Sonntag, 14. März 2021
Unkonservative CDU
Die CDU war eigentlich nie konservativ, sie wollte nur regieren, um das, was da ist, zu bewirtschaften.
Das ist im Effekt etwas mehr werterhaltend als der linke Vorsatz, von der Substanz zu leben, die ganze Gesellschaft zu beherrschen, die Macht über die Mentalitäten zu erlangen.

Konservativismus müsste auf den aktiven Erhalt der Voraussetzungen des Rechts, des Staates, der Kultur, der Freiheit und der Individualität der Bürger gerichtet sein, und das würde mehr Mühe machen als Ideologisierung und Vortäuschung von Politik, was der Zustand ist, in dem wir uns befinden. Da hat die CDU immer noch nichts anderes zu bieten als das Regierenwollen.
Der Effekt ist die negative Rückkopplung der Degeneration.

Man wird sagen, Merkel war wenigstens auch darin nicht so effektiv, wie sie gewollt hat.

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Verwirrend ist dabei,
dass die CDU ein "C" wie "christlich" im Namen trägt. Da wurde vermutet, dass sie sich entsprechend verhält. DAS war die Täuschung von Anfang an. Sie war damals eine Partei der Geld-, Besitz-, und Einflusshabenden, die politische Macht haben wollten und zugleich ehemaligen echten Nazis als Wähler zum Teil attraktiv erschien (allein schon, weil es die "andere" Partei nicht mehr gab), und sie sogar durch Blüm einen sozialen Vertreter (der Arbeiterklasse) zu haben schienen. Seit Merkel wurde nun klar: Sie hat sogar eine sozialistische Vertreterin/Chefin. Die allerdings verhält sich alles andere als "sozial" oder gar "christlich"...

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Merkel ist eine Pfarrerstochter
Es gibt schon Verbindungen zwischen der katholischen Kirche und der CDU. Merkel als Protestantin profitierte von ihrem Ostbonus. Im katholischen Rheinland wählte man CDU, im protestantischen Westfalen SPD.

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