Freitag, 19. Januar 2024
Sprache des Grünen Reiches: Kapern
Eine Demonstration sei gekapert worden oder die ganze Gesellschaft könnte es werden, solchen Formulierungen begegnet man häufiger.

Das ist schon die nächste Stufe von „den Falschen“, denn es können ja nur Falsche tun, und sie müssen nicht einmal mehr so benannt werden. Ausgelöst wird eine Vorstellung, die auf das betreffende Ereignis bezogen wird, so dass man die Implikation „Falsche“ selber vornimmt.

Man wird dazu gebracht, sich selbst zu manipulieren.

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Oder man wird manipuliert:
Man wird dazu gebracht, sich selbst zu manipulieren.
Jeder wird manipuliert, insbes. dann, wenn kein besonderes Interesse vorliegt, dann sagt man sich halt "OK, wird so stimmen, könnte so stimmen!"

Dies ist normal, es hilft ein wenig zu wissen, dass man manipuliert werden könnte, wenn kein eigenes besonderes Interesse vorliegt, ich wusste stets so.
Hab mich auch vglw. gerne bis ca. 1998 politisch manipulieren lassen, denn mit dem Dicken schien klar zu sein, dass er es nicht extra-verbocken wird.
Danach nicht mehr.

Ansonsten könnte allgemein klar sein, dass Konzepte, die bspw. die Kontaktschuld, die Kollektivschuld und die Erbschuld meinen, die Sprachlichkeit (bspw. 'kapern', 'marschieren', 'weitgehend friedliche Proteste' und 'Solidarität' (ein Wort aus dem Kollektivismus)) hin oder her, abzulehnen sind.
Nicht unbedingt nur unter Demokraten, dort müsste so selbstverständlich sein, sondern allgemein unter verständigen Personen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. W

PS:
Aha, auf die Suggestion wird Bezug genommen, die Suggestion ist Teil der Manipulation, ansonsten wäre so keine.

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