Donnerstag, 18. Juni 2026
Kinderbelastung
In den Zeitungsrubriken für Lifestyle und Gesellschaft gibt es immer mehr Erfahrungsberichte von Menschen, die sich entschlossen haben, keine Kinder zu bekommen.
Abseits vom propagandistischen Zweck ist es nicht weiter interessant.
Es wäre durchaus ein zivilisatorischer Fortschritt, wenn nur noch Menschen Kinder bekommen, die wissen, was sie tun und die Folgen ihres Handelns überschauen. Das gesellschaftliche Problem oder die gesellschaftliche Relevanz ist die: Auch die, die selbst keine Kinder haben, müssten sich um die nächste Generation kümmern. Die freien Kapazitäten müssten aufgewendet werden, um sich für bestimmte Kinder oder die Kinderschaft im Allgemeinen einzusetzen.

Das ist nun nicht die überwiegende Beobachtung. Stattdessen Ersatzhandlungen. Engagement für Ersatzkinder, Randgruppen oder andere neu gekommene Menschen.
Dies gilt als nützlich, ist es aber nicht, erstens aus Mangel an Einsatz für die Kinder und zweitens, weil nur der Einsatz für Kinder und dann wieder Alte staatlich gefördert werden dürfte und sonst nichts. An Kranke denkt sowieso niemand, die müssen hier nicht aufgezählt werden. Kein Lautwerden für queere Laute oder religiöse Mehrheitsminderheiten oder Soziokultur, nichts.

Man muss sich klarmachen, dass alles, was mit Hakenregenbogen beflaggt ist, zu Lasten der Kinder geht.

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