Mittwoch, 3. Juli 2013
Geht's noch?
Der Schmerz wird nicht nachlassen.
Die Hauptstadtpresse berichtet von einer Ausstellung in Essen mit Comic-Postern, die „nach Protesten von Muslimen geschlossen worden war. Jetzt geht die Uni-Leitung in die Offensive und kündigt gegenüber dem Tagesspiegel zahlreiche Maßnahmen an.
Demnach ist eine Prüfung der umstrittenen Poster bei einem Islamwissenschaftler in Auftrag gegeben worden.“
Das Wort Kulturwandel fehlt, noch.
Künftig kann man aber vorher daran denken, wenn man Comics ausstellt, eine Prüfung beim Isalmwissenschaftler einzuholen. Muss es den erst gesetzlich geregelt werden?
Künftig kann man auf Comicausstellungen ganz verzichten, dieses Medium ist unislamisch.

Dann schreibt der Tagesspiegel noch: „Angesichts eines bei mehr als 50 Prozent liegenden Anteils von Studierenden aus Migrantenfamilien, in denen die Eltern oft keine akademische Ausbildung hätten, liege der Hochschule sehr viel daran, dieses Thema konstruktiv anzugehen und dem bisherigen Ziel der Diversität auch weiterhin verpflichtet zu bleiben.“
50 Prozent Studenten aus bildungsmigrantischen Schichten? Wurde uns nicht immer erzählt, Bildung vererbt sich?
Wie man sieht: Ja.

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Dazu fällt mir noch ein ...
Gestern auf ZDFText gesehen und anderswo dann fast nicht gefunden, auf DRadio.de dann doch noch:
"UNO-Frauenorganisation lässt Darstellung von Frauen im Film untersuchen" https://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=238479
Interessant, dass dies kein Interesse bei den Leitmedien hervorruft ... Und was da rauskommen wird, bei der UN, das ahnen einige wenige schon ...

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vermutlich als weiblich
und damit diskriminierend.

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50 Prozent dürften schon hinkommen
NRW-Flachhochschulzugangsberechtigungen machen vieles möglich und sicherlich werden im Land von Hannelore&Ralf auch alle im 19. Jahrhundert eingewanderten Mareks u. Co. noch als Migrantenfamilien erfasst.

Bei solchen Quoten müssen die Kulturwandler allerdings sehr wachsam sein. Minderheitenrechte für die Jungs von PROirgendwas wären dann doch des Guten zu viel ...

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