Sonntag, 7. Juni 2015
Schiffbruch in der Presse
„Tausende Schiffbrüchige auf dem Mittelmeer gerettet“, meldet der Tagesspiegel. „Unter Beteiligung der deutschen Marine sind auf dem Mittelmeer fast 3500 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht worden. Sie waren vor der libyschen Küste unterwegs, zum Teil in einfachen Schlauchbooten.“ Gebracht wurden sie nach Sizilien.

Man darf es nicht unterlassen, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren, unabhängig von Zwecken und Umständen. Auch, wenn sie es darauf anlegen. Auch, wenn dadurch noch mehr Nachmacher es darauf anlegen. Auch, wenn dadurch so viele aufbrechen, dass wieder viele ertrinken.

Was nicht geht, ist, dass eine Presse, die den Begriff Lügenpresse von sich weist, von Schiffbrüchigen schreibt. Das wären die ersten Schiffbrüchigen ohne Schiff.

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Sowie
nach Libyen statt Sizilien

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Außerdem: Rettung?
Küstennah, liest man. Wie weit, wie sicher? Wo kreuzen schon die Hilfsschiffe? Schleuser und GPS, eine moderne Kombination.

Vor Helgoland gibt es die Touristengaudi des Ausbootens. Das Geschäftsmodell vor der libyschen Küste: Umbooten?

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Es gibt wohl Arbeitsanweisungen für Schlepper, einen Notstand auf See, Seenot, das Fachwort, absichtlich herbeizuführen, um Rettungsmaßnahmen zu induzieren, was letztlich in der Aufnahme von sogenannten Flüchtlingen, es könnte vielleicht besser bei nicht Asylberechtigten von illegalen Immigranten oder Invasoren geschrieben und gesprochen werden, mündet.

Dass eine derart sachnahe Beschreibung medial kaum mehr zum Einsatz kommt, also darauf hat die bundesdeutsche Lügenpresse ein Auge drauf.
Anderswo in Europa bleibt der geschilderte Sachverhalt aber wohlverstanden.

MFG
Dr. W [1]

[1]
Spaßeshalber ein kleiner Disclaimer, hier nicht angeforderter Politischer Richtigkeit in einem bestimmten Sinne nicht geschuldet:
Immigration ist gut, wenn sie gesteuert erfolgt, ein Asylrecht ist OK, wenn es nicht in Lügerei mündet, der Schreiber dieser Zeilen ist nicht konservativ ("rechts") und auch kulturellen wie wirtschaftlichen Interessen könnte durch Einwanderung gedient sein.

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