Samstag, 30. Mai 2026
Deutschland heute
tagesschauder, 09:35h
Ein Text auf focus.de sagt alles über den Zustand heute und jetzt.
„Blitz-Anklage gegen brutalen Eisenstangen-Afghanen“, nämlich: „Nur wenige Wochen nach einem Angriff auf Polizisten in Thüringen muss ein 33-jähriger Eisenstangen-Brutalo aus Afghanistan vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage im Rekordtempo, eine Abschiebung ist derzeit jedoch ausgeschlossen.“
Wenige Wochen sind Rekordtempo, Abschiebung wird nicht gewollt.
Das Ganze ist auch nur bekannt geworden wegen der Leute mit Endgeräten, die mitfilmten.
„Kurz nach der Zerstörungsorgie sah sich der Aggressor vier Polizisten gegenüber. Als die Beamten ihn stellen wollten, ging er zum Angriff über: Er legte seinen Rucksack ab und rannte auf einen Uniformierten zu. Dabei hob er seinen rechten Arm und war kurz davor, mit der Eisenstange auf den Beamten einzuschlagen. Der gejagte Polizist nahm zunächst eine Abwehrhaltung ein, dann rannte er weg. Mit Pfefferspray und Einsatzstöcken brachten die Einsatzkräfte den Täter unter Kontrolle.“
Das heißt dann auch, es wundert sich bitte niemand.
Polizei, die in einer Notwehrlage wegrennt, kommt nur in einer Gesellschaft vor, die den Gipfel der Zivilisation schon überwunden hat.
In den Nachrichten von MDR ist zu hören, der Thüringer Ministerpräsident ist nach Indien gereist, Thüringen sucht Fachkräfte. Wir Älteren halten die Jahre für wenige, vor denen das in einem Comedy-Sketch gekommen wäre, Thüringen sucht indische Fachkräfte.
„Blitz-Anklage gegen brutalen Eisenstangen-Afghanen“, nämlich: „Nur wenige Wochen nach einem Angriff auf Polizisten in Thüringen muss ein 33-jähriger Eisenstangen-Brutalo aus Afghanistan vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage im Rekordtempo, eine Abschiebung ist derzeit jedoch ausgeschlossen.“
Wenige Wochen sind Rekordtempo, Abschiebung wird nicht gewollt.
Das Ganze ist auch nur bekannt geworden wegen der Leute mit Endgeräten, die mitfilmten.
„Kurz nach der Zerstörungsorgie sah sich der Aggressor vier Polizisten gegenüber. Als die Beamten ihn stellen wollten, ging er zum Angriff über: Er legte seinen Rucksack ab und rannte auf einen Uniformierten zu. Dabei hob er seinen rechten Arm und war kurz davor, mit der Eisenstange auf den Beamten einzuschlagen. Der gejagte Polizist nahm zunächst eine Abwehrhaltung ein, dann rannte er weg. Mit Pfefferspray und Einsatzstöcken brachten die Einsatzkräfte den Täter unter Kontrolle.“
Das heißt dann auch, es wundert sich bitte niemand.
Polizei, die in einer Notwehrlage wegrennt, kommt nur in einer Gesellschaft vor, die den Gipfel der Zivilisation schon überwunden hat.
In den Nachrichten von MDR ist zu hören, der Thüringer Ministerpräsident ist nach Indien gereist, Thüringen sucht Fachkräfte. Wir Älteren halten die Jahre für wenige, vor denen das in einem Comedy-Sketch gekommen wäre, Thüringen sucht indische Fachkräfte.
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Freitag, 29. Mai 2026
Kausalassoziation
tagesschauder, 10:48h
Wie wir wissen, soll man nicht Korrelation für Kausalität halten, es geht aber noch journalistischer, die bloße Assoziation wird schon als Kausalkette verstanden und propagiert, so auf tagesschau.de, wo ein Beitrag davon zu handeln vorgibt, wie es „vom Party-Patriotismus zum Nationalismus“ gekommen wäre.
Den unerfreulichen Text muss man nicht lesen, der ist genau das, was man erwartet, wir halten hier nur fest, dass nicht etwa ein Ablauf oder ein möglicher Prozess geschildert wird, sondern eine Imagination. Man müsste fragen: Wovon reden die? Welche Beobachtung soll es sein, die ihre Ursachen in der Stimmung vor zwanzig Jahren haben soll? Dass nichts davon übrig ist, kann es ja nicht sein, aber das hält nicht ab, negativ besetzte Wörter fallenzulassen.
Das ist weder Meinung noch Fakt, vermittelt aber dem Informationsempfänger, die Informationsgeber wüssten was.
Vermutlich glauben die das selber, sie werden ja für die Leistung bezahlt.
Den unerfreulichen Text muss man nicht lesen, der ist genau das, was man erwartet, wir halten hier nur fest, dass nicht etwa ein Ablauf oder ein möglicher Prozess geschildert wird, sondern eine Imagination. Man müsste fragen: Wovon reden die? Welche Beobachtung soll es sein, die ihre Ursachen in der Stimmung vor zwanzig Jahren haben soll? Dass nichts davon übrig ist, kann es ja nicht sein, aber das hält nicht ab, negativ besetzte Wörter fallenzulassen.
Das ist weder Meinung noch Fakt, vermittelt aber dem Informationsempfänger, die Informationsgeber wüssten was.
Vermutlich glauben die das selber, sie werden ja für die Leistung bezahlt.
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Donnerstag, 28. Mai 2026
Verwüstung
tagesschauder, 10:59h
Es geschieht der CDU ganz recht und auch Friedrich Merz, obgleich der nur den Effekt verstärkt und nicht verursacht. Dass der Kanzler zerredet wird und absurde Szenarien diskutiert werden und womöglich umgesetzt, dass der Kanzler selbst dazu was sagen muss und vor Zündeln warnt (mittels Umfeld), das ist Folge der Übertretungen, von denen die stärkste die Absetzung des FDP-Ministerpräsidenten war. So etwas hat Wirkungen, die sich wechselwirkend verstärken.
Und zwar, weil die Achtung der Gepflogenheiten erodiert. Das ist eine der nicht garantierbaren Voraussetzungen des Rechtsstaates, dass die Mächtigen ihre Grenzen kennen und dass es ihnen peinlich wäre, mit Missachtung aufzufliegen.
Aber wenn parlamentarische Regeln geändert werden, formal oder in der Anwendung, wenn mit Kandidaten umgegangen wird wie in einer Sowjettürkei, dann verfallen die Grundlagen auch derjenigen, die sich für die Akteure halten.
Das macht sie nicht weniger gefährlich. Ein Kanzlertausch müsste mit vielen weiteren Tyranneimaßnahmen einhergehen. Nicht nur müsste, wird.
Was dazu passt, dass man Hendrik Wüst für die Lösung hält.
Und zwar, weil die Achtung der Gepflogenheiten erodiert. Das ist eine der nicht garantierbaren Voraussetzungen des Rechtsstaates, dass die Mächtigen ihre Grenzen kennen und dass es ihnen peinlich wäre, mit Missachtung aufzufliegen.
Aber wenn parlamentarische Regeln geändert werden, formal oder in der Anwendung, wenn mit Kandidaten umgegangen wird wie in einer Sowjettürkei, dann verfallen die Grundlagen auch derjenigen, die sich für die Akteure halten.
Das macht sie nicht weniger gefährlich. Ein Kanzlertausch müsste mit vielen weiteren Tyranneimaßnahmen einhergehen. Nicht nur müsste, wird.
Was dazu passt, dass man Hendrik Wüst für die Lösung hält.
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Mittwoch, 27. Mai 2026
Normalisierte Sprache
tagesschauder, 10:54h
Auf der Videoplattform finden sich Gespräche mit Personen des ehemaligen Zeitgeschehens, darunter mit Egon Krenz vor zwanzig oder fünfundzwanzig Jahren. Natürlich klittert er sich und seine Geschichte, was sonst. Was dabei geradezu erschreckend auffällt: der redet normal.
Man könnte wirklich denken, da hört man einen, der sich mal um ein politisches Mandat beworben hatte und die Politik mit der Betrachtung der Wirklichkeit begonnen hat.
Es wäre nicht verwunderlich gewesen, von dem weiterhin das Bonzen-Deutsch zu hören, das er vierzig Jahre gesprochen hat.
Die Partei richtet einen schon übel zu. Heißt das nun, man kann von der Partei auch 'runterkommen?
Kaum vorstellbar bei unseren heutigen Parteigewächsen. Die haben gar keine Sprache.
Aber vorstellbar war es bei dem auch nicht.
Man könnte wirklich denken, da hört man einen, der sich mal um ein politisches Mandat beworben hatte und die Politik mit der Betrachtung der Wirklichkeit begonnen hat.
Es wäre nicht verwunderlich gewesen, von dem weiterhin das Bonzen-Deutsch zu hören, das er vierzig Jahre gesprochen hat.
Die Partei richtet einen schon übel zu. Heißt das nun, man kann von der Partei auch 'runterkommen?
Kaum vorstellbar bei unseren heutigen Parteigewächsen. Die haben gar keine Sprache.
Aber vorstellbar war es bei dem auch nicht.
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Dienstag, 26. Mai 2026
Zugeständnis der Neutralität
tagesschauder, 11:16h
Wir wagen mal ein kleines Prognöschen, die Meldestellen werden auch ein paar schlimme linke Übertretungen publik machen, um sich auf politische Wendestimmungen einzustellen, also um ihre Existenzberechtigung zu zeigen und ihre Einseitigkeit zu widerlegen.
Es ist in totalitären Systemen, auch Teilsystemen, so, dass eine einzelne Korrektur viele Effekte, die gerade vermieden werden sollten, nach sich zieht. Die Metapher vom Kartenhaus des Schwindels bietet sich an, ein bisschen Glasnost bewirkt, dass alles auffliegt.
Würde „Demokratie leben“ eingespart oder „Hessen gegen Hetze“ gesundgeschrumpft, könnte man es nie dabei belassen, weil offenkundig würde, was für ein Geldweichspülapparat da am Werk ist. Offenkundig ist es ohnehin schon, aber eben nicht in der offiziellen Wirkung. Begönne die, müsste es weitergehen.
Darum wird der Anschein von Übereinstimmung mit Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit zu wahren versucht durch noch mehr vom selben, halt mal im Ausgleich zwecks Anscheins der Neutralität, gegen die ja keiner was haben kann.
Es ist in totalitären Systemen, auch Teilsystemen, so, dass eine einzelne Korrektur viele Effekte, die gerade vermieden werden sollten, nach sich zieht. Die Metapher vom Kartenhaus des Schwindels bietet sich an, ein bisschen Glasnost bewirkt, dass alles auffliegt.
Würde „Demokratie leben“ eingespart oder „Hessen gegen Hetze“ gesundgeschrumpft, könnte man es nie dabei belassen, weil offenkundig würde, was für ein Geldweichspülapparat da am Werk ist. Offenkundig ist es ohnehin schon, aber eben nicht in der offiziellen Wirkung. Begönne die, müsste es weitergehen.
Darum wird der Anschein von Übereinstimmung mit Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit zu wahren versucht durch noch mehr vom selben, halt mal im Ausgleich zwecks Anscheins der Neutralität, gegen die ja keiner was haben kann.
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Montag, 25. Mai 2026
Vielfaltigkeitsverkündigung
tagesschauder, 11:20h
Diesmal wird Pfingsten in Tagesschau, Kulturradio, Zeitungsportalen und anderen nachrichtendienstlichen Diensten nicht gleich gefeiert, aber erklärt, thematisiert. Das hatte schon die Kanzlerin angeregt, befassen wir uns doch mit unserer religiösen Tradition, meinte sie sinngemäß, wer wisse denn, was Pfingsten sei.
Jetzt wird also gemacht, was die Kanzlerin anmahnte. Auf Google war sogar Männertag.
Es fällt auf. Aber was?
Wir deuten es natürlich wieder als Teil der propagandistischen Dekadenz. Das sind Verweise auf unseren religiösen Kram, den keiner richtig ernstnimmt. Pfingsten ist da, braucht keiner, wir haben also auch als Nichtmigranten und Nichtmuslime irgendwelche überkommenen Traditionen, die uns moralische Richtung geben, wir denken unterschiedlich viel daran, manche schätzen das Ihrige halt mehr. Und wir sind Teil der bunten Vielfalt.
Das ist die erfreuliche Botschaft, die an uns gesandt werden soll.
Jetzt wird also gemacht, was die Kanzlerin anmahnte. Auf Google war sogar Männertag.
Es fällt auf. Aber was?
Wir deuten es natürlich wieder als Teil der propagandistischen Dekadenz. Das sind Verweise auf unseren religiösen Kram, den keiner richtig ernstnimmt. Pfingsten ist da, braucht keiner, wir haben also auch als Nichtmigranten und Nichtmuslime irgendwelche überkommenen Traditionen, die uns moralische Richtung geben, wir denken unterschiedlich viel daran, manche schätzen das Ihrige halt mehr. Und wir sind Teil der bunten Vielfalt.
Das ist die erfreuliche Botschaft, die an uns gesandt werden soll.
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Sonntag, 24. Mai 2026
Ruhe im Land
tagesschauder, 11:25h
Wie es von Ralf Schuler in NiUS erzählt ist, hat der damalige Merkelamtschef Altmaier es so festgestellt, die Zeit der Dispute und rauhen Streitereien sei vorbei, jetzt wird gesittet der Konsens gefunden, so etwa, jedenfalls kein Zoff mehr wie Wehner/Strauß.
Das dachte der natürlich wirklich so, das deckt sich mit der Außenwirkung, man hat nur bisher nicht gehört, dass das wirklich als Konzept oder politische Ausrichtung angesagt war.
So viel dazu, dass Demokratie vom Streit lebt.
Was sich anhört, als würden dann eben alle angehört und als würde eine Entscheidung im Interessenausgleich gefunden, hat in der Realität doch anders ausgesehen. Umstritten war gleichbedeutend mit verpönt, wer etwas Störendes vorzubringen hatte, wurde als Störer und Feind vom Ganzen behandelt bis sonderbehandelt.
Das ist schon eine Generation her, mindestens.
In dem Zusammenhang sollte nicht vergessen werden, dass Söder sagte: Merkel-Wahlergebnisse bekommt man mit Merkel-Politik.
Das wären die 25 Prozent, über die die Union jetzt schon ganz froh wäre.
Das dachte der natürlich wirklich so, das deckt sich mit der Außenwirkung, man hat nur bisher nicht gehört, dass das wirklich als Konzept oder politische Ausrichtung angesagt war.
So viel dazu, dass Demokratie vom Streit lebt.
Was sich anhört, als würden dann eben alle angehört und als würde eine Entscheidung im Interessenausgleich gefunden, hat in der Realität doch anders ausgesehen. Umstritten war gleichbedeutend mit verpönt, wer etwas Störendes vorzubringen hatte, wurde als Störer und Feind vom Ganzen behandelt bis sonderbehandelt.
Das ist schon eine Generation her, mindestens.
In dem Zusammenhang sollte nicht vergessen werden, dass Söder sagte: Merkel-Wahlergebnisse bekommt man mit Merkel-Politik.
Das wären die 25 Prozent, über die die Union jetzt schon ganz froh wäre.
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Samstag, 23. Mai 2026
Late Night Ending
tagesschauder, 11:25h
Da ist im amerikanischen Fernsehen die letzte Late Show mit Stephen Colbert gesendet worden, die Kommentatoren zeigen sich sehr bemüht, das Ende einer Legende oder Ära herbeizuschreiben. Was für einer Ära? Welche Legende soll das sein?
David Letterman, der die Show dieses Namens zwanzig Jahre gemacht hatte und so was insgesamt dreißig Jahre, war Comedy-Legende, man käme aus dem Rühmen gar nicht heraus, und das liegt nicht nur an den zeitlichen Maßstäben. Stephen Colbert sieht aus wie ein verjüngter Letterman, obwohl David Letterman jung so nicht aussah, das hätte also was werden können.
Aber, wie zu vernehmen ist, wurde eine Art heute-Show daraus.
Da sagt man naheliegenderweise: klar, woke, geht schief.
Was das Schwächere ist oder das, was stärker herunterzieht, ist die fehlende Dienstleistung. Die satirische Dienstleistung ist, darüber zu stehen. Man kann politisch sein, muss nur für die Zuschauer darüber stehen und darf nicht selbst Teil des aktivistischen Apparates sein.
Das ließe sich daraus lernen, wenn es nicht längst bekannt sein müsste.
David Letterman, der die Show dieses Namens zwanzig Jahre gemacht hatte und so was insgesamt dreißig Jahre, war Comedy-Legende, man käme aus dem Rühmen gar nicht heraus, und das liegt nicht nur an den zeitlichen Maßstäben. Stephen Colbert sieht aus wie ein verjüngter Letterman, obwohl David Letterman jung so nicht aussah, das hätte also was werden können.
Aber, wie zu vernehmen ist, wurde eine Art heute-Show daraus.
Da sagt man naheliegenderweise: klar, woke, geht schief.
Was das Schwächere ist oder das, was stärker herunterzieht, ist die fehlende Dienstleistung. Die satirische Dienstleistung ist, darüber zu stehen. Man kann politisch sein, muss nur für die Zuschauer darüber stehen und darf nicht selbst Teil des aktivistischen Apparates sein.
Das ließe sich daraus lernen, wenn es nicht längst bekannt sein müsste.
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Freitag, 22. Mai 2026
Kosten der Ruhe
tagesschauder, 10:25h
Da hat doch jetzt die CDU eine Info-Broschüre über die Gegenpartei herausgegeben, wie man hört im Stil von TAZ und Monitor-Schattenstaatsschutz. Was das solle und wieso jemand dies für tauglich gehalten habe und wieso die CDU so was tut, wird in den Portalen gefragt.
Hierzu ist zu sagen, wie es schlussfolgernd erscheint.
Das ist nichts, was die CDU getan hat.
Die CDU hat Werbetextern Geld gegeben. Die CDU hat sich als untergeordnete Institution präsentiert. Die CDU darf weitermachen.
Das ist Teil des Deals, mit dem es keine aktuellen Angriffe auf die CDU-Geschäftsstellen gibt.
Muss man sich was kosten lassen.
Hierzu ist zu sagen, wie es schlussfolgernd erscheint.
Das ist nichts, was die CDU getan hat.
Die CDU hat Werbetextern Geld gegeben. Die CDU hat sich als untergeordnete Institution präsentiert. Die CDU darf weitermachen.
Das ist Teil des Deals, mit dem es keine aktuellen Angriffe auf die CDU-Geschäftsstellen gibt.
Muss man sich was kosten lassen.
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Donnerstag, 21. Mai 2026
Verlustängste
tagesschauder, 11:19h
Früher, alte Bundesrepublik, gab es Regierungswechsel, die vom Wähler herbeigeführt wurden, und die in die Opposition geschickte Partei beschäftigte sich damit, sich zu regenerieren. Herbert Wehner sagte, jetzt dauert es fünfzehn Jahre bis zur nächsten SPD-Bundesregierung, so war es auch, Gerhard Schröder kam als Erneuerer, es hat funktioniert.
Das sind Mindestanforderungen daran, wie es laufen soll, Wechsel des verbrauchten Personals, weil Verbrauch bedeutet, es wird zu viel Aufwand für den Erhalt der eigenen Position betrieben.
Unsere heutigen Führungskader scheinen zu spüren, dass sie zu der Erneuerung nicht mehr fähig wären, einfach weil sie es übertrieben haben mit der Machterschleichung. Sie dachten, sie sichern sich vor möglicher Abwahl ab, indem sie durch alle Institutionen marschieren und das Land besetzt halten. Das Feld bekommt Geld von der Regierung dafür, die Regierung zu erhalten, das geht nur am Anfang gut, aber nicht mehr, wenn gar nichts Anderes mehr geschieht. Eine Erneuerung in der Opposition ist auch nicht mehr realistisch.
So lässt sich der Zustand beschreiben.
Was das Abwählen angeht, wäre es sehr optimistisch anzunehmen, dass das noch möglich wäre. Hätte geschehen können. Die hätten einen FDP-Ministerpräsidenten haben können, wollten sie nicht. Abwahl wäre für die der Komplettverlust, an dieser Variante bemisst sich, wozu sie bereit sind.
Das sind Mindestanforderungen daran, wie es laufen soll, Wechsel des verbrauchten Personals, weil Verbrauch bedeutet, es wird zu viel Aufwand für den Erhalt der eigenen Position betrieben.
Unsere heutigen Führungskader scheinen zu spüren, dass sie zu der Erneuerung nicht mehr fähig wären, einfach weil sie es übertrieben haben mit der Machterschleichung. Sie dachten, sie sichern sich vor möglicher Abwahl ab, indem sie durch alle Institutionen marschieren und das Land besetzt halten. Das Feld bekommt Geld von der Regierung dafür, die Regierung zu erhalten, das geht nur am Anfang gut, aber nicht mehr, wenn gar nichts Anderes mehr geschieht. Eine Erneuerung in der Opposition ist auch nicht mehr realistisch.
So lässt sich der Zustand beschreiben.
Was das Abwählen angeht, wäre es sehr optimistisch anzunehmen, dass das noch möglich wäre. Hätte geschehen können. Die hätten einen FDP-Ministerpräsidenten haben können, wollten sie nicht. Abwahl wäre für die der Komplettverlust, an dieser Variante bemisst sich, wozu sie bereit sind.
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Mittwoch, 20. Mai 2026
Systemvergleich
tagesschauder, 11:27h
Internetautor Danisch hat eine Übersetzung eines arabischen Tweets, in dem der Verfasser ausführt, wie er die Unterschiede der Systeme erlebt und versteht; bei uns ist „das System“ nicht der Diktator, dessen Bild überall angebracht ist, sondern die Art, sich an die Regeln zu halten. Geldstrafen drohen, ansonsten nicht viel und schon gar keine drakonischen barbarischen Bestrafungen, alle bleiben bei Rot an der Ampel stehen wie er auch selbst, obwohl kein Auto kommt.
Wo das mit dem Stehenbleiben bei Rot noch vorkommt, wissen wir nicht, Berlin wird es nicht sein, indes ist es kein Zufall, dass den Unterschied im Funktionieren ein Schriftsteller bemerkt, der die erlebten Systeme auf der mentalen Ebene betrachtet.
Wenn gar kein Verkehr stattfindet, gibt es nichts zu regeln und die Ampel hat keinen Sinn. Wenn bloß gerade keiner kommt, dann deshalb, weil sich die anderen an die Regeln halten. Man kann sehr dicht aneinander vorbeifahren, wenn es berechenbar ist, wie der andere Autofahrer sich verhält.
Das System der Regelungen, Überregulierungen, und des Einverständnisses, sie aus Achtung fürs Gesetz zu befolgen, hat die bekannte innere Angreifbarkeit, die darin liegt, die eigenen Grundlagen nicht zu garantieren. Angreifer ist aber nicht ein Diktator oder Eroberer, kann es natürlich auch geben, was wir erleben, ist eine Veränderung im Verständnis, was die Regeln seien, nämlich die linksgrünen. Die wurden nirgends kodifiziert, gelten aber als Konsens in der bunten Vielfaltsgesellschaft.
Wie wir mental herunterkommen konnten, lässt sich besser verstehen nach diesem Systemvergleich.
Wo das mit dem Stehenbleiben bei Rot noch vorkommt, wissen wir nicht, Berlin wird es nicht sein, indes ist es kein Zufall, dass den Unterschied im Funktionieren ein Schriftsteller bemerkt, der die erlebten Systeme auf der mentalen Ebene betrachtet.
Wenn gar kein Verkehr stattfindet, gibt es nichts zu regeln und die Ampel hat keinen Sinn. Wenn bloß gerade keiner kommt, dann deshalb, weil sich die anderen an die Regeln halten. Man kann sehr dicht aneinander vorbeifahren, wenn es berechenbar ist, wie der andere Autofahrer sich verhält.
Das System der Regelungen, Überregulierungen, und des Einverständnisses, sie aus Achtung fürs Gesetz zu befolgen, hat die bekannte innere Angreifbarkeit, die darin liegt, die eigenen Grundlagen nicht zu garantieren. Angreifer ist aber nicht ein Diktator oder Eroberer, kann es natürlich auch geben, was wir erleben, ist eine Veränderung im Verständnis, was die Regeln seien, nämlich die linksgrünen. Die wurden nirgends kodifiziert, gelten aber als Konsens in der bunten Vielfaltsgesellschaft.
Wie wir mental herunterkommen konnten, lässt sich besser verstehen nach diesem Systemvergleich.
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Dienstag, 19. Mai 2026
Passive Rolle bei der Zustimmung
tagesschauder, 11:16h
In unserer einseitig westlichen Zivilisation halten wir die Einvernehmlichkeit beim Koitus für geboten, wobei die frühere Rechtsprechung der ehelichen Verpflichtung eine Zustimmung beiordnete, dies zumindest, was die Strafbarkeit betraf, Gewalt in der Ehe war auch früher hier sozial nicht angesehen.
Derzeit wird das Ja-ist-ja diskutiert, Kritiker verweisen auf unklare Lagen.
Ein Aspekt kommt noch zu den bereits debattierten; wie lautet denn die Frage und wer stellt sie wem? Der Mann fragt die Frau, ob sie dem Angebot des Mannes zur sexuellen Aktivität zustimmt.
Das wäre der vorgestellte Normalfall. Ist das eigentlich in Übereinstimmung mit dem Bild der selbstbewussten selbstbestimmten Frau? Doch nicht ganz, die ist hier in der passiven Rolle.
Kommt das vor? Mag schon sein, aber in der Pseudosphäre der propagierten Welt passt das eigentlich nicht zusammen.
Vielleicht muss es auch mehr zur digitalen Vergewaltigung passen als zu den realen Vorkommnissen. Oder es geht darum, die Fallzahlen zu erhöhen, um die Statistik zu bereinigen.
Derzeit wird das Ja-ist-ja diskutiert, Kritiker verweisen auf unklare Lagen.
Ein Aspekt kommt noch zu den bereits debattierten; wie lautet denn die Frage und wer stellt sie wem? Der Mann fragt die Frau, ob sie dem Angebot des Mannes zur sexuellen Aktivität zustimmt.
Das wäre der vorgestellte Normalfall. Ist das eigentlich in Übereinstimmung mit dem Bild der selbstbewussten selbstbestimmten Frau? Doch nicht ganz, die ist hier in der passiven Rolle.
Kommt das vor? Mag schon sein, aber in der Pseudosphäre der propagierten Welt passt das eigentlich nicht zusammen.
Vielleicht muss es auch mehr zur digitalen Vergewaltigung passen als zu den realen Vorkommnissen. Oder es geht darum, die Fallzahlen zu erhöhen, um die Statistik zu bereinigen.
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Montag, 18. Mai 2026
Sprache des Grünen Reiches: Druck
tagesschauder, 10:35h
Jetzt gerade in mehreren Überschriften und sonst auch dauernd, irgendetwas steht unter Druck oder irgendwer hat Druck. Sehr oft ist es die Demokratie, und immer ist es leeres Gerede.
Eine als angespannt empfundene Situation müsste vom Journalisten dargestellt werden, wer tut was und was wirkt wie, Druck hingegen umschreibt eine angebliche Wirkung von etwas, das demzufolge existiert und wirkt.
Das ist nicht nur das Zeitungsdeutsch, das dem Schreiber das Schreiben vereinfacht, es gehört zur Sprache des Grünen Reiches, weil es dem Leser ein Gefühl überträgt für etwas, von dem er im Übrigen ausgeschlossen ist. Man soll mitfühlen, ohne aktiv beteiligt zu sein, man soll passiv bleiben bei dem Geschehen, das einen etwas angehen müsste, so dass man in die Polition versetzt wird desjenigen, der zu glauben hat, was da steht und gesagt wird.
Wenn es Druck gibt, dann auf den Leser.
Wenn die Herrschaftskräfte sich der Sache widmen, dann mit Hochdruck.
Eine als angespannt empfundene Situation müsste vom Journalisten dargestellt werden, wer tut was und was wirkt wie, Druck hingegen umschreibt eine angebliche Wirkung von etwas, das demzufolge existiert und wirkt.
Das ist nicht nur das Zeitungsdeutsch, das dem Schreiber das Schreiben vereinfacht, es gehört zur Sprache des Grünen Reiches, weil es dem Leser ein Gefühl überträgt für etwas, von dem er im Übrigen ausgeschlossen ist. Man soll mitfühlen, ohne aktiv beteiligt zu sein, man soll passiv bleiben bei dem Geschehen, das einen etwas angehen müsste, so dass man in die Polition versetzt wird desjenigen, der zu glauben hat, was da steht und gesagt wird.
Wenn es Druck gibt, dann auf den Leser.
Wenn die Herrschaftskräfte sich der Sache widmen, dann mit Hochdruck.
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Sonntag, 17. Mai 2026
Vielfalt der Welten
tagesschauder, 10:44h
Wir kommen hier häufig darauf zu sprechen, dass die Sprachbilder vom politischen Spektrum oder von den Lagern oder von Polung unbrauchbar sind, die Gesellschaft und die Leute funktionieren nicht so.
Wenn unser Gehirn Informationen verarbeitet, dann besteht diese Tätigkeit größtenteils in Auffüllen, Inszenieren, Einfügen der Eindrücke in das Vorhandene, ganz simpel gesagt. Es werden nicht einmal Muster erkannt, meistens nur angewendet.
Und so kommt es, dass verschiedene Menschen in ganz unterschiedlichen Welten zu leben scheinen.
Ideologie ist nicht ein gedankliches Erklärmodell, sondern die dunkle Materie, in der sich die sichtbare Welt bewegt. Die hereinkommenden Informationen werden für Grüne ganz anders strukturiert als bei Normalen. Man kann ihnen mit Informationen also gar nicht kommen.
Insofern ist die Vielfalt tatsächlich gelebte Wirklichkeit.
Wenn unser Gehirn Informationen verarbeitet, dann besteht diese Tätigkeit größtenteils in Auffüllen, Inszenieren, Einfügen der Eindrücke in das Vorhandene, ganz simpel gesagt. Es werden nicht einmal Muster erkannt, meistens nur angewendet.
Und so kommt es, dass verschiedene Menschen in ganz unterschiedlichen Welten zu leben scheinen.
Ideologie ist nicht ein gedankliches Erklärmodell, sondern die dunkle Materie, in der sich die sichtbare Welt bewegt. Die hereinkommenden Informationen werden für Grüne ganz anders strukturiert als bei Normalen. Man kann ihnen mit Informationen also gar nicht kommen.
Insofern ist die Vielfalt tatsächlich gelebte Wirklichkeit.
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