Freitag, 26. März 2021
Scheindiktatur für alle
Ein seltsames Ding; alle, soweit ersichtlich ausnahmslos alle, Diktatoren und Tyrannen und despotischen Parteien wollen beim Volk beliebt sein, lassen sich propagieren als Ausdruck des Volkswillens und halten Pseudowahlen ab, bei denen sie und das Volk sich gegenseitig anscheinsbestätigen. Sie haben also ein Restverständnis davon, was Demokratie sei und dass die demokratische Legitimation die einzige dem Menschen gemäße wäre, weshalb sie vorgetäuscht werden muss.
Die Diktatur bestätigt also ihre Nichtberechtigung und erkennt die Demokratie als die einzige Staatsform an, in der das staatliche Handeln und die Regierung ein Mandat besitzen. Auch Schauprozesse sind Parodien auf das Original, welches somit als das richtige anerkannt wird.

Nur in der Demokratie selbst, in der demokratischen rechtsstaatlichen Verfasstheit, die wir gerade noch in Restbeständen haben, werden Bürger und Volk offen von den Herrschenden als mindere Wesen angesehen, auf deren Meinung es nicht ankommt.

Natürlich bestehen graduelle Unterschiede, die sind aber in den Ausgangslagen begründet. Vor dem Hintergrund der Allmacht tut man so, als zähle der Mensch, und vor dem Hintergrund der demokratischen Möglichkeiten wird der Bürger von einer höheren Position aus herabgesetzt, aber die bei den Herrschenden vorliegenden Tendenzen sind entgegengesetzt.

Darin, dass wir in einer Übergangsphase sind, liegt wohl das Erfolgsgeheimnis der Grünen; sie können ihre totalitären Anwandlungen vor dem Hintergrund der bestehenden physischen und mentalen Verfettung verkaufen als Despotie für alle, die mitmachen wollen.

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Wirklich deren Restbestände oder vielleicht doch die Demokratie in ihrer vollen Blüte?

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Aus demokratischer Sicht liegt eine zunehmende Entartung Liberaler Demokratie vor, die immerhin noch, am besten : anonym, beklagt werden darf.
Ist ja auch kein Wunder, wenn seit ca. 1965 eine Fertilitätsrate von ca. 1,4 (die Autochthonen betreffend von vielleicht 1,1) festzustellen ist, so dass vielleicht schon 70% der Leutz weg sind, sozusagen, unumkehrbar.
Die Demokratie ist unschuldig, haha, die Demokraten (oder "Demokraten") nicht.

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+1
Die 'Übergangsphase' könnte Ochlokratie genannt werden, das Staats- oder Wahlvolk wird manipulierbarer, die Mandatsträger danken mit Bevormundung.
Das Wahlprogramm der bundesdeutschen Ökologisten meint etwas anderes als eine Liberale Demokratie.

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