Donnerstag, 10. Mai 2018
Entlarvung
Bei unaufmerksamem Überfliegen schien das so, dass dem Thüringer Innenministerium eine Unterstellung gemacht worden wäre, weil es den Brandanschlag auf einen Polizeiwagen nicht verurteilen wollte, so in der Art: Na, Herr Minister, war wohl kein Asylantenheim?
Aber das war Originalton des Sprechers. Eine Verurteilung wäre überzogen, es war doch kein Asylantenheim.
Hat er so gesagt, findet nichts dabei, es gibt keine Bremse, sich womöglich lächerlich zu machen, keine Instanz, innerlich oder äußerlich, die darauf achtet, wie etwas außerhalb der Blase wirken könnte.

Die sind eben so.

Die sind wirklich so.

Und zwar wesentlich. Man kann nicht mehr erwarten, es mit prinzipiell normalen Leuten zu tun zu haben, die in einem politischen Bereich eine bestimmte Auffassung oder Richtung vertreten.
Die sind das, was sie zeigen. Ohne Fähigkeit zum Perspektivwechsel.

Sie sind linksgrün und weiter nichts.
Man darf sich nicht Leute vorstellen, die manchmal fragen, was würde Napoleon tun?, sondern die sich für Napoleon halten und damit beschäftigt sind, diesen Wahn aufrechtzuerhalten.

Eine Bande von Verrückten, die sich von Gaunern die Macht sichern lässt.

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Mittwoch, 9. Mai 2018
Nur ein Nebengedanke
Eine Überlegung ohne aktuellen Anlass. Die Größe des Gehirns allein bedeutet nicht hohe Intelligenz. Wale und Elefanten haben tierisch was drauf, sind aber weniger schlau als Affen, im Durchschnitt. Neandertaler hatten ein größeres Gehirn, wir wissen nicht genau, ob sie daraus einen Intelligenzvorteil hätten. Worauf es ankommt, sind die Gehirnwindungen sowie das Verhältnis der Hirngröße zur Körpermasse. Deshalb kommen Mäuse mit einem Maushirn aus.
Männer haben etwas mehr Hirnvolumen als Frauen, aber auch mehr körperliches, durchschnittlich.
Nun sind wir, die Menschen, in den letzten hundert Jahren um eine Haupteslänge gewachsen. Auf alten Fotos sehen die Menschen aus, als hätten sie größere Köpfe, schaut man heutige Menschen in der Gesamtansicht an, ist der Kopf empörend klein. Der Kopf ist nämlich gleichgroß geblieben.
-- Kann es sein, dass wir deshalb blöder werden?
Asiaten sind im Durchschnitt kleiner und intelligenter, eine Korrelation zwischen Kopf-Körper-Verhältnis und Intelligenz besteht also.
Auch eine Kausalität?
Damit müssen die Überlegungen beendet werden, denn wir werden nichts darüber erfahren. Die Wissenschaft, die der Sache nachgehen könnte, wird es nicht tun. So was forscht man nicht.
Die akademische Wissenschaft ist auch körperbezogen.

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Dienstag, 8. Mai 2018
Demokratie zurückgezogen
Heute ist zu lesen empfohlen, was Dushan Wegner auf
http://www.achgut.com/artikel/gutmenschenland_ist_abgebrannt
schreibt. In der Ära der Merkelaufarbeitung werden viele immer schon dagegen gewesen sein, mindestens ein Buch müsse als Titel einen Satz aus einem Bild-Artikel haben: „Der Rechtsstaat zog sich zurück“.

Der Rechtsstaat wird zurückgezogen, von den Herrschenden, die kein Interesse an ihm haben, die nicht wünschen, vom Volk kontrolliert zu werden. Mit dem Rechtsstaat zieht sich das Volk zurück, zieht sich der freie Bürger zurück.
Der Optimismus, es würde wieder andersherum kommen, ist nicht unbedingt zu teilen. Ist der Rechtsstaat erst einmal verschwunden, kommt er nicht wieder, weil die Vorstellung fehlt, was er, über eine Form der Organisation hinaus, wäre; man wird sich nicht mehr vorstellen können, was es heißt, Abwehrrechte gegen den Staat zu haben oder verlangen zu können, dass sich die Mandatsträger an die Gesetze halten, die von Repräsentanten des Volkes gemacht werden.

Den Grund, nicht optimistisch zu sein, spricht Dushan Wegner selbst an, wenn er schreibt: „Ich halte Demokratie und Rechtsstaat, trotz aller Fehler und Unbequemlichkeiten, für eine der größten Errungenschaften der Menschheit, gleichauf mit Schrift, Mathematik und wissenschaftlicher Methode.“
Das stimmt, und es ist kein Zufall, dass auch Schrift, Mathematik und wissenschaftliche Methode geschrottet werden. Man züchtet beziehungsweise degeneriert zu beherrschbaren Menschen. Je weniger sie verstehen, desto weniger Kompetenz über sich selbst wünschen sie und desto mehr sind sie für Merkel.
Und für die Grünen und für die SPD.
Und für Islam.

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Montag, 7. Mai 2018
Presseorganversagen
Noch ein Aspekt aus der Oberbürgermeisterwahl unserer Hauptwohnsitzstadt, da wurde der SPD-Amtsinhaber haushoch abgewählt, und das, obzwar der Neue nichts weiter zu tun gedachte, als passabel zu erscheinen. Es gab demnach einen Überdruss, einen Unmut, über den eigentlich die lokale Presse etwas hätte wissen müssen.
Aber der Amtsinhaber hatte die lokale Presse gezähmt. Nicht dass sie besonders wild gewesen wäre, aber sie hat auch noch komplett vergessen, was jemand meinen könnte, wozu sie dawäre. Und dies war nicht einmal für den Hofherren gut. Hätte die Presse ihre kritische Funktion ausgeübt, hätte jener dadurch besser werden können. Es hat ihm also gar nichts genützt, keine kritische Presse zu haben. Schon gar nicht der SPD, sie hätte notfalls, so sie den Notfall erkannt hätte, ohne Gesichtsverlust mit einem anderen Kandidaten antreten können nach zwei Amtsperioden mit dem tollen erfolgreichen älteren Oberbürgermeister, doch man ist inzwischen so sozialistisiert, dass man meint, das Volk gibt keinen Ärger, wenn es nicht erfährt, dass das Volk sich ärgert.

Wir sind noch in der Phase, wo Wahlen etwas entscheiden.

Das Staatsversagen ist auch der Versagerpresse anzulasten.

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Sonntag, 6. Mai 2018
Entlastender Gedanke
Frankreich ist angeblich schockiert über die Ansage von Trump, beim Bataclan-Massaker hätte es weniger Opfer gegeben, wenn die Leute auf die Terroristen hätten zurückschießen können.
Nach unserer Zählung würden die Terroristen ja auch zu den Opfern gerechnet, die Meldungen würden bei uns von einer bewaffneten Auseinandersetzung berichten.
Der Punkt ist aber nicht nur, dass man mit Waffen hätte zurückschießen können, die Terroristen hätten gar nicht erst darauf vertrauen können, auf Unbewaffnete und Wehrlose zu treffen. Möglich, dass sie sich für einen Anschlag etwas Anderes ausgedacht hätten, auf jeden Fall hätten sie sich mehr Mühe geben müssen.

Möglich auch, dass mit allgemeiner Bewaffnung die Schießwütigkeit steigt, dann geraten die Konflikte schneller zu Situationen wie Hochzeitskorsos auf der Autobahn.

Da doch die Sicherheit steigt und die Kriminalität sinkt und der Straßenverkehr viel gefährlicher ist, warum nicht zur Eigensicherung mehr Bewaffnung. Würde die Polizei entlasten.

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Samstag, 5. Mai 2018
Marxgewalt
Sahra Wagenknecht und andere meinen, man könne Marx nicht die Verbrechen im Namen des Kommunismus anlasten. Schon wahr, Marx ist keine Entschuldigung.
Wenn man Marx noch etwas abgewinnen möchte, dann ist es die ökonomische Betrachtung der Gesellschaft, die Frage nach dem Fluss von Geld und Arbeit und Waren. Nach dieser Sicht sind Sozialindustrielle Ausbeuterklasse.

Erstaunlich ist es schon, wie hoffähig Marx inzwischen geworden ist. Die Herrschenden berufen sich wieder auf Marx. Das Verführerische ist die Vorstellung, die Gesellschaft formen zu können. Gerade das ist es, was die gewaltsame und verheerende Wirkung des Werkes ausmacht, auch wenn alle leugnen, bei Marx stünde so was geschrieben. Erstens: doch, steht da,die Enteignung der Produktionsmittel mit staatlicher Gewalt, und zweitens: dann feiert man Marx für das, was bei ihm falsch verstanden worden wäre.

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