich werden.
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Dienstag, 21. Juli 2026
Wozu dokumentieren
tagesschauder, 11:15h
Vor wohl so was wie fünfundzwanzig Jahren im Kulturfernsehen, Beitrag über die Kölner Große Moschee, ein örtlicher Muslimbruder ist total sensibel betroffen, dass Ralph Giordano Frauen menschliche Pinguine nennt, das tut ihm weh und er guckt auch so. Jetzt in der gleichen Masche Brosius-Gersdorf, wer Frauen Brutkästen nennt, will nicht diskutieren. Sagt die Fastverfassungsrichterin, und dass das Verbot von Leíhmutterschaft verfassungswidrig sei. Na toll.
Mehr als dokumentieren kann man gar nicht, aber wozu eigentlich, wo es doch ohnehin schon medial stattfindet. Wozu also?
Die Pseudosphäre ist schon an die Stelle der realen Welt getreten, alles ist dekonstruiert und nur noch Gequatsche. Quatschmenschen denken und reden Quatsch und erzählen ihn sich gegenseitig. Früher hätten sie einem leidtun können, aber die leben davon. Das Bemerken, Dokumentieren und Feststellen ist schon ein Akt der Distanzierung und des Handhabbarmachens. Ein erster kleiner nur, aber zudem ein Zeichen, wie man immer hört, dass eins gesetzt werde, nämlich dafür, dass der Quatsch immer noch Quatsch ist, auch wenn er alles beherrscht.
Mehr als dokumentieren kann man gar nicht, aber wozu eigentlich, wo es doch ohnehin schon medial stattfindet. Wozu also?
Die Pseudosphäre ist schon an die Stelle der realen Welt getreten, alles ist dekonstruiert und nur noch Gequatsche. Quatschmenschen denken und reden Quatsch und erzählen ihn sich gegenseitig. Früher hätten sie einem leidtun können, aber die leben davon. Das Bemerken, Dokumentieren und Feststellen ist schon ein Akt der Distanzierung und des Handhabbarmachens. Ein erster kleiner nur, aber zudem ein Zeichen, wie man immer hört, dass eins gesetzt werde, nämlich dafür, dass der Quatsch immer noch Quatsch ist, auch wenn er alles beherrscht.
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Montag, 20. Juli 2026
Antielitäre Zucht
tagesschauder, 11:32h
Auch so ein Ding, die grüne Schachtel sagt, Spahn und Streeck und Musk wollen mit ihren Genen eine Elite züchten. Musk, okay, aber dass die Gene von Spahn, sofern sie überhaupt eingebracht sind, eine Elite begründen könnten, ist fraglich, oder die überlegene Eizelle müsste verdammt gut ausgewählt sein.
Es ist aber schon falsch, auf die Objektseite zu schauen.
Das politisch Relevante ist die grüne Kreischkeule, sie bringt die Haltung und Sichtweise des grünen Blocks zum Ausdruck, sie macht ganz nebenbei deutlich, welche mentalen Zustände am Wirken sind.
Was ist dann also der Sinn der linksgrünen Bevölkerungspolitik, wogegen richtet sich das Dysgenik-Programm demnach?
Wie schon Udo Lindenberg sang: „Was Sie irritiert, ist mein Handeln ohne Sinn.“ Es irritiert nicht mehr, wenn man die inneren Prämissen zu sehen bekommt.
Es ist aber schon falsch, auf die Objektseite zu schauen.
Das politisch Relevante ist die grüne Kreischkeule, sie bringt die Haltung und Sichtweise des grünen Blocks zum Ausdruck, sie macht ganz nebenbei deutlich, welche mentalen Zustände am Wirken sind.
Was ist dann also der Sinn der linksgrünen Bevölkerungspolitik, wogegen richtet sich das Dysgenik-Programm demnach?
Wie schon Udo Lindenberg sang: „Was Sie irritiert, ist mein Handeln ohne Sinn.“ Es irritiert nicht mehr, wenn man die inneren Prämissen zu sehen bekommt.
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Sonntag, 19. Juli 2026
Welches Interesse
tagesschauder, 10:40h
Da die Frage aufkam, welches Interesse Grüne/Linke an Zerstörung und Untergang haben sollten: etwa das gleiche Interesse wie der Skorpion, der den Frosch sticht, der ihn über das Wasser bringt.
Das sind nicht Interessen in dem Sinne, aus welcher Position jemand verhandelt oder wie ein Interessenausgleich unter gleichrangigen freien Individuen oder ungleichen Gruppen gefunden wird. Links ist im Ansatz Ideal.
Da haben wir die Ideologiegeber und Ideologienehmer, es lassen sich immer welche finden, die rekrutiert wurden, weil sie glauben und zustimmen. So funktioniert die Ideologie halt. Die bestimmen aber nichts.
Links ist Dominanz oder Streben nach Dominanz über die Information, die Kenntnisstände, die Infosphäre, dazu über die Verbindungen zwischen den Menschen. Die Realität, die umzingelt, ist feindlich und störend. Das ist der Ansatz, man kann Interesse dazu sagen.
Das Weitere ergibt sich, die Anwendung ist jeweils folgerichtig, so schädlich sie Außenstehenden erscheinen mag. Fortschritt zerstört, das ist so gewollt, die Konservativen wollen den Fortschritt aufhalten, das sind also Menschenfeinde.
Die Sachverhalte werden in diese Grundstruktur eingepasst. Haben wir bei Corona gesehen, da haben sich alle zu erkennen gegeben, die Muster sind linke, so gehen Linke mit einer Pandemie um, das Volk wird zum Pandemietreiber und Kritiker sind mindestens Hygienegegner. Reale Gesundheitspolitik ist dabei gar nichts. Feminismus und Islamförderung passen sehr gut zusammen als Instrumente der Zerstörung, reale Vorfälle gehören der ohnehin feindlich-störenden Realität an und dürfen nicht in die Infosphäre eingebracht werden.
Linksgrün ist eine Scheinrealität, strukturiert und permanent regeneriert durch Zugriff auf Ressourcen. Bei Zerstörung werden Ressourcen frei, das sollte nicht übersehen werden.
Die einen glauben das Ideologische, die anderen werden dafür bezahlt.
Das sind die Interessen.
Das sind nicht Interessen in dem Sinne, aus welcher Position jemand verhandelt oder wie ein Interessenausgleich unter gleichrangigen freien Individuen oder ungleichen Gruppen gefunden wird. Links ist im Ansatz Ideal.
Da haben wir die Ideologiegeber und Ideologienehmer, es lassen sich immer welche finden, die rekrutiert wurden, weil sie glauben und zustimmen. So funktioniert die Ideologie halt. Die bestimmen aber nichts.
Links ist Dominanz oder Streben nach Dominanz über die Information, die Kenntnisstände, die Infosphäre, dazu über die Verbindungen zwischen den Menschen. Die Realität, die umzingelt, ist feindlich und störend. Das ist der Ansatz, man kann Interesse dazu sagen.
Das Weitere ergibt sich, die Anwendung ist jeweils folgerichtig, so schädlich sie Außenstehenden erscheinen mag. Fortschritt zerstört, das ist so gewollt, die Konservativen wollen den Fortschritt aufhalten, das sind also Menschenfeinde.
Die Sachverhalte werden in diese Grundstruktur eingepasst. Haben wir bei Corona gesehen, da haben sich alle zu erkennen gegeben, die Muster sind linke, so gehen Linke mit einer Pandemie um, das Volk wird zum Pandemietreiber und Kritiker sind mindestens Hygienegegner. Reale Gesundheitspolitik ist dabei gar nichts. Feminismus und Islamförderung passen sehr gut zusammen als Instrumente der Zerstörung, reale Vorfälle gehören der ohnehin feindlich-störenden Realität an und dürfen nicht in die Infosphäre eingebracht werden.
Linksgrün ist eine Scheinrealität, strukturiert und permanent regeneriert durch Zugriff auf Ressourcen. Bei Zerstörung werden Ressourcen frei, das sollte nicht übersehen werden.
Die einen glauben das Ideologische, die anderen werden dafür bezahlt.
Das sind die Interessen.
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Samstag, 18. Juli 2026
Wieder solche Portale
tagesschauder, 11:02h
Es ist gar nicht einmal Arroganz der Elite, für die die Regeln nicht gälten. Am Spahn-Fall lässt sich ablesen, wie die medial erzeugte Pseudosphäre ihn gar nicht zu der Frage gebracht hat, ob er sich über die Gesetze hinwegsetzen soll. Jetzt kommt, nachgeschoben, er hätte mit sich gerungen. Klar.
Er hat gar nicht damit gerechnet, dass er mit sich gerungen haben müssen würde. Die Bild-Zeitung bringt Papaglück, darauf kommt es an. Denken die.
Die dachten, jegliche Kritik würde als queerfeindlich sofort abgebügelt. Eine Erwartung, die man durchaus hätte hegen können. Die Gegenüberstellung von eigenem Handeln und eigener politischer Wirksamkeit ist eben auch eine mediale, die muss gemacht werden, die muss vermittelt werden. Es war nicht abzusehen, dass es Medien gibt, die so was tun.
Wieder die und solche Portale.
Er hat gar nicht damit gerechnet, dass er mit sich gerungen haben müssen würde. Die Bild-Zeitung bringt Papaglück, darauf kommt es an. Denken die.
Die dachten, jegliche Kritik würde als queerfeindlich sofort abgebügelt. Eine Erwartung, die man durchaus hätte hegen können. Die Gegenüberstellung von eigenem Handeln und eigener politischer Wirksamkeit ist eben auch eine mediale, die muss gemacht werden, die muss vermittelt werden. Es war nicht abzusehen, dass es Medien gibt, die so was tun.
Wieder die und solche Portale.
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Freitag, 17. Juli 2026
Lehre aus dem Fußball
tagesschauder, 11:00h
Hier lässt sich etwas aus dem Fußball lernen beziehungsweise etwas schon Geahntes bestätigen.
Wie erzählt wird, hat der englische Trainer beim Stand 1:0 ausgegeben oder, wie es zeitungsdeutsch heißt, darauf gesetzt, für den Rest des Spiels defensiv zu sein, denn wenn kein Ball mehr hereinkommt, hat man gewonnen.
Das klingt schlüssig.
Bedeutet aber, dass man durch das defensive Spiel den Angriff der gegnerischen Mannschaft stärker werden lässt.
Mit dem defensiven Agieren schwächt man sich, man kann eben nicht gewinnen ohne den schon erzielten Vorteil.
Natürlich, man kann nicht alles und muss sich die Möglichkeiten einteilen, es verlockt nur eben zu sehr, einen Vorteil behalten zu wollen, und offensive Anstrengungen können schiefgehen. Deshalb guckt man es ja an.
Was wir also gelernt haben oder bestätigt sehen, es nützt wenig, sich in eine defensive Position zu begeben.
Wie erzählt wird, hat der englische Trainer beim Stand 1:0 ausgegeben oder, wie es zeitungsdeutsch heißt, darauf gesetzt, für den Rest des Spiels defensiv zu sein, denn wenn kein Ball mehr hereinkommt, hat man gewonnen.
Das klingt schlüssig.
Bedeutet aber, dass man durch das defensive Spiel den Angriff der gegnerischen Mannschaft stärker werden lässt.
Mit dem defensiven Agieren schwächt man sich, man kann eben nicht gewinnen ohne den schon erzielten Vorteil.
Natürlich, man kann nicht alles und muss sich die Möglichkeiten einteilen, es verlockt nur eben zu sehr, einen Vorteil behalten zu wollen, und offensive Anstrengungen können schiefgehen. Deshalb guckt man es ja an.
Was wir also gelernt haben oder bestätigt sehen, es nützt wenig, sich in eine defensive Position zu begeben.
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Donnerstag, 16. Juli 2026
Dreißigjähriger Geschlechterkrieg
tagesschauder, 10:15h
Wie lange sind die unaufgeklärten spießigen Zeiten her? Immer dreißig Jahre. In den Achtzigern waren es die Fünfziger, jetzt sind die Neunziger dran. Eine Dokumentation behandelt das frauenfeindliche Unterhaltungsfernsehen der Neunziger, fünf Frauen kommen zu voraussehbarem Wort.
Es werden Ausschnitte aus Sendungen gezeigt, und erst jetzt merkt man, wie schlimm das war, damals war das Schlimme normal, zum Glück wissen wir es jetzt besser.
Das Bilderrätsel mit Bettina Böttinger. Was den Filmemacherinnen entgeht, ist, dass das schon damals, im Rahmen der kalkulierten Provokation, zu weit ging, skandalisiert wurde und aufgearbeitet wurde. Fernsehquatsch halt, das alles.
Die wichtigere Frage wäre ja, ob das Damalige frauenfeindlicher war als jetzt Jan Böhmermann mit Terf und Kackhaufen.
Wie lange werden wir warten müssen, bis Jan Böhmermann aufgearbeitet wird? Tja, wieder dreißig Jahre.
Es werden Ausschnitte aus Sendungen gezeigt, und erst jetzt merkt man, wie schlimm das war, damals war das Schlimme normal, zum Glück wissen wir es jetzt besser.
Das Bilderrätsel mit Bettina Böttinger. Was den Filmemacherinnen entgeht, ist, dass das schon damals, im Rahmen der kalkulierten Provokation, zu weit ging, skandalisiert wurde und aufgearbeitet wurde. Fernsehquatsch halt, das alles.
Die wichtigere Frage wäre ja, ob das Damalige frauenfeindlicher war als jetzt Jan Böhmermann mit Terf und Kackhaufen.
Wie lange werden wir warten müssen, bis Jan Böhmermann aufgearbeitet wird? Tja, wieder dreißig Jahre.
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Mittwoch, 15. Juli 2026
Respektsverlust
tagesschauder, 11:05h
Zur Respektsperson gehören immer zwei.
Man hört die inzwischen schon offizielle Beklagung, Lehrer, Bademeister, Schaffner, Ordnungsbehördenmitarbeiter sind keine Respektspersonen mehr. Hinter der ersten Kulisse könnte man dann diejenigen ausmachen, die keinen Respekt vor diesen Personen haben, und Gründe sehen. Damit wäre die nächste Kulisse erreicht; das hat jemand nicht nur verheimlichen wollen, sondern will es genau so haben. Seit sechzig Jahren antiautoritär, und alles, was nicht respektiert, ist willkommen.
Das ist wieder einmal nur die eine Hälfte.
Wenn wir uns erinnern an damals, als beispielsweise Lehrer noch Respektspersonen waren, dann waren das diejenigen Lehrer, die kompetent waren und denen man eine Autorität durch Vertrauenswürdigkeit zumaß. Keine Respektspersonen waren solche, die sich durch Angstmacherei und Machtanmaßung Respekt verschaffen wollten. Die wurden vielleicht gefürchtet, aber nicht respektiert.
Mit dem gesteuerten Respektverlust ist auch diese Unterscheidung verschwunden.
Was wurden wir denn trainiert, was wir zu tolerieren und zu respektieren hätten, alles gar keine persönlichen Leistungen, denen Respekt gebührte. Wir müssen ja gar nicht mehr verklausuliert reden, je islamischer, desto mehr Respekt wird gefordert, und das von Linken, Grünen, Kulturschaffenden und Meldestellenaktivisten.
Das ist aber dann eben nicht Respekt, sondern vorgespiegelter Ersatz. Die Institution des Respekts ist abgeschafft, dafür gibt es Geld für Werbetexter, die auf Plakaten dafür werben, Schaffner nicht anzugreifen.
Man hört die inzwischen schon offizielle Beklagung, Lehrer, Bademeister, Schaffner, Ordnungsbehördenmitarbeiter sind keine Respektspersonen mehr. Hinter der ersten Kulisse könnte man dann diejenigen ausmachen, die keinen Respekt vor diesen Personen haben, und Gründe sehen. Damit wäre die nächste Kulisse erreicht; das hat jemand nicht nur verheimlichen wollen, sondern will es genau so haben. Seit sechzig Jahren antiautoritär, und alles, was nicht respektiert, ist willkommen.
Das ist wieder einmal nur die eine Hälfte.
Wenn wir uns erinnern an damals, als beispielsweise Lehrer noch Respektspersonen waren, dann waren das diejenigen Lehrer, die kompetent waren und denen man eine Autorität durch Vertrauenswürdigkeit zumaß. Keine Respektspersonen waren solche, die sich durch Angstmacherei und Machtanmaßung Respekt verschaffen wollten. Die wurden vielleicht gefürchtet, aber nicht respektiert.
Mit dem gesteuerten Respektverlust ist auch diese Unterscheidung verschwunden.
Was wurden wir denn trainiert, was wir zu tolerieren und zu respektieren hätten, alles gar keine persönlichen Leistungen, denen Respekt gebührte. Wir müssen ja gar nicht mehr verklausuliert reden, je islamischer, desto mehr Respekt wird gefordert, und das von Linken, Grünen, Kulturschaffenden und Meldestellenaktivisten.
Das ist aber dann eben nicht Respekt, sondern vorgespiegelter Ersatz. Die Institution des Respekts ist abgeschafft, dafür gibt es Geld für Werbetexter, die auf Plakaten dafür werben, Schaffner nicht anzugreifen.
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Dienstag, 14. Juli 2026
Blick auf die Insel
tagesschauder, 11:56h
Die Ukrainer sind bei uns nicht beliebt, das wurde unterbunden, damit es nicht so aussieht, als würden Flüchtlinge Fachkräfte sein und arbeiten.
Es ist nicht sehr geschickt, den Leuten Geld zu geben dafür, dass sie Ukrainer sind, und Milliarden in ein Projekt fließen zu lassen, das einen Rücklauf in die Korruption beinhaltet, sollte in einem normalen Land breit diskutiert werden.
Wir werden aber nicht ukrainisiert.
Wir werden auch nicht koreanisiert, nicht vietnamesiert, nicht polonisiert, nicht einmal bulgarisiert oder rumänisiert oder kroatisiert, obschon die Balkanisierung ein Phänomen ist.
Was wir werden, in der Absicht und real, ist islamisiert. Moslemisiert, arabisiert. Afghanisiert.
Das ist ein Effekt nicht einmal von der Anwesenheit unserer Partnerreligion, sondern der linken grünen Politik, die hatte das vor und die setzt das um, mit Geld und staatlicher Gewalt.
Dezente Blicke nach Großbritannien zeigen die Zukunft.
Wie dort die Politik weitergeht und wie man volksweise und bürgerweise mit der Politik umgeht, das sollte uns interessieren.
Es ist nicht sehr geschickt, den Leuten Geld zu geben dafür, dass sie Ukrainer sind, und Milliarden in ein Projekt fließen zu lassen, das einen Rücklauf in die Korruption beinhaltet, sollte in einem normalen Land breit diskutiert werden.
Wir werden aber nicht ukrainisiert.
Wir werden auch nicht koreanisiert, nicht vietnamesiert, nicht polonisiert, nicht einmal bulgarisiert oder rumänisiert oder kroatisiert, obschon die Balkanisierung ein Phänomen ist.
Was wir werden, in der Absicht und real, ist islamisiert. Moslemisiert, arabisiert. Afghanisiert.
Das ist ein Effekt nicht einmal von der Anwesenheit unserer Partnerreligion, sondern der linken grünen Politik, die hatte das vor und die setzt das um, mit Geld und staatlicher Gewalt.
Dezente Blicke nach Großbritannien zeigen die Zukunft.
Wie dort die Politik weitergeht und wie man volksweise und bürgerweise mit der Politik umgeht, das sollte uns interessieren.
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Montag, 13. Juli 2026
Gebücktes Recht
tagesschauder, 10:33h
Die FAZ hat den Gastbeitrag:
"Auch Blockaden können grundrechtlich geschützt sein.
Widerstand als Verfassungsinterpretation: Statt dankbar zu sein, dass die Zivilgesellschaft tut, was die Politik nicht schafft, kriminalisiert man die Proteste und Blockaden gegen den AfD-Parteitag auch noch.“
Die FAZ?
Doch, ja, FAZ.
Man ist geneigt, inhaltlich sachlich zu argumentieren, warum das aus rechtlicher Sicht und so weiter. Nützt aber nichts. Die Selbstermächtigung ist so weit, dass nicht nur das Recht untergeordnet wird, sondern auch die FAZ zur Frankfurter Rundschau geworden ist.
Ein paar Leserbriefe wird es geben, Diskussionen in der Redaktion, na bitte, offener Diskurs.
Es ist aber nicht möglich, diesen offenen Diskurs auf der verfassungsrechtlichen Ebene zu führen. Die Öffnung des Diskurses hatte gerade den Zweck, das Recht zu zerreden. Der Rechtsstaat ist zur Debatte gestellt.
Jedenfalls haben die nicht das Problem, dass Steinmeier nicht ihr Bundespräsident wäre.
"Auch Blockaden können grundrechtlich geschützt sein.
Widerstand als Verfassungsinterpretation: Statt dankbar zu sein, dass die Zivilgesellschaft tut, was die Politik nicht schafft, kriminalisiert man die Proteste und Blockaden gegen den AfD-Parteitag auch noch.“
Die FAZ?
Doch, ja, FAZ.
Man ist geneigt, inhaltlich sachlich zu argumentieren, warum das aus rechtlicher Sicht und so weiter. Nützt aber nichts. Die Selbstermächtigung ist so weit, dass nicht nur das Recht untergeordnet wird, sondern auch die FAZ zur Frankfurter Rundschau geworden ist.
Ein paar Leserbriefe wird es geben, Diskussionen in der Redaktion, na bitte, offener Diskurs.
Es ist aber nicht möglich, diesen offenen Diskurs auf der verfassungsrechtlichen Ebene zu führen. Die Öffnung des Diskurses hatte gerade den Zweck, das Recht zu zerreden. Der Rechtsstaat ist zur Debatte gestellt.
Jedenfalls haben die nicht das Problem, dass Steinmeier nicht ihr Bundespräsident wäre.
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Sonntag, 12. Juli 2026
Alte freie Zeiten
tagesschauder, 11:47h
Es kommen schon Fragen auf derart, ob die nachkommunistischen Freiheiten der Neunziger nicht nur illusorisch waren, da man nun, im Nachhinein, feststellen muss, dass schon damals an einer Restauration des Totalitarismus gearbeitet wurde, was man nur unterschätzt hat.
Der Befund, zumal mit dem Unterschätzen, dürfte stimmen, indes können die Freiheiten nicht als nur eingebildet angesehen werden oder als ein damaliges Leben mit unzureichender Information. Denn dass wir jetzt darüber debattieren, ist ein Ausdruck oder Nachklang dieser Freiheit, die sehr real war und nun mit allen Mühen abgewickelt werden soll. Wäre das Internet erst jetzt eingerichtet, also das www, würde es die Möglichkeiten eigener Webseiten und unkontrollierter Netzwerke gar nicht erst geben. Allein schon das.
Und dass es damals weniger blöd zuging, ist auch konstitutiv für die Freiheit, von den Resten haben wir immer noch etwas.
Da waren also die guten alten Zeiten wirklich gar nicht schlecht, schade nur, dass es schon die alten Zeiten sind.
Der Befund, zumal mit dem Unterschätzen, dürfte stimmen, indes können die Freiheiten nicht als nur eingebildet angesehen werden oder als ein damaliges Leben mit unzureichender Information. Denn dass wir jetzt darüber debattieren, ist ein Ausdruck oder Nachklang dieser Freiheit, die sehr real war und nun mit allen Mühen abgewickelt werden soll. Wäre das Internet erst jetzt eingerichtet, also das www, würde es die Möglichkeiten eigener Webseiten und unkontrollierter Netzwerke gar nicht erst geben. Allein schon das.
Und dass es damals weniger blöd zuging, ist auch konstitutiv für die Freiheit, von den Resten haben wir immer noch etwas.
Da waren also die guten alten Zeiten wirklich gar nicht schlecht, schade nur, dass es schon die alten Zeiten sind.
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