Samstag, 24. Juni 2023
Prognosetest
Wir haben uns hier gelegentlich mit dem Thema Wendestimung befasst, ob eine besteht oder entstehen kann, eher nein, zuletzt eher doch, weil die Verhältnisse sich so entwickeln, dass eine normale Stimmung zur Wendestimmung werden kann.

Die Stimmung lässt sich nur interpretieren, nicht genau feststellen, zumal die Begriffe Stimmung und Wendestimmung sehr weit gefasst sind und viele einzelne Zustände, die sich auch zueinander gegensätzlich verhalten können, einschließen und umschreiben.

Ein Ding ist dabei kaum aufgefallen: Eine Wechselstimmung ist noch mal was anderes, und die haben wir gar nicht.
Die wäre nämlich gerade nicht nur eine Stimmungsangelegenheit, die sich auswirkt auf das Begehren nach einer Art von Neuwahl, sondern launige Folge eines solchen. Und das haben wir nicht.
Die Angst vor einem Wechsel ist implementiert, der Glaube, dass es mit einem wirklichen Wechsel nur schlimmer kommen würde, ist groß, und erst, wenn es so schlimm kommt, dass kein Wechsel mehr möglich ist, würde man ihn in Betracht ziehen.

Dies als Prognose, um mal wieder die Prognosefähigkeit zu testen.

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Das ist interessant:
"Die Angst vor einem Wechsel ist implementiert, der Glaube, dass es mit einem wirklichen Wechsel nur schlimmer kommen würde, ist groß, und erst, wenn es so schlimm kommt, dass kein Wechsel mehr möglich ist, würde man ihn in Betracht ziehen."

Das würde bedeuten, dass es KEINEN vernünftigen Ausweg aus dem Abstieg gibt, ginge es nach den Wählern. Was würde wohl Franz B. dazu sagen? Vielleicht: Schaun wer mal?

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Nicht Wechsel, sondern Wende
In Deutschland ist das allerdings das Gegenteil.

In Thüringen sind die Oppositionellen stark, wobei die Linke vielleicht zur Ampel gezählt werden muss.

Sonntagsfrage zum Sonntag:
https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/thueringen.htm

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