Freitag, 31. Juli 2026
Links und nichtlinks
tagesschauder, 10:48h
Internetautor Danisch bringt eine Klärung der Rechts-Links-Teilung; ein rechter Vegetarier/Homosexueller/Umweltschützer macht eben, was man da macht, ein linker Entsprechender will Gesetze ändern, macht Gekreische, will, dass alle so sind und nur noch das machen und es bezahlen.
Das ist zutreffend beobachtet.
Falsch ist ganz deutlich erkennbar die Beschriftung. Rechts ist der Rechte nur in linker Sicht, in nichtlinker Sicht ist er nicht rechts, sondern eben die Person. Ihn verbindet als nichtlinker Vegetarier nicht unbedingt etwas mit dem nichtlinken Ökologen, außer dass beide von Linken als rechts beschimpft werden, womit rechts als schimpflich reproduziert ist. Beide würden vielleicht erwidern „aber nein, ich bin doch zu Unrecht in die rechte Ecke gestellt“ und sich nicht damit befassen, wenn sie nicht genötigt werden.
Links ist die Gruppe, die Herde, denknotwendig braucht sie ein Feindbild, und jemand, der nicht zur Herde gehört, muss einer anderen Herde zugerechnet werden, die es demnach geben müsse. Ein Individuum fällt aus der Erkennbarkeit.
Im Kulturradio befassen sie sich damit, wie Künstelnde aus Sachsen-Anhalt sich vor dem autoritären Umschwung fürchten. Eine Frauenstimme mit Selbstfindungsklang sagt, „ich möchte in einem Land leben, wo ich aus der Tür treten kann, ohne dass ich die Leute abscanne, ob für sie der Apfel ein deutscher Apfel ist oder eben einfach ein Apfel.“.
Könnte sie sofort haben, sie müsste nur wollen.
Das ist zutreffend beobachtet.
Falsch ist ganz deutlich erkennbar die Beschriftung. Rechts ist der Rechte nur in linker Sicht, in nichtlinker Sicht ist er nicht rechts, sondern eben die Person. Ihn verbindet als nichtlinker Vegetarier nicht unbedingt etwas mit dem nichtlinken Ökologen, außer dass beide von Linken als rechts beschimpft werden, womit rechts als schimpflich reproduziert ist. Beide würden vielleicht erwidern „aber nein, ich bin doch zu Unrecht in die rechte Ecke gestellt“ und sich nicht damit befassen, wenn sie nicht genötigt werden.
Links ist die Gruppe, die Herde, denknotwendig braucht sie ein Feindbild, und jemand, der nicht zur Herde gehört, muss einer anderen Herde zugerechnet werden, die es demnach geben müsse. Ein Individuum fällt aus der Erkennbarkeit.
Im Kulturradio befassen sie sich damit, wie Künstelnde aus Sachsen-Anhalt sich vor dem autoritären Umschwung fürchten. Eine Frauenstimme mit Selbstfindungsklang sagt, „ich möchte in einem Land leben, wo ich aus der Tür treten kann, ohne dass ich die Leute abscanne, ob für sie der Apfel ein deutscher Apfel ist oder eben einfach ein Apfel.“.
Könnte sie sofort haben, sie müsste nur wollen.
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damals,
Freitag, 31. Juli 2026, 11:40
Jeder kehre vor seiner Tür
"denknotwendig braucht sie ein Feindbild" - häh? Ich verstehe nicht ganz. Wer arbeitet hier mit einem Feindbild, simplizierend und Andersdenkende irgendwie als dumpf-dumme Herde hinstellend? In diesem Post sowie gebetsmühlenartig in fast jedem, der in diesem Blog erscheint? Wollen Sie mich veralbern?
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