Donnerstag, 9. November 2023
Importkonflikte
Vor acht Jahren wurden wir ständig von Haltungsgesichtern informiert, warum das gut ist, dass wir endlich etwas von den Konflikten in der Welt mitbekommen.
Jetzt wird Nancy Faeser zitiert, der Nahostkonflikt dürfe nicht auf deutschen Straßen ausgetragen werden. Was deutsche Straßen sein sollen, sagt sie nicht, auch nicht, ob sie einen Verdacht hat, wer das tut. In Betracht kämen die eine Seite, die andere Seite, beide oder Dritte. Sie will aber offensichtlich nicht Verschwörungstheorien entgegentreten, es könnte der Mossad sein.
In einem DLF-Frühstücksradiobeitrag wird gesagt, jüdische Studenten haben Angst, als Juden erkennbar allein auf die Toilette zu gehen. Da wäre es interessant zu erfahren, ob Nancy Faeser meint, der Nahostkonflikt soll auch nicht auf deutschen Universitätstoiletten ausgetragen werden.

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Ja, wenn die Gefahr von rechts kommen muss, kommt so eine sprachliche Äquidistanz heraus, auch weil unsere bärtigen Freunde schlecht als politisch rechts stehend bezeichnet werden können.
Juden sollen nicht durch öffentliches Tragen der Kippah oder der Israelfahne (auch nicht in Kleinausgabe, auf der Kleidung zum Beispiel) provozieren? Oder an den bekannten Bildungsstätten?
Faeser ist das bundesdeutsche Regierungsprogramm, deshalb unverzichtbar?

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