Donnerstag, 23. Juni 2022
Keine Revoutionarität
Eine revolutionäre Situation ist nicht und kommt nicht. Es kommt nicht einmal Wendestimmung.
Was durch Wahlen ginge, wird nicht gemacht, man wählt die Amtsinhaber, weil man sich da am sichersten fühlt, gerade in der schweren Zeit.
Und mag die Situation noch so revolutionär sein wie in der Theorie beschrieben, wer sollte wen gegen wen aufwiegeln und wen umstürzen? Mit welchem Ziel, wieder Gas zu kriegen?

Man sieht unseren Herrschernasen auch an, dass sie gar nicht einmal fürchten, gestürzt zu werden, sondern schleichend entmachtet, so wie sie selbst es erfolgreich getan haben. Unterbunden wird ein vorgestellter Marsch der Anderen durch die Institutionen, eine Delegitimierung des Korruptionswesens durch die anderen nach dem eigenen Muster.
Sie wissen sehr gut, wie sie es angestellt haben und wie es funktionierte.
Sie haben vorgebaut.
Noch mal passiert das nicht.

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"Noch mal passiert das nicht."
Junge Leute sehnen sich nach sozialer Gerechtigkeit und meinen, diese im Sozialismus/Kommunismus zu finden, nur um später, nach gehabter Erfahrung, festzustellen, dass sie Illusionen aufgesessen sind. Man schaue sich die aktuellen "sozialistischen" Versuche an und stellt fest: Außer Illusionen/Spesen, nichts gewesen. Der Weg führt immer ins Totalitäre.

Wenn ich den "Schauderer" recht verstanden habe, dann führt womöglich kein Weg mehr zurück zur Demokratie, wie wir sie kennen (und aus Verblendung leider nicht mehr schätzen).

Schon im "Rattenfänger von Hameln" wird dargestellt, dass die Bürger hinters Licht geführt wurden, weil sie nicht aufgepasst haben. So scheint es auch hier zu sein: Wenn die Wähler intelligenter wären, würden wir prima weiter in einer Demokratie leben können. Wenn bloß das Wörtchen "wenn" nicht wäre. Hier passt noch ein kluger Spruch: Wenn es dem Esel/Wähler zu gut geht, geht er aufs Eis und tanzt (Martin Luther).

Ein ergänzender Artikel dazu hier von ScienceFiles:

https://sciencefiles.org/2022/06/22/bad-law-project-notwendiger-widerstand-gegen-die-woke-zersetzung-des-rechtssystems/

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Amtsinhaber profitieren von "schwerer Zeit"
"man wählt die Amtsinhaber, weil man sich da am sichersten fühlt, gerade in der schweren Zeit."
Welches Ziel haben nun die Amtsinhaber?
Vielleicht profitiert auch Putin in Russland und hat den Krieg begonnen, um eine "schwere Zeit"(Krise) zu bekommen. Polarisierung ist wohl auch gut.

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