Dienstag, 1. November 2016
PR-Termin beim Packvolk
Renate Künast könnte stolz sein auf ihr Erreichtes. Sie und die grüne Bewegung wollten immer Autoritäten abschaffen, antiautoritär erziehen und jeglichen Respekt vor jeglicher Autorität beseitigen, damit es nie wieder Faschismus gibt. Renate Künast und Claudia Roth und wie die noch heißen könnten voller Stolz auf ihr Werk sehen und sich freuen, wenn Demonstranten die politisch Herrschenden auspfeifen oder ihnen wütende und sogar hasserfüllte Post schicken. Ein Volk, das sich so was traut, ist nicht mehr anfällig für Faschismus.

Doch leider ist nun Renate Künast selbst in der Position der Herrschenden, und da sieht die Sache dann doch anders aus.
Es ging einfach nie um die Beseitigung der Machtstrukturen, sondern deren Besetzung. Solange man den Krieg verliert, ist man für Frieden und Abrüstung, wenn man gewinnt, ist man auf der guten Seite, die verteidigt werden muss. Man ist für Toleranz, wenn sie der Gegenseite schadet und die Gegner schwächt.

So kommt es, dass Renate Künast den Pöbel besucht, von dem sie böse Postings und Mails bekommen hat, als PR-Aktion natürlich, aber fairerweise muss man sagen, es hat schon schlimmere PR-Aktionen gegeben. Diese hier spricht gar nicht mal so sehr gegen Renate Künast, sondern gegen die Presse, die das mitmacht.

Polizisten, Lehrer, Sachbearbeiter, sie alle erleben täglich nicht nur Verbalinjurien, nur mit ihnen geht kein Presseteam mit zu den Bedrohern und Angreifern.

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Vgl. :
-> https://www.spiegel.de/spiegel/renate-kuenast-besucht-ihre-facebook-kritiker-a-1118772.html

Das audiovisuelle Dokument war mal kostenfrei online, einige haben es sich angeschaut.
Frau Künast war so freundlich ihre besuchten Hater oder Kritiker nicht direkt audiovisuell beizuführen, allerdings könnte die visuell persistierte Umgebung hier bereits Anlass gegeben haben für ihre Anhängerschaft mal richtig zuzuschlagen.
Weil sich so mittlerweile im Web, über die visuelle Suche, hinreichend recherchieren läßt, ganz so blöd (wie sie aus Sicht einiger ausschaut, zumindest: extra-hässlich) ist die hier sich in Szene setzende Dame ja nicht.

In dem hier beobachteten audiovisuellen Dokument von "Spiegel-TV" war nichts festzustellen, das auf Auseinandersetzung / Debatte / Diskurs hindeutete,
MFG
Dr. W

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